Symbole für Windows und Mac bearbeiten

IcoFX im Test: Professioneller Symbol-Editor für Windows

Leider gibt es in Windows keine Möglichkeit, Programmsymbole mit Bordmitteln zu bearbeiten - und auch in den meisten Bildbearbeitungen fehlt eine entsprechende Funktion. Zum Glück gibt es aber IcoFX, der schon seit Jahren zu den besten Icon-Editoren gehört. Leider ist die Software aber nicht mehr kostenlos.

IcoFX ist eine preiswerte Lösung, um Windows-/Mac-Symbole zu erstellen. (Bild: Screenshot)
IcoFX ist eine preiswerte Lösung, um Windows-/Mac-Symbole zu erstellen. (Bild: Screenshot)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Lizenzpreise
  2. 2Icon erstellen
  3. 3Konvertierung
  4. 4Fazit
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Dank besserer Display-Technologien steigt die Bildschirmauflösung von Rechnern immer mehr an, was auch zu Anpassungen an der Oberfläche von Anwendungen führt - schließlich müssen alle Bedienelemente auch jenseits von 1024 x 768 Pixeln noch mühelos lesbar sein. Auch Symbole werden immer höher aufgelöst.

Lizenzpreise

Dabei kommt häufig IcoFX zum Einsatz, das traditionell eines der beliebtesten Programme für die Erstellung und Bearbeitung von Windows-Symbolen (auch Icons genannt) ist. Leider ist IcoFX nicht ganz kostenlos: Auf der offiziellen Website gibt es zwar die Möglichkeit, die aktuelle Version kostenlos zu beziehen - diese startet dann aber im unregistrierten Modus, in dem nicht alle Funktionen zur Verfügung stehen. Wer alle Funktionen der Anwendung nutzen möchte, muss knapp 50 US-Dollar für eine reguläre Lizenz ausgeben - umgerechnet entspricht das einem Kaufpreis von etwa 37 Euro. IcoFX unterstützt Windows XP (mit SP2) oder neuer.

Icon erstellen

Die Installation der Anwendung bedarf keiner besonderen Erklärung, auch ein Neustart ist nicht nötig. Nutzer können nach der Auswahl ihrer Sprache sofort damit beginnen, ein neues Symbol zu erstellen: Dazu wählen sie im Willkommensdialog den Punkt für ein neues Symbolprojekt aus, woraufhin sie nach der Farbtiefe und gewünschten Auflösung gefragt werden. Die Voreinstellungen sind sinnvoll und können sorglos übernommen werden, lediglich beim Symbol-Typ sollte man aufpassen: IcoFX unterstützt nämlich sowohl Windows-Icons als auch Symbole für Mac OS X. Ist eine neue Datei angelegt, erfolgt das eigentliche Zeichnen des Symbols im Stil einer gewöhnlichen Bildbearbeitung. Am Rand des Fensters sitzen alle dazu nötigen Werkzeuge.

IcoFX kann auch (animierte) Mauszeiger bearbeiten. (Bild: Screenshot)
IcoFX kann auch (animierte) Mauszeiger bearbeiten. (Bild: Screenshot)

Konvertierung

Sofern gewünscht, kann der Nutzer auch bestehende Grafiken in den üblichen Formaten (JPEG, PNG, GIF, TIFF und BMP) in IcoFX importieren, um sie für ein neues Symbol zu verwenden. Standardmäßig speichert das Programm ein Symbol für Windows im Format ICO-Format ab, unter Mac OS X wird das ICNS-Format verwendet. Da beide Dateitypen sowohl geschrieben als auch gelesen werden können, ist es mit IcoFX ein Kinderspiel, ein Windows-Symbol für den Mac oder umgekehrt zu konvertieren. (Animierte) Mauszeiger, die IcoFX auch bearbeiten kann, sind aber aktuell nur für Windows möglich - hier bleibt der Mac außen vor.

IcoFX lässt sich wie eine Bildbearbeitung bedienen. (Bild: netzwelt)
IcoFX lässt sich wie eine Bildbearbeitung bedienen. (Bild: netzwelt)

Fazit

IcoFX ist nicht nur sehr einfach zu bedienen, sondern auch extrem schlank und schnell: Die aktuelle Version bringt gerade einmal 2,7 Megabyte auf die Waage, sodass es auf jedem PC problemlos Platz findet. IcoFX ist ein exzellentes Werkzeug für die Bearbeitung von Symbolen und zeigte im Kurztest keinerlei Probleme.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu System-Optik hier.

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