Mit Anbindung an die Cloud

Amazon Kindle im Test: Jetzt auch mit deutscher Menüführung

Einfach nur Kindle: Amazon verzichtet bei der vierten Generation seines E-Book-Readers auf irgendwelche Namenszusätze. Zum ersten Mal gibt es den Kindle hierzulande jetzt auch mit deutscher Menüführung, für 99 Euro. Was das digitale Lesegerät von Amazon zu bieten hat, zeigt der netzwelt-Test.

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Amazon Kindle: Amazon Kindle: Für 99 Euro bietet Amazon den neuen Kindle mit deutscher Menüführung an. Dieser überzeugt durch Cloud-Funktionalitäten und die Verknüpfung mit dem eigenen Amazon-Konto. Allerdings gestaltet sich die Bedienung teilweise etwas umständlich. Zum Video: Amazon Kindle

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Display und Setup
  2. 2Die Bedienoberfläche
  3. 3Die Bedienung
  4. 4Der Shop und das Übertragen von Büchern
  5. 5Mit dem Kindle lesen
  6. 6Fazit: Praktische Cloud-Anbindung, teils umständliche Bedienung
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Amazon bewirbt den neuen Kindle als den leichtesten, schnellsten und günstigsten Kindle aller Zeiten. Mit 170 Gramm zählt der Kindle tatsächlich zu den leichtesten E-Book-Readern - und der Preis von 99 Euro ist auch nicht schlecht. Das Design ist eher schlicht gehalten, der Kindle ist anthrazitfarben, wobei der Rand in einem etwas dunkleren Ton gehalten ist. Auch die Rückseite ist in zwei grauen Farbtönen gehalten. Die Rückseite besteht nicht aus einem Block, denn zumindest beim Testgerät klappert diese leicht, da beide Teile etwas Spielraum besitzen - unschön.

Display und Setup

Das Display des Kindle ist sechs Zoll groß. Zum Einsatz kommt wie bei den meisten anderen E-Book-Readern auch die E-Ink-Technologie. Einen Touchscreen besitzt der Kindle allerdings nicht. Der Text ist auch bei hellem Licht gut lesbar und die Blickwinkel sind groß, da die Anzeige kaum spiegelt. Dadurch, dass der Rand um das Display sehr flach ist, wirft dieses auch kaum störende Schatten.

Das Einrichten des Kindles gestaltet sich sehr einfach, sofern der Nutzer den Kindle für sich selbst bestellt. Amazon verknüpft den E-Book-Reader direkt mit dem eigenen Amazon-Konto, sodass dieser fertig eingerichtet beim Nutzer ankommt. Anders ist dies, wenn der Nutzer im Bestellvorgang angibt, dass der Kindle als Geschenk verschickt werden soll. In diesem Fall kann ausgewählt werden, dass ein anderes Konto als das eigene eingesetzt wird und der E-Book-Reader wird unregistriert verschickt. Der Empfänger muss das Setup dann selbst durchführen.

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