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Hosentaschenkino: HTC Sensation XL im Test Riesiges Display, geringe Auflösung

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Dank großem Display und Beats-Audiotechnik soll das HTC Sensation XL das Film schauen unterwegs zum Genuss machen. Technische Mängel trüben aber den Gesamteindruck des XL-Smartphones.

Mit dem "Titan" präsentierte HTC im Rahmen der IFA 2011 ein XL-Windows Phone. Das nahezu baugleiche Android-Pendant hört passenderweise auf den Namen HTC Sensation XL. Dank Beats-Audio-Technik und dem 4,7 Zoll-Display soll es ein mobiles Kino-Erlebnis ermöglichen.

Prunkstück des HTC Sensation XL ist das 4,7 Zoll (11,9 Zentimeter) große Display. HTC will mit dem für die Hosen- und Hemdtasche eher unpraktischen Format vor allem Fans des mobilen Video-Genusses ansprechen. Filme schauen kann man auf dem Sensation XL auch problemlos, ohne dass es die Augen überanstrengt. Das Display glänzt zudem durch einen großen Blickwinkel. Beim Surfen im Netz gehört Zoomen aufgrund der Displaygröße der Vergangenheit an.

HTC Sensation XL

Ein Nachteil des Displays ist aber abseits des Betrachtens von Videos, die mit 800 x 480 Pixeln vergleichsweise geringe Auflösung. Gerade Schrift wirkt daher teilweise unscharf. Zum Vergleich: Die beiden anderen Sensation-Modelle bieten auf einem deutlich kleineren Bildschrim (4,3 Zoll) eine mit 960 x 540 Pixeln deutlich höhere Auflösung. Ganz zu schweigen von HD-Smartphones wie dem Galaxy Nexus oder dem Samsung Galaxy Note. Mit einer Pixeldichte von 199 ppi ist das HTC Sensation XL zudem meilenweit von Apples Retina Display (326 ppi) entfernt. Ebenfalls wäre ein Standfuß ähnlich wie beim HTC HD7 wünschenswert gewesen.

Einschränkungen aus der Windows Phone-Welt

Mit seinen Namensvettern HTC Sensation und HTC Sensation XE hat das Modell aber ohnehin wenig gemein. Wie das nahezu baugleiche Windows Phone-Modell HTC Titan werkelt unter der Haube des Sensation XL nur ein 1,5-Gigahertz starker Single-Core-Prozessor und kein Dual-Core-Prozessor. Auch mit weiteren Einschränkungen aus der Windows Phone-Welt müssen sich Sensation XL-Besitzer anfreunden: Der interne Speicher von 16-Gigabyte lässt sich im Gegensatz zur Mehrheit der meisten anderen Android-Handys nicht per Speicherkarte erweitern.

Abzüglich der System-Resourcen stehen dem Nutzer ab Werk laut HTC bis zu 12,64 Gigabyte zur Verfügung. Für umfangreiche Filmbibliotheken ist das wenig. Der Hersteller bietet aber einen Aufräumdienst an, mit dem nicht mehr benötigte Dateien sowie der Browser-Cache regelmäßig geleert werden können, um auf dem Gerät Platz für Apps, Filme und Musik zu schaffen. Weiterhin besteht die Möglichkeit den Online-Speicher DropBox zu nutzen. Eine entsprechende App ist bereits vorinstalliert.

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Darüber lacht die Netzwelt

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Jan Kluczniok
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