Wiederveröffentlichung geplant

Quake: Bundesprüfstelle streicht Ego-Shooter vom Index

Der Ego-Shooter Quake steht in Deutschland nicht mehr länger auf dem Index für jugendgefährdende Medien, das teilte der Publisher Bethesda Softworks mit. Eine USK-Alterseinstufung der Titel läuft aktuell noch, danach soll der Klassiker aus dem Jahr 1996 wieder in den Handel kommen.

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Quake steht nicht mehr auf dem Indez. (Bild: http://quakeone.com)
Quake steht nicht mehr auf dem Index. (Bild: http://quakeone.com)
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Erst kürzlich hatte die Bundesprüfstelle bereits die Ego-Shooter-Klassiker Doom und Doom II vom Index gestrichen. Der Grund: Die 1993 noch bahnbrechende 3D-Grafik sei längst überholt, eine Jugendgefährdung aus heutiger Sicht daher nicht mehr gegeben. Ähnlich verhält es sich wohl nun auch mit Quake.

Weitere Teile auf dem Index

Die Titel Quake II und Quake III bleiben dagegen indiziert. Der vierte Teil von Quake ist in Deutschland in einer geschnittenen Fassung ab 16 Jahren freigegeben. Ebenfalls in Deutschland spielbar ist das Browsergame Quake Live, das auf dem dritten Quake-Teil basiert. Zu einem möglichen fünften Teil gibt es aktuell keine Informationen. Kürzlich hat der Entwickler id Software zusammen mit Bethesda den Ego-Shooter Rage veröffentlicht. Eine Demo-Version für Xbox-Nutzer steht bereits via Xbox-Live zum Download bereit, eine Demo für die PlayStation 3 soll in den nächsten Tagen folgen.

Mit Wolfenstein 3D steht ein weiteres Frühwerk der Entwickler von id Software in Deutschland auf dem Index. Mit einer Deindizierung dieses Titels ist aber auch künftig nicht zu rechnen, da das Spiel Symbole verfassungswidriger Organisationen enthält. Daher steht auch die englische Version von Doom II weiter auf dem Index, da diese Teile aus Wolfenstein 3D enthält. Auch der Nachfolger Return to Castle Wolfenstein ist in Deutschland indiziert worden.

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