Mit zwei Festplatten ab rund 180 Euro

Gut und günstig: NAS-System LG N2A2

Preiswert, ordentlicher Durchsatz, inklusive Festplatte: Das N2A2 qualifiziert sich als ausgewogener Netzwerkspeicher für alle Heimanwender, die nicht viel Wert auf austauschbare Festplatten legen. Trotz des Preises kann sich der Leistungsumfang sehen lassen.

NAS-System LG N2A2 im Test: Gehäuse - Der Hersteller liefert den Netzwerkspeicher im weiß-grauen Kunststoffgehäuse aus. (Bild: netzwelt)
Der Hersteller liefert den Netzwerkspeicher im weiß-grauen Kunststoffgehäuse aus. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Gehäuse 
  2. 2Hardware
  3. 3Anleitung und Installation
  4. 4Protokolle und Serverdienste
  5. 5Apps
  6. 6Stromverbrauch und Geräuschpegel
  7. 7Lese- und Schreibgeschwindigkeit
  8. 8Fazit

LGs Zwei-Schacht-Lösung richtet sich in erster Linie an Heimanwender, die ihren Netzwerkspeicher schnell einrichten und nicht erst Festplatten einbauen wollen. Zu diesem Zweck liefert der Hersteller das N2A2 mit zwei Festplatten von je einem Terabyte Speicherplatz aus. Erhältlich ist das System auch mit HDDs von je zwei Terabyte Kapazität. Im Handel ist das N2A2 schon ab rund 180 Euro inklusive HDDs erhältlich - das günstigste NAS im Testfeld.

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Die eingebauten Festplatten kann man bei Bedarf auch austauschen - dafür muss man aber einige Schraubarbeit leisten und Kabel anschließen. Für viele Nutzer eine mühsame Prozedur. Zudem erlischt beim Festplattenaustausch die Garantie, worauf LG über einen Aufkleber auf der Rückseite des Systems hinweist.  

Gehäuse 

Als einziger Kandidat im netzwelt-Test kommt das mit 4,2 Kilogramm recht schwere N2A2 (ohne Festplatten) in einem weißen Gehäuse in Klavierlack-Optik daher. Auf der Vorderseite verbaut der Hersteller eine grau-gebürstete Kunststoffblende. Vier LEDs zeigen den Betriebszustand (Ein/Aus, Festplatten-, LAN-Zugriff). Zur Verfügung stehen auch ein USB-Anschluss für externe Speichermedien und ein Button zum direkten Kopieren von Dateien angeschlossener Geräte aufs NAS.

Auf der Rückseite schließt man das N2A2 per Gigabit-Schnittstelle ans LAN an, zudem ist ein weiterer USB-Port integriert. Ein Netzschalter fährt das System herunter. Aktiviert werden kann auch ein Energiesparmodus, der wahlweise nach 30, 60 oder 120 Minuten das NAS in den Ruhezustand schickt. Bei Lese- oder Schreibtätigkeiten wird der Netzwerkspeicher automatisch wieder hochgefahren.

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