Für rund 20 Euro erhältlich
Noxon DAB-Stick im Test: Digitalradio-Empfänger für Sparfüchse
Auf der IFA war es eines der großen Themen: DAB+, der neue Digitalradio-Standard. Bessere Audioqualität als UKW, die Übertragung von zusätzlichen Informationen wie beim TV-Videotext und die parallele Übertragung von noch mehr Kanälen versprechen Vorteile gegenüber dem in die Jahre gekommenen UKW-Radio. Noxons USB-Stick macht Windows-Rechner fit für den Empfang des neuen Digitalradios. Vor allem durch seinen geringen Preis empfiehlt sich das Gerät zum Testen von DAB- und DAB+-Kanälen.
Noxon DAB-Stick: Seit dem 1. August dieses Jahres strahlen zahlreiche Radiosender ihre Programme in DAB+-Qualität aus. Ideal zum Ausprobieren des neuen Angebotes ist der Noxon DAB-Stick von Terratec. Das Gerät ist bereits für rund 20 Euro zu haben. Zum Video: Noxon DAB-Stick
Inhaltsverzeichnis
- 1Installation nur unter Windows
- 2Kurznachrichten per Zusatzdienst
- 3Audioqualität
- 4Kein Knistern, kein Rauschen
- 5Surround-Übertragung
- 6Fazit: Günstiger Einstieg in die Digitalradio-Welt
Um DAB+ zu empfangen, benötigt man aber ein kompatiblen Radioempfänger - das alte Radio taugt dafür nicht. Auf der Funkausstellung zeigten viele Hersteller ihre neuen Geräte für den vermeintlichen UKW-Nachfolger, darunter auch Terratec. Unter der Marke Noxon hat das Unternehmen neue Radios, aber auch einen kleinen DAB-/DAB+Empfänger in Form eines USB-Sticks herausgebracht, der Rechner mit entsprechender Schnittstelle fit für den neuen Standard macht. Das Gerät ist ideal, um den vermeintlichen UKW-Nachfolger auszuprobieren: Der Noxon DAB-Stick kostet nur rund 20 Euro.
Installation nur unter Windows
Nach Angaben des Herstellers ist zur Installation ein PC mit einem ein Gigahertz schnellen Prozessor und mindestens einem Gigabyte Arbeitsspeicher nötig. Zudem läuft die für den Empfang zuständige Software Noxon DAB Player nur unter Windows ab XP. Für die Installation des Programms und den Sender-Suchverlauf muss man etwa 10 bis 15 Minuten einrechnen. Vor Inbetriebnahme des DAB+-Sticks ist noch ein Treiber aufzuspielen und der kleine Empfänger samt ausziehbarer Antenne am USB-Port des Rechners anzuschließen. Treiber wie Abspielprogramm stellt Terratec auf der mitgelieferten CD zur Verfügung.
Im Test fand das Programm alle im Empfangsbereich lieferbaren DAB- und DAB+-Sender. Eine Empfangsprognose liefert die Webseite digitalradio.de. Die Auswahl ist mit 22 Kanälen am Redaktionsstandort in Hamburg im Vergleich zum UKW-Radio aber noch begrenzt. Nach dem Start des DAB+-Digitalradios zum 1. August dieses Jahres in Deutschland stehen aber immerhin Sender wie das Fußballradio 90elf, Deutschlandradio, Deutschlandradio Kultur, DRadio Wissen oder auch Klassik Radio zur Verfügung. Ergänzt werden die Angebote durch Landesprogramme des öffentlich-rechtlichen Rundfunks - in unserem Testfall etwa durch Sender des NDR.
Noxon DAB-Stick im Test
Um DAB-Radio zu empfangen, wird der kleine USB-Stick einfach in den USB-Port des Rechners gesteckt. (Bild: Terratec)
Terratec legt dem Gerät eine DAB-Antenne, Adapter, USB-Verlängerung und eine CD mit Treibern und Software bei. (Bild: Terratec)
Informationen über die Empfangsqualität liefert die Seite digitalradio.de. (Bild: Screenshot)
Zur Inbetriebnahme des Gerätes sind Treiber und Empfangssoftware auf den Rechner zu spielen. (Bild: Screenshot)
Sender lassen sich aufnehmen und landen in einem vordefinierten Ordner. (Bild: Screenshot)
Läuft eine Aufnahme, ist ein Senderwechsel nicht möglich. (Bild: Screenshot)
Der Service Journaline liefert Zusatzinformationen zum laufenden Programm, etwa die Schlagzeilen des Tages. (Bild: Screenshot)
Neben Journaline übertragen DAB+-Sender auch kleine Grafiken per Slide-Show-Service. (Bild: Screenshot)
Auch ein Abruf des verwendeten Codecs und der gelieferten Bitrate ist möglich. (Bild: Screenshot)
