Lizenzvereinbarungen

Verbraucherzentrale: Verwarnung für Electronic Arts wegen Origin

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat öffentlich die Lizenzvereinbarungen von Origin kritisiert und den Publisher Electronic Arts (EA) abgemahnt. Die Verbraucherschützer betonen, dass EA seine Kunden nicht ausreichend darüber aufkläre, welche Bedingungen mit dem Kauf eines Spiels des Publishers verbunden sind.

Die Lizenzvereinbarungen von Origin wurden von dem Bundesverband Verbraucherschutz kritisiert. (Bild: Screenshot/EA)
Die Lizenzvereinbarungen von Origin wurden von dem Bundesverband Verbraucherschutz kritisiert. (Bild: Screenshot/EA)
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Im Rahmen des Projekts "Verbraucherrechte in der digitalen Welt" äußerte sich der Bundesverband beunruhigt über den allgemeinen Trend, dass Computerspiele zunehmend nur nach einer Registrierung im Netz und nur unter Verfügung einer ständigen Internetverbindung spielbar sind.

Die Kunden müssten über diesen Umstand vor dem Kauf eines Produkts aufgeklärt werden und nicht erst, wenn sie das Spiel installieren, so die Verbraucherschützer. Nur so könne gewährleistet werden, dass sich die Konsumenten auch mit kritischen Paragraphen in den Nutzungsbeindungen - wie bei Battlefield 3 und Origin der Fall - auseinandersetzen.

vzbz greift Kritik aus Gamer-Community auf

In diesem Zusammenhang greift die Verbraucherzentrale auch die Vorwürfe aus der Gamer-Community bezüglich der Lizenzvereinbarungen von Origin auf. Auch sie beurteilt die Bedingungen als zu weitreichend und ungenau formuliert. Es sei nicht klar, was Origin auf dem Computer des Nutzers genau durchsuche und welche Daten EA speichere. Es sei ebenso möglich, dass der Publisher die Daten nutze, um Profile der Spieler zu erstellen und diese für Werbezwecke verwendet.

Heute, 1. Dezember, setzen sich Verbraucherschützer, Redakteure und einige Blogger von The Origin mit EA zusammen, um über die Vorwürfe gegen die Lizenzvereinbarungen von Origin zu diskutieren. Derzeit arbeitet der Publisher zudem daran, einen Vertrag mit Nintendo abzuschließen, um Origin als Online-Portal für die neue Konsole Wii U einzurichten.

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