FTP-Zugang und große App-Auswahl
Flickr-Konkurrent: Photobucket, der Hosting-Dienst für Fotos
Der gebeutelte Internet-Konzern Yahoo besitzt durchaus einige erfolgreiche Dienste. Das Filetstück ist ohne Zweifel Flickr, das aber nicht für alle Nutzer perfekt geeignet ist. Aus der Masse der zahllosen Konkurrenten sticht besonders Photobucket heraus, das sich seit dem Start im Jahr 2003 hervorragend entwickelt hat.

Inhaltsverzeichnis
- 1Erste Anmeldung
- 2Photobucket Pro
- 3Mobile Endgeräte
- 4Fazit
Durch die stetige Entwicklung der Festplatten-Technolgie wird Speicherplatz immer günstiger: Heute können sich Nutzer problemlos ein Terabyte leisten, was noch vor wenigen Jahren nur im Server-Umfeld üblich war. Große und günstige Festplatten ermöglichen es auch, Millionen Fotos auf dem heimischen PC zu hinterlegen.
Erste Anmeldung
Allerdings ist die Speicherung auf dem heimischen PC nicht problemlos, insbesondere die Bereitstellung großer Alben im Web birgt Hürden. Photobucket möchte diese dem Nutzer nehmen, indem es eine Umgebung bereitstellt, in der die stetige Online-Archivierung und das Teilen mit Freunden und Familie sehr einfach ist - ähnlich Flickr, aber mit einigen praktischen Spezialfunktionen. Die Anmeldung bei Photobucket ist kinderleicht: Neben dem gewünschten Benutzernamen und Kennwort ist es lediglich noch notwendig, Geburtsdatum und Geschlecht anzugeben. Weitere persönliche Daten fragt der Anbieter zum Glück nicht ab. Sofern gewünscht, können sich neue Nutzer auch per Facebook oder Twitter bei Photobucket anmelden.

Photobucket Pro
Bei der ersten Anmeldung müssen sich Nutzer entscheiden, ob sie sich mit dem Standard-Konto begnügen oder für die Pro-Variante Geld ausgeben wollen. Letztere lohnt sich für die meisten Nutzer: Sie können sich dann zurücklehnen und unbegrenztes Übertragungsvolumen genießen, um Bilder von Photobucket zum Beispiel in den persönlichen Blog einzubinden. Das Standard-Konto setzt hier leider eine Beschränkung von zehn Gigabyte, außerdem darf jedes Bild nur ein Megabyte groß sein - natürlich fällt auch dieses Limit weg, wenn für Photobucket gezahlt wird. Das wohl wichtigste Argument für das Premium-Konto ist aber sicherlich der FTP-Zugang, mit dem auch große Mengen von Bildern einfach und schnell auf die Server des Betreibers hochgeladen werden können. Zahlende Nutzer erhalten auch eine werbefreie Plattform.
Mobile Endgeräte
Für Apple-Kunden existiert eine iPhoto-Erweiterung, um direkt aus der Bildbearbeitung heraus ein Foto auf Photobucket freizugeben. Apropos Apple: Natürlich gibt es auch eine Photobucket-App für iPhones, die nicht einmal etwas kostet und durchweg gute Bewertungen im App Store gesammelt hat. Deutsche Nutzer sind leider auf die englischsprachige Oberfläche angewiesen, eine Übersetzung ist offenbar auch nicht geplant. Positiv hervorgehoben werden muss dagegen, dass Photobucket nicht nur für Apple iOS, sondern auch für die drei anderen großen Handy-/Tablet-Betriebssysteme (BlackBerry OS, Android, Windows Phone) zur Verfügung steht. Alle Apps verfügen über einen ähnlichen Funktionsumfang und sind komplett kostenlos.

Fazit
Die Beschränkungen des Standard-Kontos können Nutzer für drei US-Dollar monatlich aufheben und erhalten damit einen exzellenten Hosting-Dienst selbst für große Alben mit hochauflösenden Fotos. Der FTP-Zugang ist das stärkste Argument, Photobucket dem Marktführer Flickr vorzuziehen, der so etwas nicht anbietet.
