Nokias Vision für die Smartphone-Zukunft
MeeGo-Experiment: Nokia N9 im Test
Das Nokia N9 galt als künftiges Flaggschiff-Modell. Dank des neuen MeeGo-Betriebssystems sollte das Gerät die Konkurrenz von iPhone und Co. in die Schranken weisen. Dann kam alles anders: Nokia setzt künftig auf Windows Phone statt auf MeeGo. Das Flaggschiff-Modell heißt nun Lumia 800 und der einstige Hoffnungsträger N9 ist nur noch ein Marktforschungsgerät - aber ein äußerst interessantes.
Nokia N9: Der einstige Hoffnungsträger ist nun ein Auslaufprodukt. Das Nokia N9 ist vorerst das erste und einzige Nokia-Handy mit MeeGo-Betriebssystem. Zum Video: Nokia N9
Inhaltsverzeichnis
- 1Innovative Gestensteuerung
- 2Drei-Bildschirm-Konzept
- 3App-Nachschub Mangelware
- 4Performance und Akku-Laufzeit
- 5Kamera mit Carl-Zeiss-Optik
- 6Preis und Verfügbarkeit
- 7Fazit
Wie sehr Nokia von dem Handy-Konzept überzeugt ist, zeigt die Tatsache, dass das neue Flaggschiff-Modell Lumia 800 praktisch ein Klon des N9 ist, auf dem Windows Phone statt MeeGo läuft. Das außergewöhnliche Unibody-Gehäuse aus Polycarbonat des Lumia 800 wurde ursprünglich für das Nokia N9 entworfen. Die Verarbeitung des N9 bietet damit alle Vor- und Nachteile, die auch das Lumia 800 auszeichnen.
Legt der Nutzer beide Geräte nebeneinander, wird er kaum einen Unterschied sehen. Tatsächlich gibt es aber vier kleine Unterschiede: Das Lumia 800 besitzt eine Kamera-Taste, aber keine Frontkamera. Beim Nokia N9 muss der Nutzer dagegen auf einen physikalischen Auslöser verzichten, dafür hat das Handy zwei Kameras. Die LED-Fotoleuchte auf der Rückseite sitzt beim Nokia N9 links neben der Kamera-Linse, beim Lumia 800 befindet sie sich oberhalb der Linse. Weiterhin ist das Display des Nokia N9 mit 3,9 Zoll einen Tick größer als das 3,7-Zoll-Display des Lumia 800. Denn beim N9 verzichtet Nokia auf Sensor-Tasten unter dem Display.
Nokia N9
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Bild vergrößern Das Display des Nokia N9 ist 3,9 Zoll groß. (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 7
Bild vergrößern Physikalische Tasten finden sich nur wenige am Gehäuse. (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 7
Bild vergrößern Auf der Rückseite befindet sich eine 8-Megapixel-Kamera. (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 7
Bild vergrößern Das Nokia N9 nutzt eine Micro-SIM-Karte. (Bild: netzwelt) - Bild 5 von 7
Bild vergrößern Als Betriebssystem kommt MeeGo zum Einsatz. (Bild: netzwelt) - Bild 6 von 7
Bild vergrößern Die Bedienung erfolgt fast ausschließlich über Gesten. (Bild: netzwelt) - Bild 7 von 7
Bild vergrößern Alle geöffneten Programme findet der Nutzer auf enem übersichtlichen Bildschirm versammelt. (Bild: netzwelt)







Beiträge
insgesamt 2 BeiträgeDeine Argumentation ist durchaus schlüssig, danke für den Kommentar. Allerdings sollte in diesem Zusammenhang der Gesamtmarkt betrachtet werden, der von Meego-Smartphones abgedeckt wird. Dieser ist, im Vergleich mit...
Man kann es zwar so sehen, dass Nokia MeeGo und das N9 sozusagen im Taufbecken ertränkt hat. Allerdings sollte man die Planung, MeeGo nicht weiter zu führen, nicht überbewerten. MeeGo ist nichts weiter als eine...