EA setzt sich mit Spielern an runden Tisch
Electronic Arts: Online-Pässe mit verstecktem Verfallsdatum
Die meisten Spiele von Electronic Arts enhalten einen Online-Pass, mithilfe dessen der Nutzer seinen Online-Account aktivieren und so auf Funktionen wie beispielsweise Multiplayer-Modi zurückgreifen kann. Seit Oktober häufen sich jedoch die Gerüchte, dass diese Codes mit einem verstecktem Verfallsdatum ausgerüstet sind. Derweil ist EA bezüglich Origin in Dialog mit der Spielergemeinde getreten.

Die Negativschlagzeilen um Electronic Arts (EA) reißen nicht ab. Berichte über plötzlich ungültige Codes sind bereits seit Oktober in Internetforen zu finden. Nutzer beschwerten sich im Netz darüber, dass speziell die Codes der Spiele "Need for Speed: Hot Pursuit" und "Medal of Honor" ohne erklärlichen Grund unbrauchbar seien, obwohl nirgendwo auf eine zeitliche Begrenzung hingewiesen würde. Nun wurden die Berichte vom Online Magazin Shacknews aufgegriffen und überprüft. Auch die Redakteure erhielten Fehlermeldungen bei der Code-Eingabe.
"Code-System fehlerhaft"
Nutzer, die sich bei EA über das Problem beschwerten, erhielten neue Codes, die zum Teil ebenfalls ungültig waren. Nach dem vierten Versuch erhielt ein Spieler an der Servicehotline schließlich die Antwort, dass es ein Problem mit dem Code-System von EA gebe.
Eine offizielle Stellungnahme des Publishers zu dem Problem steht weiter aus. Die Mängel des Code-Systems sind jedoch nur ein Punkt auf der langen Liste der Kritik an EA und vor allem seinem Online-Portal Origin, das seit Ende Oktober die Spielergemeinde beschäftigt.
Runder Tisch mit EA
Am letzten Donnerstag, 1. Dezember, trafen sich Blogger von The Origin und Journalisten zum ersten Mal persönlich mit führenden Köpfen des Unternehmens, um über die Kritikpunkte an EAs Origin zu reden. Unter anderem war der Geschäftsführer von EA Deutschland Olaf Coenen anwesend.
Wie The Origin berichtet, räumte der Publisher ein, Fehler gemacht zu haben und sich nicht ausreichend mit der deutschen Rechtslage bezüglich der Lizenzvereinbarungen von Origin beschäftigt zu haben. Erneut wurde bestritten, dass das Programm "zum jetzigen Zeitpunkt" die Festplatte des Nutzers scanne. Auf die Frage aus welchem Grund jedoch entsprechende Rechte in den Lizenzvereinbarungen vermerkt seien, ging EA nicht direkt ein.
Den Angaben von The Origin zufolge zeigten sich die Vertreter des Unternehmens durchaus am Dialog und an der Veränderung Origins interessiert, es bleibe jedoch abzuwarten, ob sich die Firmenpolitik bezüglich des Online-Portals und der entsprechenden Lizenzvereinbarungen nun auch tatsächlich ändere.

oh man ey ... anstatt einfach in diese scheiss lizenvereinbarung zu schreiben "The Origin" speichert keine Daten" . aber das raffen die nicht... hauptsache um jeden scheiss drumherumreden :D .. und ich hab auch noch...
"Erneut wurde bestritten, dass das Programm "zum jetzigen Zeitpunkt" die Festplatte des Nutzers scanne" Das ist doch schon lange bewiesen. Klingt ein wenig nach Guttenberg-Syndrom. ...