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Musik-Streaming-Dienste: BITKOM und GEMA erzielen Einigung

Der IT-Branchenverband BITKOM hat eine Einigung mit der Musik-Verwertungsgesellschaft GEMA erzielt. Künftig müssen Streaming-Dienste pro Musikstück zwischen 6 und 9 Cent Lizenzgebühren an die GEMA abführen. BITKOM hofft, dass sich nach der Einigung nun mehr Streaming-Dienste in Deutschland ansiedeln. Das Videoportal YouTube ist aber von der Einigung ausgeschlossen.

BITKOM und GEMA haben eine Einigung über Musik-Streamingdienste wie Simfy erzielt. (Bild: Screenshot)
BITKOM und GEMA haben eine Einigung über Musik-Streamingdienste wie Simfy erzielt. (Bild: Screenshot)

"Die Einigung schafft Planungssicherheit für die Anbieter", sagte BITKOM-Vizepräsident Volker Smid in einer Pressemitteilung und hofft darauf, dass sich das Angebot an Streaming-Diensten hierzulande nun vergrößert: "Einzelne Dienste, die bisher im Ausland erfolgreich sind, finden jetzt auch in Deutschland ähnliche Lizenzierungsbedingungen vor. Wir gehen deshalb davon aus, dass es künftig noch mehr Musikdienste in Deutschland geben wird, bei denen Nutzer für eine monatliche Pauschalgebühr alle Titel vollständig online hören können." Gerüchten zufolge steht der Musikdienst Spotify vor einem Deutschlandstart.

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YouTube und Co. von Einigung ausgenommen

Ein weiterer für Nutzer erfreulicher Aspekt: In Downloadshops sind nun künftig Hörproben von 90 statt von 30 Sekunden möglich. "Die Verbraucher bekommen so einen besseren Eindruck von den Liedern vor dem Kauf", sagte Smid.

Mit der Einigung endet ein seit Jahren andauernder Streit zwischen IT-Branche und GEMA. Der nun geschlossene Vertrag gilt rückwirkend bis ins Jahr 2002. Von der Einigung ausgenommen sind aber rein werbefinanzierte Musikdienste und Musikvideoanbieter wie etwa YouTube. Das Videoportal streitet seit Längerem mit der GEMA über eine angemessene Vergütung von Musikvideos. Die Verhandlungen hierzu wollen BITKOM und GEMA fortsetzen, ebenso wollen beide Seiten über Online-Videoportale verhandeln.

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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Musikdienst hier.

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Beiträgeinsgesamt 3 Beiträge

Die Preise sind doch ein Witz oder? Bei 6 cent pro gestreamtem Stück und angenommenen 10 euro Grundgebühr wie es viele Streamingdienste anbieten bedeutet das, dass der Anbieter bereits beim 167. gestreamtem...

Gerade Grooveshark ist aber auch nicht unumstritten: Raubkopien: Universal verklagt Grooveshark

Simfy zeigt ja schon, wohin das ganze führen soll. Anfangs sah ja alles nach herrlichem, kostenfreien Streaming aus. Nun wird es für Freeuser aber immer unattraktiver, zuerst wurde ein 20h/Monat-Limit eingeführt,...

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