3D-Allrounder aus Holland
Philips 47 PFL 7606: LCD-TV mit passiver Polfilter-3D-Technik im Test
LG ist nicht mehr alleine mit der 3D-Polfilter-Technik - neuerdings setzt auch Philips auf die passiven 3D-Brillen. Wie das im Fall des 1.500 Euro teuren 47 PFL 7606 aussieht und was der Fernseher sonst noch auf dem Kasten hat, zeigt folgender Testbericht.
Inhaltsverzeichnis
- 1Passive 3D-Technik
- 2Sonstige Ausstattung
- 3Handhabung und Klang
- 4TV-Bildqualität
- 5Blu-ray-Bild
- 6Fazit: Attraktives Gesamtpaket
Passive 3D-Technik
Anfangs setzte Philips bei 3D noch auf aktive Shutterbrillen, doch mittlerweile haben sich die Niederländer für einen anderen Weg entschieden: die passive Polfilter-Technik. Das hat gewisse Vorteile: Die Brillen sind nicht nur leichter und preiswerter, sondern auch größer, wodurch Nutzer ein weiteres Sichtfeld erhalten.
Auch das Übersprechen fällt erfreulich gering aus, wenn ausreichend Abstand gewahrt wird, der Nutzer nicht zu dicht an den Bildschirm heranrückt. Auch das Drehen des Kopfes kann negative Folgen bei der 3D-Bildqualität haben. Weiterer Nachteil an der Sache: Das bei der Polfilter-Technik entstehende Zeilenraster halbiert die Blu-ray-Auflösung auf 540 Zeilen.
Das hellste und farblich beste 3D-Bild zeigt der Philips im AV-Modus "Natürlich", wenn zusätzlich die Schärfe und die Farbsättigung etwas verringert werden.
Sonstige Ausstattung
Selbstverständlich hat der 47-Zöller einen Universaltuner an Bord, der sich dank CI+ und HD+ auf dem neuesten Stand befindet. Über USB ist es zudem möglich, Aufnahmen anzufertigen, und zwar auch per Time-Shift. Seltsam findet netzwelt allerdings, dass man sich Aufzeichnungen über den Timer vormerken kann, aber eine Sofortaufnahme-Funktion fehlt.

Üppig fällt hingegen das Multimedia-Angebot des Fernsehers aus, da der Philips über HbbTV auf viele Sendungen von Sat1, Pro7, ARD, ZDF oder Arte zugreifen kann. "Net TV" bietet zudem einen eigenen Browser, mit dessen Hilfe man sich frei im Internet bewegen kann. Besonders anziehend wirkt jedoch die Ambilight-Beleuchtung, die die Wand hinter dem Fernseher ausleuchtet und zudem die Augen schont.


Nutzer, die auf der Suche nach einem netzwerkfähigen Blu-ray-Player sind, der darüber hinaus auch 3D-Material wiedergeben kann und relativ preiswert ist, sollten sich diesen netzwelt-Testbericht zum LG BD 670 durchlesen.
Die deutsche 3D-Expertise bekommt ein eigenes Zentrum in Berlin. Auf der IFA wurde das 3D-Innovationszentrum vorgestellt, das vom Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut verantwortet wird und bereits 35 namhafte Partner vorweisen kann.
Wenn das keine gute Nachricht ist: Dieser Fernseher stellt 3D-Inhalte dar, für deren Betrachtung der Nutzer keine nervige 3D-Brille benötigt. Die schlechte Nachricht: Der Effekt wird mit einer leichten Unschärfe und mit einem satten Euro-Betrag erkauft. Netzwelt testet den Toshiba 55ZL2G.
Nutzer auf der Suche nach einem schmalen Blu-ray-Player mit 3D-Wiedergabe sollten einen Blick auf den BDP-S 580 von Sony werfen. Er misst nur knapp 3,6 Zentimeter und verfügt über viele Extras. So ist er beispielsweise von Haus aus WLAN-fähig.
Der LG 47 LW 570 S nutzt eine passive 3D-Technik im Zusammenspiel mit den unter anderem auch im Kino genutzten Polfilter-Brillen. Wie überzeugend der Fernseher in der Darstellung ist, zeigt der netzwelt-Testbericht.
Einen 3D-LED-Fernseher in der gehobenen Preisklasse erhalten Käufer mit dem Metz Caleo 47 LED 200 Media Twin R. Netzwelt hat den Fernseher, der in Deutschland hergestellt wird, einem umfassenden Praxistest unterzogen.
Mit dem Samsung UE 46 D 6500 erhalten Nutzer einen 46-Zoll LCD-Fernseher mit 3D-Technik. Er verfügt über reichlich Multimedia-Extras und macht optisch einen edlen und modernen Eindruck. Ob sich dieser bestätigt, zeigt der Testbericht.
Philips genießt bei LCD-Fernsehern einen hervorragenden Ruf. Netzwelt wollte wissen, ob auch die neueste Modellgeneration in Form des 40 PFL 8605 an diese Tradition anknüpfen kann. Um es vorwegzunehmen: Sie kann es – trotz kleiner Schwächen.
Mit dem 40 PFL 6605 bietet Philips einen vergleichsweise günstigen LCD-TV mit 40-Zoll Bild-Diagonale. Im Test gefällt er nicht nur durch seinen sparsamen Umgang mit dem Strom.
Der LG 47 LW 650 S ist ein 3D-Fernseher, der auf die Polarisationsfilter-Technologie setzt, die auch bei 3D-Filmen im Kino genutzt wird. Ob der Fernseher mit den klassischen 3D-Vertretern mit Shutter-Technologie mithalten kann oder diese sogar überflügelt, zeigt der netzwelt-Testbericht.
Der 55 PFL 6606 K /02 ist im Bereich der 55-Zoll-Fernseher ein echter Preis-Leistungs-Tipp. Ob er sich trotzdem mit der höherpreisigen Konkurrenz messen kann oder ob der Käufer Abstriche machen muss, zeigt der netzwelt-Test.




