Full-HD-Auflösung und LED-Hintergrundbeleuchtung
LG Flatron IPS236V im Test: 23-Zoll-Bildschirm mit IPS-Panel
Mit dem IPS236V aus der Flatron-Serie hat LG einen Monitor im Angebot, der vor allem durch das verbaute IPS-Panel ein besseres Bild als viele andere Bildschirme liefern soll. Darüber hinaus bietet die Anzeige eine Full-HD-Auflösung und verfügt über eine LED-Hintergrundbeleuchtung.
LG Flatron IPS236V: Der Flatron IPS236V von LG sammelt vor allem mit seinem hochwertigerem IPS-Panel Pluspunkte. Zum Video: LG Flatron IPS236V
Inhaltsverzeichnis
- 1Stabile Blickwinkel sorgen für gutes Bild
- 2Sensortasten und ein übersichtliches Bildschirmmenü
- 3Drei Anschlüsse für ein Bild
- 4Fazit: Panel-Technologie sorgt für besseres Bild
Stabile Blickwinkel sorgen für gutes Bild
LG baut in den Flatron IPS26V ein IPS-Panel ein. Dieses zeichnet sich gegenüber den weit verbreiteten TN-Displays durch eine größere Blickwinkelstabilität aus, was auch zu einer besseren Farbwiedergabe und einem schärferen Bild führt. Beim Testgerät gibt der Hersteller zum Beispiel die Blickwinkel horizontal und vertikal mit 178 Grad an.
Diese hohen Werte bestätigen sich im Test augenscheinlich nicht, aber trotzdem bietet der LG IPS236V länger ein sichtbares und unverfälschtes Bild als andere Monitore. Die Hintergrundbeleuchtung übernehmen Leuchtdioden. Die LEDs sorgen für eine gleichmäßige Lichtverteilung sowie klare Farben, gleichzeitig senken sie den Stromverbrauch.
Die 23 Zoll große Anzeige des IPS236V verfügt über eine Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. LG gibt die Reaktionsgeschwindigkeit mit fünf Millisekunden, das reale Kontrastverhältnis mit 1.000:1 und die Helligkeit mit 250 Candela pro Quadratmeter an. Der LG IPS236V überzeugt mit einer sehr guten Bildwiedergabe. Die Farben erscheinen klar und selbst geringe Farbunterschiede sind zu erkennen. Der Farbverlauf fällt sauber aus und das Schwarz erscheint wirklich Schwarz. Pixelfehler oder ein störender Moiré-Effekt sind nicht zu erkennen.
Der deutliche Kontrast sorgt für eine gute Erkennbarkeit des Bildes, die Geometrie fällt perfekt aus und die Verzerrungen sind auf ein Minimum begrenzt. Der Bildschirm schaltet Pixel sehr schnell ab und verhindert so Nachzieheffekte. Texte lassen sich ebenfalls angenehm lesen.
LG Flatron IPS236V im Test
Der 23 Zoll große Bildschirm verfügt über eine Full-HD-Auflösung und eine IPS-Panel.
Der Nutzer kann den Bildschirm nicht drehen oder in der Höhe verstellen, sondern nur um fünf Grad nach vorne...
VGA, DVI und HDMI: Die Anschlüsse sollten für die allermeisten Nutzer ausreichen.
Einstellungen nimmt der Nutzer über Sensortasten vor. Das Menü erscheint zum Glück direkt über ihnen.
Sensortasten und ein übersichtliches Bildschirmmenü
Der LG IPS236V bietet dem Nutzer ein Mindestmaß an Ergonomie. Der Bildschirm lässt sich nur um fünf Grad nach vorne und um 15 Grad nach hinten neigen und weder in der Höhe verstellen noch zur Seite drehen - höchstens mit dem Standfuß zusammen.
Die Bedienung des IPS236V erfolgt über sechs Sensortasten an der Vorderseite des Rahmens. Der Nutzer benötigt ein paar Versuche, bevor er raus hat, mit welcher Kraft er die nicht beschrifteten Tasten berühren muss, damit sie eine Eingabe registrieren. Im Test zeigt ein leichtes Wischen die besten Ergebnisse.
Das Bildschirmmenü erscheint direkt über den Sensortasten, sodass die fehlende Beschriftung nicht stört. Im Menü kann der Nutzer unter anderem Helligkeit, Kontrast, Schärfe, die Farbtemperatur, den Gamma-Wert, den Takt und die Taktrate sowie die Bildausrichtung und -größe verstellen. Neben den Benutzereinstellungen bietet der IPS236V vier vorgegebene Einstellungen, die optimal für Filme, Texte und Fotos sowie sRGB-Anwendungen angepasst sein sollen.
Drei Anschlüsse für ein Bild
Im Test verbrauchte der LG IPS236V bei höchster Helligkeit maximal 32 Watt Strom, bei minimaler Helligkeit sank die Leistungsaufnahme auf 15 Watt. Der etwas über vier Kilogramm schwere Bildschirm verfügt über jeweils einen VGA-, DVI- und HDMI-Anschluss und ist damit für die gängigsten Bildübertragungsstandards gerüstet. Neben dem obligatorischen CE-Logo kann sich der Bildschirm noch mit einem Prüfzeichen des TÜV Süd schmücken.
Fazit: Panel-Technologie sorgt für besseres Bild
Beim LG Flatron IPS236V zeigt sich erneut, dass ein IPS-Panel für ein besseres Bild sorgt als die bisher weit verbreiteten TN-Displays. Die größere Blickwinkelstabilität verbessert die Bildqualität insgesamt. Die Bedienung über die Sensortasten bereitet auch keine große Mühe. Nur den Standfuß muss der Nutzer einmal mit einer Münze oder einem Schraubendreher festschrauben.
Die unverbindliche Preisempfehlung von LG für den IPS236V liegt bei 249 Euro. Online-Händler verkaufen den Bildschirm derzeit aber schon für rund 170 Euro.
Im Test haben bereits andere Monitore mit IPS-Panel wie der Asus ML249H, der NEC Multisync EA232WMi oder der ebenfalls von LG stammende W2220P überzeugt.
