Testergebnisse im Überblick
Vergleichstest: Das bieten aktuelle NAS-Systeme
Netzwerkspeicher qualifizieren sich als Datenzentralen im Heimnetzwerk. Das Siegergerät im netzwelt-Test empfiehlt sich vor allem mit großem Leistungsumfang und ausgewachsenem Betriebssystem. Wer es billiger mag, kann unseren Spartipp in Betracht ziehen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Festplattenaustausch
- 2Design und Gehäuse
- 3Geschwindigkeit
- 4Installation
- 5Web-Oberfläche
- 6E-Mail-Service
- 7Hardware-Schnittstellen
- 8Software-Schnittstellen
- 9App-Zugriff
- 10Stromverbrauch und Geräuschpegel
Teilen von Inhalten in Netzwerken ist mittlerweile kein Problem mehr, selbst Mac- und Windows-Rechner kommunizieren weitgehend reibungsfrei miteinander. Wenn es aber nicht nur das Album der Lieblingsband ist, das der Mitbewohner freigeben soll, sondern eine Partizipation an umfangreichen Datenmengen gefragt ist, muss eine Alternative zur bilateralen Rechnerverbindung her. Die externe Festplatte scheidet aus, weil umständliches Hin- und Hertragen nervt.
Besser gelingt die Datenteilung mit sogenannten NAS-Systemen. NAS steht für Network Attached Storage - das sind Dateiserver, die abhängig von der Gerätevariante mit unterschiedlichen Festplatten ausgeliefert und per Ethernetbuchse an den Router im Haus angeschlossen werden. Auf diese Weise können alle ans Heimnetzwerk angekoppelten Geräte auf Dokumente, Musik, Videos oder Fotos des zentralen Datenspeichers zugreifen.
Netzwelt hat sechs dieser NAS-Systeme getestet. Darunter befanden sich größtenteils Zwei-Schacht-Systeme, aber auch der D-Link DNS-345 mit vier Einschüben für Festplatten. Drei der überprüften Lösungen liefern die Hersteller komplett mit HDDs aus - besonders interessant für Anwender, die Geld sparen und sich keine Gedanken über den Zukauf und die Formatierung von Festplatten machen wollen.
Vielseitige Speicherstation: NAS-System Synology DS212+ im Test
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Bild vergrößern Der 1,25 Kilogramm schwere Netzwerkspeicher kommt im schwarzen Kunststoffgehäuse daher. (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 10
Bild vergrößern Kompakt: Wie viele andere Zwei-Schacht-Systeme passt das Synology-System bequem unter den Schreibtisch oder in die Büroecke. (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 10
Bild vergrößern Auf der Rückseite sticht der große Lüfter hervor. Zudem sind zwei USB 3.0-Anschlüsse und eine eSATA-Schnittstelle verbaut. (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 10
Bild vergrößern Festplatten lassen sich leicht in die Kunststoffschächte einsetzen. (Bild: netzwelt) - Bild 5 von 10
Bild vergrößern HDDs liefert der Hersteller allerdings nicht mit. Sind die beiden Festplatten eingebaut, schützt eine Abdeckung das Gehäuseinnere. (Bild: netzwelt) - Bild 6 von 10
Bild vergrößern Anmeldung fürs Server-Betriebssystem: Standardmäßig ist ein Admin-Konto ohne Passwort eingerichtet. (Bild: netzwelt) - Bild 7 von 10
Bild vergrößern Synology rüstet seine Netzwerkspeicher mit einem eigenen, auf Java Script basierendem Betriebssystem aus. (Bild: netzwelt) - Bild 8 von 10
Bild vergrößern Besonders hilfreich: Der DiskStation Manager führt durch die Einrichtung einzelner Funktionen. (Bild: netzwelt) - Bild 9 von 10
Bild vergrößern Ordner kann man aus dem Betriebssystem heraus einem neuen Windows-Laufwerk zuordnen. (Bild: netzwelt) - Bild 10 von 10
Bild vergrößern Die Systemsteuerung ermöglicht den Zugriff auf viele Funktionen des NAS-Systems. (Bild: netzwelt)


Netzwelt hat sich sechs aktuelle NAS-Systeme angeschaut. Zweites Testgerät nach der Synology DiskStation DS212+ ist die Link Station Pro Duo von Buffalo.
Netzwerkspeicher bieten großes Speichervolumen und ermöglichen auch den Zugriff von unterwegs. Netzwelt hat sich sechs aktuelle Systeme angeschaut und startet mit der DS212+ von Synology.
Mit rund 180 Euro inklusive Festplatten liegt das iomega-System in der gleichen Preisklasse wie das getestete N2A2 von LG, bietet aber mehr Funktionen. Einige Nachteile hat netzwelt trotzdem bemerkt.
D-Links neues NAS-System mit vier Festplattenschächten richtet sich an professionelle Anwender. Im Test machte der Netzwerkspeicher einen flotten Eindruck.
QNAPs Zwei-Schacht-Lösung kommt mit großem Funktionsumfang, kann mit der vergleichbaren DS212+ von Synology aber nicht ganz mithalten.
Das N2A2 ist eine All-In-one-Lösung zum attraktiven Preis. Den Komfort teurerer Geräte kann das NAS gleichwohl nicht bieten.
Der Markt für Netzwerkspeicher ist groß, der Durchblick schwer. Die Auswahl hängt von den Ansprüchen ab. Die Kosten für eine Festplatte muss man aber ohnehin dazurechnen.





Beiträge
insgesamt 2 BeiträgeEs muss natürlich Terabyte heißen. Bitte den Fehler zu entschuldigen. Gruß Firestarter
"Ein echter Spartipp für alle Anwender mit weniger Ansprüchen ist das N2A2 von LG für 180 Euro mit zwei Gigabyte Speicher." Also ein Spartipp bei 90€/GB? Glaube da ist wohl irgendwo eine 10^3 unter...