Günstiger E-Book-Reader von TrekStor

Mit LCD-Farbdisplay: Weltbild eBook Reader 3.0 im Test

Weltbild bietet seit Oktober einen neuen E-Book-Reader an. Das Gerät stammt von TrekStor, wird aber in Deutschland exklusiv über Weltbild vertrieben. Von anderen E-Book-Readern unterscheidet sich der eBook Reader 3.0 durch sein Display und den Preis. Der netzwelt-Test zeigt, ob sich ein Verzicht auf einen E-Ink-Bildschirm lohnt.

Weltbild eBook Reader 3.0: Weltbild eBook Reader 3.0: TrekStor bietet seinen eBook Reader 3.0 in Deutschland exklusiv über Weltbild an. Erhältlich ist er dort für rund 60 Euro. Das Lesegerät besitzt ein LCD-Farbdisplay, das sich nicht für längeres Lesen eignet. Zum Video: Weltbild eBook Reader 3.0

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Display und Setup
  2. 2Die Bedienoberfläche
  3. 3Die Bedienung
  4. 4Beim Lesen
  5. 5MP3-Player und Fotoanzeige
  6. 6Fazit: Günstig, aber auch nicht mehr
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Der Weltbild eBook Reader 3.0 zählt zu den günstigsten E-Book-Readern auf dem Markt. Nutzer zahlen für das digitale Lesegerät rund 60 Euro. Für diesen günstigen Preis müssen Nutzer aber auch auf die ein oder andere Funktion verzichten, wie sich im Test herausgestellt hat. Das Gehäuse des E-Book-Readers ist gummiert, was für sicheren Halt sorgt. Allerdings ist der von TrekStor produzierte Weltbild-Reader mit rund 270 Gramm schwerer als die Konkurrenz - teilweise um bis zu 100 Gramm - und das merkt man auch.

Display und Setup

Sobald der Nutzer den E-Book-Reader anschaltet, fällt direkt ein Unterschied zu anderen Modellen ins Auge: Das Display arbeitet nicht mit der für E-Books typischen E-Ink-Technologie, stattdessen handelt es sich um ein sieben Zoll großes LC-Display - allerdings nicht um einen Touchscreen. Im Unterschied zu derzeitigen E-Inks kann auch Farbe dargestellt werden, was bei Büchern mit vielen Bildern oder Illustrationen - zum Beispiel Kinderbüchern - von Vorteil ist. Allerdings ist das Lesen auf einem LCD deutlich unangenehmer. E-Ink-Displays ähneln viel mehr einem bedruckten Papier, besonders längeres Lesen ist für die Augen nicht so anstrengend.

Ein weiterer, ebenfalls recht schwerwiegender Nachteil sind die Auswirkungen auf die Akkuleistung. E-Ink-Displays sind sehr akkuschonend, die Geräte halten bis zu einem Monat durch. Der Weltbild-Reader reicht dagegen nur für einige Stunden Lesespaß. Geladen wird der E-Book-Reader mit dem mitgelieferten USB-Kabel am PC. Alterantiv gibt es im Zubehörhandel für unter zehn Euro ein entsprechendes USB-Ladegerät.

Das Setup ist schnell erledigt, denn es gibt keins. Der Nutzer kann den E-Book-Reader einfach anschalten und mit dem Lesen beginnen, da einige Leseproben vorinstalliert sind. Eine Einstellung sollte aber doch vorgenommen werden: Das Datum und die Uhrzeit müssen nach dem ersten Anschalten selbst konfiguriert werden, falls der Nutzer dies korrekt angezeigt bekommen möchte.

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Beiträgeinsgesamt 2 Beiträge

Zunächst vielen Dank für Ihre persönliche Einschätzung zum Trekstor-Reader. Die Aussage bezüglich der Lesbarkeit auf LC-Displays bezieht sich auf eigene Erfahrungen und Eindrücke aus der Bekanntschaft eines...

"fürs Lesen eignet sich das LC-Display auf Dauer aber nicht." ich weiß nicht, warum diese Meinung immer wieder als "Gesetz" vertreten wird. Ich habe u.a. auch einen TrekStor (wenn auch ein anderes...

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