Display ist Trumpf

Sharp Aquos SH80F im Test: 3D-Handy mit Privatsphärenschutz

Sharp ist in Deutschland vor allem als TV-Hersteller bekannt. Dass das japanische Unternehmen in Punkto Display über jede Menge Know How verfügt, zeigt der Hersteller auch mit dem 3D-Handy Aquos Phone SH80F. Das Smartphone begeistert im Test mit einem kinoähnlichen 3D-Effekt.

Sharp Aquos 3D: Mit dem Sharp Aquos Phone SH80F meldet sich Sharp als Handy-Hersteller in Deutschland zurück. Trumpf des Modells ist das 3D-Display, dass auch einen speziellen Privatssphäre-Modus bietet. Zum Video: Sharp Aquos 3D

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Schmetterlinge und Wassertropfen zum Anfassen
  2. 23D-Konverter inklusive
  3. 3Eigene 3D-Inhalte via 8-Megapixel-Kamera
  4. 4Veil View schützt Privatsphäre
  5. 5Kein Dual-Core-Prozessor
  6. 6Schlapper Akku
  7. 7Plastik soweit das Auge reicht
  8. 8Fazit
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Sharp meldet sich auf dem deutschen Markt mit dem Aquos Phone zurück. Im Gegensatz zu anderen Herstellern, wie etwa Huawei, die versuchen, sich über den Preis von den etablierten Anbietern abzusetzen, will der Marktführer aus Japan mit Technik-Expertise glänzen. Prunkstück des Sharp Aquos Phone ist das 4,2 Zoll große 3D-Display mit seinen vielfältigen Funktionen.

Schmetterlinge und Wassertropfen zum Anfassen

3D hat den Durchbruch im Kino spätestens mit Avatar geschafft, im Heimbereich und auf mobilen Endgeräten tut sich die Technik aber weiter schwer. Zwar haben LG mit dem Optimus 3D und HTC mit dem Evo 3D Smartphones präsentiert, die ein mobiles 3D-Erlebnis ohne Brille ermöglichen. Der Effekt kommt aber nicht an das 3D-Kinoerlebnis an. Objekte "fliegen" nicht aus dem Handy heraus, viel mehr vermitteln die Geräte eher wie Nintendos 3DS einen Tiefeneffekt.

Anders das Sharp Aquos Phone: Legt der Nutzer hier den Schalter um, kommen ihm im Beispielvideo von Sharp Schmetterlinge und Wassertropfen entgegen - auch ohne das er dabei eine Shutter-Brille trägt. Der Effekt ist aber stark vom Ausgangsmaterial abhängig. Die Beispielbilder und -videos von Sharp sind beeindruckend, auch selbst erstellte 3D-Videos und Bilder können überzeugen. Bei 3D-Spielen von Drittanbietern schwindet der Wow-Effekt dagegen zumeist dahin. Gegen die starke Blickwinkelabhängigkeit des 3D-Effekts hat Sharp ebenfalls noch kein Mittel gefunden. Bei actionreichen Spielen bekommt der Nutzer daher häufig Wackelbilder zu sehen.

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