Staubsauger-Roboter FC9910

Friss Staub, Roboter: Philips HomeRun im Test

Es gibt nur wenige Personen, die sich auf Haushaltsarbeiten wie das Saugen in den eigenen vier Wänden freuen. Für diejenigen, für die dies eine sich ständig wiederholende Qual darstellt, eignet sich die Anschaffung eines Staubsauger-Roboters wie dem Philips HomeRun FC9910. Im netzwelt-Test zeigen wir Ihnen, was der Roboter drauf hat.

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Philips Roboter Staubsauger: Der Staubsauger-Roboter HomeRun von Philips verfügt über einen automatischen Reinigungs- und Basisstationsuchmodus und kann daher in Abwesenheit des Nutzers problemlos das Staubsaugen übernehmen. Durch das Fotografieren der Raumdecke gelingt dem Roboter die systematische Reinigung des Raumes. Sensoren hindern ihn zudem daran Treppen hinunter zu stürzen. Zum Video: Philips Roboter Staubsauger

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Auswahl zwischen vier Modi
  2. 2Problemlose systematische Säuberung
  3. 3Problemfall langes Haar
  4. 4Fazit
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Durch den integrierten Auto-Modus eignet sich der HomeRun von Philips ideal, um ihn saugen zu lassen, wenn man selbst gerade nicht im Haus ist. Dies empfiehlt sich auch wegen der Lautstärke des Geräts, die mit ungefähr 75 db(A) einem normalen Staubsauger in nichts nachsteht.

Die eingebaute Kamera des Roboters filmt dabei die Decke des Raumes und berechnet auf Basis dessen die eigene Laufbahn. Dafür muss jedoch genug Licht im Zimmer vorhanden sein. In völliger Dunkelheit kann sich HomeRun kaum oder nur sehr schwer orientieren. Zusätzliche Infrarot-Sensoren sorgen dafür, dass HomeRun Hindernisse umfährt und Treppen nicht hinunter stürzt.

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Auswahl zwischen vier Modi

Das Gerät besteht überwiegend aus Kunststoff, wirkt dabei jedoch sehr robust. Keine klappernden Geräusche oder ähnlichen Mängel machten sich im Test bemerkbar. Der Nutzer sollte jedoch besonders bei der Reinigung der Bürstenrolle darauf achten, dass keine tragenden Kleinteile im Müll landen. Die Hauptrolle wird von zwei Seitenbürsten an der linken und rechten Seite des Roboters unterstützt, die den Schmutz in den Behälter des HomeRun fegen. 

Neben dem Auto-Modus verfügt das Modell von Philips über drei weitere Modi. Zu diesen gehören ein spezieller Carpet-Modus für das Saugen von hochflorigen Teppichen und ein Spot-Modus, der für das gezielte Reinigen einer begrenzten Fläche von 1,5 x 1,5 Metern zum Einsatz kommt. Ein zusätzlicher Klettermodus lässt den Roboter Bodenschwellen von bis zu 15 Millimeter Höhe überwinden.

Nur der Auto- und Climb-Modus gewährleisten jedoch die systematische Säuberung des Raumes und sorgen dafür, dass HomeRun auch wieder zur Basisstation zurück findet. Im Teppich-Modus agiert der Roboter weniger strukturiert und fährt in Zickzack-Linien umher. Er erreicht zwar dennoch viele Ecken, lässt aber auch einige Bereiche ungeputzt. Einen Teppich mit einer Florhöhe bis zu 20 Millimeter kann er den Angaben von Philips zufolge auf diese Weise reinigen.

Selbstständig wechseln zwischen den Modi kann HomeRun allerdings nicht. Die Auswahl erfolgt über das Display des Geräts oder die dazugehörige Fernbedienung. Befindet sich also ein Teppich mit zu hoher Florhöhe im zu säubernden Raum, muss dieser vor dem Saugvorgang entfernt werden, damit der Roboter nicht hängen bleibt - unpraktisch. Dies gilt übrigens auch für zerbrechliche Gegenstände in Bodennähe, denn es gibt im Zubehör des Roboters keine aufstellbaren Lichtschranken, die ihn an der Weiterfahrt in bestimmte Bereiche hindern könnten.

Ein normaler kurzfloriger Teppich kann jedoch ohne Probleme im Auto-Modus gereinigt werden. Den Angaben von Philips zufolge sorgt der 2.200 Miliamperestunden-Akku beim HomeRun für eine maximale Laufzeit von 100 Minuten. Danach muss der Roboter auf der Basisstation neu laden.



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