Ab rund 315 Euro ohne Festplatten
Schnell und leistungsstark: NAS-Speicher QNAP TS-219P II im Test
QNAPs kompaktes NAS-System TS-219P II überzeugt mit solider Verarbeitung, sehr guten Messwerten und umfangreichen Zugriffsmöglichkeiten. Im Direktvergleich mit der bereits gestesten Disk Station 212+ von Synology geht der Netzwerkspeicher aber knapp als Verlierer hervor.
Inhaltsverzeichnis
- 1Gehäuse
- 2Hardware
- 3Anleitung und Installation
- 4Protokolle und Einsatzmöglichkeiten
- 5App-Zugriff für unterwegs
- 6Stromverbrauch und Geräuschpegel
- 7Lese- und Schreibgeschwindigkeit
- 8Fazit
QNAP bewirbt den TS-219P II speziell für Heim- und Kleinbüroumgebungen. Wie die Synology DS212+ und D-Links DNS-345 wird das Gerät ohne Festplatten geliefert. Der Netzwerkspeicher nimmt zwei HDDs bis maximal drei Terabyte pro Schacht auf. Im Handel ist das NAS-System zum Preis von rund 315 Euro erhältlich und damit eine Ecke teurer als die gleichwertige DS212+ von Synology für knapp 280 Euro.
Gehäuse
Auch von außen sehen sich die beiden Systeme ähnlich. Das TS-219P II besteht ebenfalls aus Kunststoff und ist fast genauso groß wie die DS212+. Beide Systeme sind Hot Swappable-fähig, wobei die Laufwerkschächte beim QNAP-NAS anders konstruiert sind: Zum Anschrauben der Festplatten sind Öffnungen an der Unterseite vorhanden, ein Hebel an der Front dient zum Ein- und Ausschub der HDDs.
Hardware
Mit an Bord des QNAP-NAS sind insgesamt drei USB-2.0-Anschlüsse. Einer befindet sich an der Front, die anderen Schnittstellen auf der Rückseite. Vorderseitig informieren fünf LEDs über den Betriebszustand (Status, LAN, USB, HDD1, HDD2), linksseitig dient ein Schalter zum Ein- und Ausschalten des NAS und ein weiterer Button zum Kopieren von Dateien angeschlossener USB-Geräte auf den Netzwerkspeicher. An der aus Metallblech verarbeiteten Rückseite stehen neben den USB-Ports zwei eSATA-Schnittstellen zur Verfügung.
Wie bei der Synology DS212+ verbaut QNAP 512 Megabyte Arbeitsspeicher. Angetrieben wird das TS-219P II ebenfalls von einer Marvell-CPU mit einer Prozessorgeschwindigkeit von 2,0 Gigahertz.
QNAP TS-219P II im Test
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Bild vergrößern Das schwarze Gehäuse ist aus Kunststoff. Die Laufwerkschächte kommen im Hot-Swappable-Design(Bild: netzwelt) - Bild 2 von 11
Bild vergrößern Auf der Vorderseite informieren LEDs über den Betriebszustand, auch ein USB 2.0-Port ist verbaut. (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 11
Bild vergrößern Dank seiner kompakter Abmessungen (17 Zentimeter hoch, 10 Zentimeter breit, 23 Zentimeter tief) lässt sich das NAS gut im Büro oder Wohnzimmer platzieren. (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 11
Bild vergrößern Auf der Rückseite verbaut der Hersteller einen Gigabit-Port und zwei USB 2.0-Anschlüsse. (Bild: netzwelt) - Bild 5 von 11
Bild vergrößern Die Festplatten lassen sich leicht entfernen. (Bild: netzwelt) - Bild 6 von 11
Bild vergrößern Nach der Erstinstallation greift der Nutzer über eine Karussell-artige Ansicht auf NAS-Funktionen zu. (Bild: Screenshot) - Bild 7 von 11
Bild vergrößern Bei der Installation hilft eine Software von QNAP. (Bild: Screenshot) - Bild 8 von 11
Bild vergrößern Vor dem Zugriff werden Firmware und das Betriebssystem installiert. (Bild: netzwelt) - Bild 9 von 11
Bild vergrößern Via DHCP übergibt der Router dem QNAP-NAS automatisch eine IP-Adresse. (Bild: Screenshot) - Bild 10 von 11
Bild vergrößern Multimedia- und andere Serverdienste können schon bei der Installation aktiviert werden. (Bild: Screenshot) - Bild 11 von 11
Bild vergrößern Über die Administrations-Oberfläche greift man auf Dienste wie den Dateimanager oder die Multimediastation zu. (Bild: Screenshot)






