Beratung durch professionelle Mediziner
Virtuelle Arztpraxis: Zur Sprechstunde bei DrEd
Das deutsche Gesundheitssystem arbeitet international auf höchsten Niveau - und trotzdem dauert es immer länger, bis Patienten einen Termin beim Arzt ihres Vertrauens bekommen. Nun gibt es mit DrEd eine erheblich schnellere Möglichkeit, medizinische Beratung und selbst Rezepte zu erhalten.

Inhaltsverzeichnis
- 1Mit Zulassung
- 2Sprechstunde
- 3Patientenakte
- 4Die Bezahlung
- 5Krankenkasse
- 6Fazit
Seit Jahren sind deutsche Politiker bemüht, das hiesige Gesundheitssystem auf Vordermann zu bringen. Im Zentrum ihrer Bemühungen stehen dabei moderne Technologien, die zum Beispiel die Gesundheitskarte und elektronische Patientenakten betreffen. Dabei sind noch viele andere Szenarien denkbar.
Mit Zulassung
Eine der vielversprechendsten neuen Ideen stammt aus Großbritannien: Die Firma Health Bridge Limited mit Hauptsitz in London betreibt mit DrEd einen Online-Dienst, der eine Arztpraxis virtuell nachbildet. Patienten müssen im Prinzip das Haus nicht mehr verlassen, um ein medizinisches Problem zu besprechen, sondern benötigen lediglich einen Internet-Anschluss und einen handelsüblichen Browser. Hinter DrEd stehen zwei Mediziner, die ihr Handwerk in Deutschland gelernt haben: Leiter der Plattform ist Dr. med. Jasper Mordhorst, der seine Promotion in München durchgeführt hat. Zur Seite steht ihm unter anderem Sebastian Winckler, der in Berlin studiert hat und als Facharzt im Auftrag der Bundeswehr im In- und Ausland tätig war. Beide Mediziner sind, so bestätigt es DrEd, in England registriert und durch die dortige Ärztekammer zugelassen.
Sprechstunde
Naturgemäß ist ein Online-Arzt wie DrEd nicht für alle Gesundheitsprobleme geeignet, worauf der Betreiber auch gleich zu Beginn hinweist: Dringende medizinische Fragen sollte man unbedingt mit einem Arzt aus Fleisch und Blut abklären - bei akuten Schmerzen oder klassischen Notfällen wie dem Herzinfarkt kommt aber wohl ohnehin niemand auf die Idee, erst einmal in Ruhe durchs Web zu surfen. Ferner lässt DrEd nur solche Patienten zu, die bereits 18 Jahre alt sind - die virtuelle Sprechstunde ist also nichts für Personen, die nicht volljährig sind. Die Themen, die bei diesen Einschränkungen noch übrig bleiben, sind breit gestreut: DrEd kennt insgesamt sechs Kategorien. Mit dabei sind Allgemeinmedizin, Reisemedizin, Innere Medizin, Sexualgesundheit sowie Männer- und Frauengesundheit. Jede Gruppe besteht aus mehreren untergeordneten Sprechstunden.


Verschiedene Krankenkassen warnen ihre Versicherten vor der "Selbstdiagnose" im Internet. Das Internet kann und darf einen Arzt nicht ersetzen. Anders ist es da schon bei Medizinportalen wie...
Also, ich verstehe die ganze Aufregung rund um dred.com nicht, zumal es derartige Dienstleistungen schon seit 2006 gibt. Im Prinzip handelt es sich hier doch nur um eine weitere online Apotheke, die...
Nur schade das man nicht mit PayPal oder auf Rechnung zahlen kann.
Das Spektrum der Krankheiten ist viel zu klein - es geht nur darum, die vermeindl. peinlichesn Diagnosen abzufischen. Das hat nichts mit sinnvoller Telemedizin zu tun, die in einen größeren Kontext integriert ist -...