Mit Touchscreen

Oyo II im Test: Thalias neuer E-Book-Reader

Rechtzeitig vor Weihnachten ist seit Ende November bei Thalia und Buch.de der neue Oyo für rund 120 Euro erhältlich. Wie sein Vorgänger zeichnet sich der E-Book-Reader durch einen Touchscreen aus, daneben sind aber auch vier Tasten für wichtige Bedienfunktionen vorhanden.

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Oyo II: Der neue Oyo besitzt wie sein Vorgänger einen Touchscreen und vier Tasten für die Bedienung. Im netzwelt-Test zeigen sich einige Schwächen des 120 Euro teuren Lesegeräts. Zum Video: Oyo II

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Display und Setup
  2. 2Die Bedienoberfläche
  3. 3Bedienung und Shop
  4. 4Mit dem Oyo lesen
  5. 5Seitenorientierung und PDF-Anzeige
  6. 6Die Extras
  7. 7Fazit: Zu viele Schwächen
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Der Oyo II ist in den Buchhandlungen von Thalia sowie bei Thalia.de und Buch.de seit Kurzem erhältlich. Medion ist dabei für die Hardware des Oyo II zuständig. Der neue Oyo besitzt eine gummierte Rückseite für besseren Halt, ist aber deutlich dicker und mit 260 Gramm auch deutlich schwerer als einige Lesegeräte der Konkurrenz, wie beispielsweise der Kobo eReader Touch Edition oder der Amazon Kindle. Getestet wurde ein Exemplar von Thalia.

Display und Setup

Der Touchscreen des Oyo II ist sechs Zoll groß und bietet eine Auflösung von 800 x 600 Pixeln bei einer Dichte von 167 Pixeln pro Zoll (dpi). Das Display stammt dabei nicht wie bei vielen anderen Geräten von E-Ink, sondern von dem Konkurrenzunternehmen SiPix. Es handelt sich um ein SiPix der zweiten Generation mit einem Kontrast von 11:1. Der Bildschirm bietet große Blickwinkel und ist auch bei hellem Licht gut lesbar. Der Übergang zwischen Display und Rahmen ist nicht plan, wodurch teilweise unschöne Schatten vor allem am oberen Bildrand entstehen.

Wenn der Nutzer den Oyo II zum ersten Mal einschaltet, muss dieser zunächst registriert werden, bevor er einsatzbereit ist. Hier entsteht zunächst ein unruhiges Flackern, da der Reader mehrere unterschiedliche Seiten lädt, dabei wird das Display immer wieder invertiert und kurz schwarz. Schlussendlich wird die Seite angezeigt, mit der der Nutzer das WLAN-Netz einrichten kann.

Ist dies erfolgreich abgeschlossen, geht es ans Aktivieren. Dabei hat der Nutzer die Wahl, sich als Neukunde oder bestehender Online-Kunde bei Thalia anzumelden. Während des Versuchs sich als Neukunde anzumelden, kam es im Test zu dem Problem, dass kein Häkchen bei der Auswahl der Anrede gesetzt werden konnte, wodurch der nächste Schritt nicht geladen wurde. Nach einem Neustart des Geräts klappte dies schließlich. Trotzdem sollten Nutzer, die noch kein Thalia-Konto besitzen, dieses zunächst über den Rechner anlegen.

Dadurch spart man sich beim Aktivieren mehrere Eingaben, denn man muss nur noch den Benutzernamen und das Passwort eingeben. Das Anlegen des Kontos geht über den Computer auf Thalia.de deutlich schneller und angenehmer als mit dem E-Book-Reader. Das Problem beim Oyo II ist, dass es vergleichsweise lang dauert, bis die Buchstaben, die der Nutzer bei der virtuellen Tastatur anwählt, auch im entsprechenden Feld angezeigt werden. Dadurch werden Tippfehler erst spät sichtbar. Auch das wiederholte Invertieren des Displays stört bei der Eingabe.

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