Vor und nach dem 11. März 2011

Google Street View: Vorher/Nachher-Bilder aus dem japanischen Katastrophengebiet

Google hat sein Bildarchiv in Street View für den Nordosten Japans durch Vorher- und Nachher-Bilder ergänzt. So wird auch für Personen außerhalb Japans und der Katastrophenregion um Fukushima ersichtlich, wie groß das Ausmaß der Zerstörung durch das Erdbeben des 11. März ist. Außerdem besitzen nun alle Street View-Bilder ein Erstellungsdatum.

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In Street View können nun Bilder vor und nach der Katastrophe in Japan vom 11. März diesen Jahres betrachtet werden. (Bild: Screenshot/Street View/netzwelt)
In Street View können nun Bilder vor und nach der Katastrophe in Japan vom 11. März dieses Jahres betrachtet werden. (Bild: Screenshot/Street View/netzwelt)
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Bereits seit Ende Mai bietet Google den Opfern der dreifachen Katastrophe in Japan mit der Plattform "Memories for the Future" eine Möglichkeit an, ihre persönlichen Erinnerungsfotos aus der Zeit vor und nach den Ereignissen vom 11. März diesen Jahres online zu stellen. Dadurch sollen vor allem die Betroffenen ein Stück ihrer Erinnerung zurück erhalten, die in den Fluten des Tsunami alles verloren haben. Nun weitete der Suchmaschinenanbieter das Bilderangebot der Region auch in Google Street View aus und ermöglicht es so Nutzern, sich einen Eindruck von der Katastrophe zu verschaffen.

44.000 Kilometer

Im Juli entschied sich Google dazu, seine Street View-Autos erneut durch den Nordosten Japans zu schicken, um die Zerstörung durch die Katastrophe zu dokumentieren. Jetzt ist das Material der 44.000 abgefahrenen Kilometer online und für jeden ersichtlich. Auf der Webseite "Memories for the Future" können die Fotos zudem verglichen werden.

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Auf dem Bild vor den Ereignissen des 11. März ist beispielsweise eine typisch ländliche Wohngegend der Stadt Natori, Präfektur Miyagi, zu sehen, in der sich viele Familienhäuser aneinanderreihen. Auf dem Bild von nach der Katastrophe ist kein einziges dieser Häuser mehr vorhanden. Die Bilder veranschaulichen so das Ausmaß der Zerstörung und den Verlust, den die Menschen vor Ort erlitten haben. Folgen Sie dem Link auf der rechten Seite, um zur Webseite "Memories for the Future" zu gelangen.

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