Echte Party-Hasen
Im Kurztest: Raving Rabbids Alive & Kicking
Im Wohnzimmer wimmelt's vor virtuellen Rammlern ohne Manieren. Entsprungen sind diese der Xbox 360 - genauer gesagt: aus "Rabbids: Alive & Kicking". Der mittlerweile sechste Ubisoft-Titel mit den ehemaligen "Rayman"-Sidekicks setzt ganz und gar auf die Bewegungssteuerung Kinect und bietet neben 40 schrägen Minigames auch noch ein paar "Augmentend Reality"-Spielereien. Bedeutet: Das von der Kinect-Kamera erfasste Umfeld wird auf dem Bildschirm wiedergegeben und um virtuelle Objekte erweitert - in diesem Fall eben: selten dämlich dreinblickende, lauthals plärrende Karnickel, die man füttern und streicheln oder eben nach Kräften treten, schlagen und in Grund und Boden stampfen darf...
Raving Rabbids Alive & Kicking - Daily Life - Kaffee: Wenn ein Raving Rabbid Kaffee trinken möchte, kann das nur witzig werden. Dieser Trailer zeigt den verzweifelten Kampf eines Raving Rabbids gegen eine Kaffee-Maschine. Wer die verrückten Hasen selbst erleben möchte, kann dies unter anderem im Xbox-360-Titel Raving Rabbids Alive & Kicking. Zum Video: Raving Rabbids Alive & Kicking - Daily Life - Kaffee
Zugegeben: Der "Mein Raving Rabbid"-Modus ist nur eine Dreingabe - aber eine kurzweilige, um Aggressionen abzubauen und zu zeigen, was sich mit Kinect alles anstellen ließe. Ohnehin scheint Ubisoft den Bogen raus zu haben: Wie schon bei der Bewegungskaraoke "Just Dance 3" werden hier die kompletten Körper von bis zu vier Spielern von der Kamera erfasst und halbwegs sauber auf den Bildschirm übertragen.
Was in diesem Fall entscheidend ist. Denn "Rabbids: Alive & Kicking" ist ein Partyspiel, das erst in geselliger Runde zu Höchstform aufläuft - und von den Teilnehmern allerlei Albernheiten verlangt. Da soll man beispielsweise einen schmierigen grünen Rotzpopel, der einem vom Spiel an die Nase gezaubert wird, durch wilde Kopfbewegungen so weit wie möglich aus dem Fenster schleudern. Dann wiederum gilt es, vollgekleckerte Gesichter gestisch abzulecken oder mit einer auf den Bildschirm gezeichneten Gitarre abzurocken. "Twister"-ähnliche Verrenkungen und Menschenknäuel entstehen bei dem Versuch, vorgegebene Silhouetten innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu füllen, Bodybuilder-Posen nachzuahmen oder in Bobfahrer-Manier durch einen langen Tunnel zu rutschen.
Im Kurztest: Rabbids Alive & Kicking
Der Kinect-Titel "Rabbids Alive & Kicking" hat das Zeug zum Partyknaller. (Bild: Ubisoft)
In einem der 40 Minispiele muss der Bildschirm durch entsprechende Kopfbewegungen sauber geleckt werden. (Bild: Ubisoft)
"Twister"-ähnliche Verrenkungen und Menschenknäuel entstehen beim Versuch, vorgegebene Silhoutten innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu füllen. (Bild: Ubisoft)
In einem Minispiel darf man die Rabbids nach Kräften treten, schlagen und in Grund und Boden stampfen ... (Bild: Ubisoft)
Aber auch das ist klar: Wer sich alleine vor die Kamera stellt, wird nur halb so viel Spaß mit dieser durch und durch schrägen Minispielsammlung haben, die das Zeug zum Partyknaller hat und obendrein mit spaßigen Mehrspieler-Varianten wie "Strafe muss sein" aufwartet. Wer darin ein Duell verliert, muss beispielsweise zehn Liegestütze absolvieren.
Datenblatt
| Rabbids Alive & Kicking | |
| Spielname | Rabbids Alive & Kicking |
| Hersteller | Ubisoft |
| Vertrieb | Ubisoft |
| Genre | Geschicklichkeit |
| Erhältlich ab | 03.11.2011 |
| Preis | ca. 50 Euro |
| EAN Code | 3307215596586 |
| Schwierigkeit | Für Einsteiger und Fortgeschrittene |
| Alter | ab 0 Jahren |
| Multiplayer | 2-4 |
| Sonstiges | |
| Bewertung Grafik | gut |
| Bewertung Steuerung | gut |
| Bewertung Sound | gut |
| Bewertung Spielspass | gut |
| Bewertung Gesamt | gut |
| System | Xbox 360 |
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