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Geschenke-Tipps für Fotografen: Von Kompakt- bis Spiegelreflexkamera
Weihnachten 2011

von Jan Johannsen Uhr veröffentlicht

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Egal ob als Geschenk für sich selbst oder für jemand anderes: Bei diesen zehn Digitalkameras ist für jeden zu Weihnachten das passende Modell dabei.

Kamera ist nicht gleich Kamera. Wer heute digital fotografiert hat eine große Auswahl an Kameramodellen, die sich in fünf Klassen einteilen lassen und alle einen anderen Zweck erfüllen. Eine Kompaktkamera ist ein ständiger Begleiter, Outdoor-Kameras sind wasserdicht und sturzfest, Bridgekameras bieten einen großen Zoombereich, Systemkameras sind kompakt und verfügen trotzdem über Wechselobjektive, genau wie die Spiegelreflexkameras, die die Königsklasse bilden und dem Fotografen am meisten Freiheiten bieten. Für jede Klasse empfehlen wir zwei Vertreter, die sich gut unter dem Weihnachtsbaum machen.

Kompaktkamera: Canon Powershot SX220 HS

Die Canon Powershot SX220HS verfügt über eine große Brennweite, die umgerechnet ins Kleinbildformat von 28 bis 392 Millimeter reicht. Zusammen mit dem optischen Bildstabilisator lassen sich damit brauchbare Fotos etwa von einzelnen Spielern im Fussballspiel aufnehmen.

Die Kamera nimmt Videos in Full-HD-Auflösung auf und kostet derzeit etwas mehr als 200 Euro. Wir haben die fast identische Powershot SX230 HS, die zusätzlich über ein GPS-Modul verfügt getestet.

Kompaktkamera: Samsung WB210

Die Samsung WB210 kostet ebenfalls rund 200 Euro. Dafür erhält der Nutzer eine Kompaktkamera mit zwölffachem Zoom, die er über einen 3,5 Zoll großen Touchscreen bedient. Die Brennweite reicht umgerechnet ins Kleinbildformat von 24 bis 288 Millimeter.

Die Bedienung über den Touchscreen erinnert an ein Smartphone, ist bei der WB210 ab gut umgesetzt, so dass sich mit ihr problemlos fotografieren lässt.

Outdoor-Kamera: GoPro HD Hero 2

Die Outdoor-Kamera HD Hero 2 von GoPro ist die erste Wahl für alle Sportler und Outdoor-Aktiven, die ihre Stunts, Sprünge und Fahrten festhalten wollen. In ihrem wasserdichten Gehäuse lässt sich die kleine Kamera quasi überall anbringen: Auf den Helm kleben, ans Surfbrett ansaugen oder um den Arm binden.

Die HD Hero 2 liefert Full-HD-Videos mit einem maximalen Blickwinkel von 170 Grad. Zur Bedienung reichen zwei Knöpfe aus, denn bei dieser Kamera startet man die Aufnahme bevor die Action beginnt. Preis je Set: 349 Euro.

Outdoor-Kamera: Panasonic Lumix FT3

Bei der Panasonic Lumix FT3 handelt es sich um eine typische Kompaktkamera, die in einem besonders robusten Gehäuse steckt. Diese übersteht Stürze aus einer Höhe von zwei Metern und Tauchgänge bis zu einer Tiefe von zwölf Meter ohne Schaden zu nehmen.

Die rund 300 Euro teure Kamera verfügt über ein Objektiv mit fünffachem Zoom sowie ein GPS-Modul, das die Koordinaten des Aufnahmeortes in den Bilddateien abspeichert.

Bridgekamera: Sony Cybershot HX100V

Bridgekameras wie die Cybershot HX100V gehören zu einer aussterbenden Art: Kompaktameras verfügen über immer größere Brennweiten und System- sowie Spiegelreflexkameras sind inzwischen erschwinglich geworden. Die Brückentechnologie wird überflüssig. Trotzdem heißt es bei Sony: klotzen und nicht kleckern.

Die über 400 Euro teure Cybershot HX100V verfügt nicht nur über ein Objektiv mit 30-facher Brennweite - entspricht 28 bis 810 Millimeter im Kleinbildformat - und einem optischen Bildstabilisator, sondern kann dank eingebauten GPS-Modul auch immer verraten, wo sie das Foto aufgenommen hat.

Bridgekamera: Nikon Coolpix L120

Deutlich günstiger ist die Nikon Coolpix L120 zu haben, sie kostet nur rund 200 Euro. Dafür bietet sie allerdings “nur” einen 21-fachen Zoom, der aber immerhin noch einer Kleinbildbrennweite von 25 bis 525 Millimeter entspricht.

