Weltweite Nutzung
Browser-Markt: Chrome zieht an Firefox vorbei
Im November kam es bei der weltweiten Browser-Nutzung zu einem Wechsel beim zweiten und dritten Platz. Laut der Marktforscher von StatCounter konnte Googles Chrome zum ersten Mal am Firefox von Mozilla vorbeiziehen. Der erste Platz ist weiterhin fest in der Hand von Microsoft und dem Internet Explorer.
Dabei liegt Chrome nur ganz knapp vor Firefox. Weltweit sicherte sich Chrome den Zahlen von StatCounter zufolge einen Marktanteil von 25,69 Prozent, während Firefox auf 25,23 Prozent kommt. Allerdings ist der Marktanteil von Chrome in den letzten Monaten stetig gewachsen, während Firefox stetig Nutzer verloren hat.
Muss Microsoft bangen?
Laut dem CEO von StatCounter wird Chrome sein Wachstum noch weiter fortsetzen: "Wir können uns auf einen faszinierenden Kampf zwischen Micosoft und Google freuen, da die Geschindigkeit des Chrome-Wachstums andeutet, dass er weltweit ein ernst zunehmender Konkurrent für den Internet Explorer werden wird." Der Internet Explorer besitzt derzeit noch einen relativ großen Vorsprung. Im November besaß der Browser von Microsoft einen Marktanteil von 40.63 Prozent. Im November 2010 konnte er allerdings noch einen Anteil von 48,16 Prozent vorweisen. Auch dieser Browser verzeichnet also - wie Firefox - einen Rückgang.
Betrachtet man die Entwicklung für Deutschland, so zeigt sich ein anderes Bild. Hierzulande liegt Firefox schon seit langer Zeit auf dem ersten Platz. Allerdings gingen die Zahlen innerhalb der letzten zwölf Monate zurück. Im November 2011 liegt er mit 52,26 Prozent dennoch deutlich an der Spitze. Auf Platz zwei liegt der Internet Explorer mit 25,16 Prozent und dahinter folgt Chrome mit 12,95 Prozent. Hier könnte es also noch ein wenig länger dauern, bis sich die Reihenfolge verändert.
Die aktuelle Version des Internet Exporers können Sie hier bei netzwelt herunterladen, die aktuelle Version von Firefox bieten wir an dieser Stelle zum Download an und den neuesten Chrome finden Sie hier.


Die finale Version 10 des Browsers Firefox steht zum Herunterladen bereit. Diese bietet unter anderem Vollbild-APIs sowie Antialiasing bei WebGL-Anwendungen (Spiele).
Chrome gehört zu den Gewinnern am Bowsermarkt. Doch die Vorrangstellung des Internet Explorers wird noch lange unangefochten bleiben, seine Anteile liegen allerdings erstmals unter 60 Prozent.
Microsoft ist es gelungen den gängigen Trend auf dem Browsermarkt umzukehren. Erstmals seit 2008 gewinnt der Internet Explorer Marktanteile hinzu, während Konkurrent Firefox zunehmend Nutzer verliert. Google und Apple etablieren sich und behaupten einen Marktanteil von rund 5 Prozent.
Europäische Nutzer verwenden erstmals den Firefox häufiger als den Internet Explorer. Ganz knapp kann Mozilla Microsoft überholen. Google Chrome wächst außerdem weiterhin stark an.
Der IE verliert an Bedeutung: Microsofts Browser ist zwar weltweit immer noch der am häufigsten zum Einsatz kommende Zugang zum Internet - doch er verliert weiterhin an Marktanteil. Die Deutschen setzen nach wie vor auf Firefox.
Googles Webbrowser Chrome hat den Internet Explorer weltweit erstmals an sieben aufeinanderfolgenden Tagen überholt. Regional gibt es indes erhebliche Schwankungen bei der Browserwahl.
Immer mehr Internetnutzer navigieren mit dem Chrome-Browser im Web. Nach Auswertungen von Statcounter hat sich die Software einen Marktanteil von knapp über 20 Prozent weltweit gesichert.