Auf ein GPS-Modul muss der Fotograf bei der Coolpix L120 ebenfalls verzichten. Dafür nimmt die Kamera Videos in HD-Auflösung auf und fällt für ein Bridgemodell überraschend klein aus.

Systemkamera: Sony NEX-C3

Die NEX-Systemkameras von Sony überzeugen von Anfang an mit ihrem geringen Bildrauschen, da stört es überhaupt nicht, dass sich ein Blitzlicht nur aufstecken lässt. Die C3 verfügt nicht nur über einen Bildsensor in DSLR-Größe, sondern auch über einen beweglichen Bildschirm.

Rund 500 Euro muss der Käufer für das kompakte Gehäuse der NEX-C3 auf den Tisch legen und noch einmal mindestens 100 bis 200 Euro für das erste Objektiv einplanen. Die Bedienung erschwert manuelle Belichtungseinstellungen, für Schnappschüsse ist die Kamera aber ideal.

Systemkamera: Panasonic Lumix G3

Panasonic begann mit der G1 den Reigen der Systemkameras und ist mit der Lumix G3 bei der dritten Generation angekommen. Die Kamera mit einem etwas kleineren Bildsensor als die NEX-C3 liefert in der Regel eine sehr gute Bildqualität ab.

Als kleines Manko gilt der bewegliche und drei Zoll große Touchscreen der Kamera. Er verfügt zwar über eine klare Anzeige und dient hervorragend als Sucher, doch zur Bedienung eignet er sich nur bedingt: Da sich über ihn nur einige Einstellungen verändern lassen, verwirrt er den Fotografen eher, als das er hilft.

Spiegelreflexkamera: Canon EOS 600D

Bei der EOS 600D handelt es sich um die erste Einsteiger-Spiegelreflexkamera von Canon, die über einen beweglichen Bildschirm verfügt. Vor allem bei Aufnahmen von Fotos und Full-HD-Videos im Livebild-Modus erweist er sich als praktisch.

Die rund 700 Euro teure EOS 600D liefert Aufnahmen mit einer hervorragenden Bildqualität und bietet dem Fotografen eine umfangreiche Bedienung.

Spiegelreflexkamera: Pentax K-5

Die Pentax K-5 überzeugt mit einer sehr guten Bildqualität, einer umfangreichen Ausstattung und zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten. Der Fotograf muss allerdings auf die beliebten und weit verbreiteten Voreinstellungen der Szeneprogramme verzichten.

Dafür verfügt die rund 1.000 Euro teure K-5 über einen großen Bildsensor, eine hohe Lichtempfindlichkeit von ISO 51.200 und ein vor Spritzwasser geschütztes Gehäuse. Zudem soll sie auch bei Minusgraden noch gut funktionieren.

Kommentare zu diesem Artikel

Egal ob als Geschenk für sich selbst oder für jemand anderes: Bei diesen zehn Digitalkameras ist für jeden zu Weihnachten das passende Modell dabei.

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  • L.Gerlach schrieb Uhr
    AW: Geschenketipps für Fotografen: Von Kompakt- bis Spiegelreflexkamera

    Die Canon Powershot auf Seite 1 nicht. Bitte beachten, der Artikel enthält mehr als eine Kamera-Vorstellung! Einfach mal am Ende auf "weiter" klicken.
  • büsra schrieb Uhr
    AW: Geschenketipps für Fotografen: Von Kompakt- bis Spiegelreflexkamera

    ist das jetzt eine spiegelreflex oder nicht?
  • capa schrieb Uhr
    AW: Geschenketipps für Fotografen: Von Kompakt- bis Spiegelreflexkamera

    Hallo Korrektur:! Das stimmt. Die EOS 60D war wirklich früher dran. Das passiert, wenn man gedanklich von Einsteiger-Spiegelreflexkamera schreibt, aber diese Ergänzung dann im fertigen Artikel weg fällt. Denn die 60D ist ja ein Mittelklasse-Modell. Ich hab den Artikel angepasst. Viele Grüße Capa
  • Korrektur: schrieb Uhr
    AW: Geschenketipps für Fotografen: Von Kompakt- bis Spiegelreflexkamera

    Die erste Canon Spiegelreflex mit einem beweglichen Monitor war die bereits letztes Jahr vorgestellte EOS 60D!

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http://www.netzwelt.de/news/89904-geschenke-tipps-fotografen-kompakt-spiegelreflexkamera.html
2011-12-15 16:16:01
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