Solides Programm für die Audiobearbeitung
Einstieg: Musik bearbeiten mit MAGIX Music Maker MX
Apple bietet seit geraumer Zeit sein Programm GarageBand für Nutzer an, die ohne großen Aufwand eigene Lieder komponieren möchten. Für den PC gibt es gleich mehrere Alternativen: Neben Steinberg Sequel, das sich nicht jeder Nutzer leisten kann, bietet MAGIX mit Music Maker MX ein günstiges Einstiegsangebot.

Inhaltsverzeichnis
- 1Drei Editionen
- 2Die Oberfläche
- 3Band und Export
- 4Fazit
Die Pop-Industrie wäre ohne Unterstützung moderner Technik nur halb so schön: Längst wird gemischt, was das Zeug hält, um auch noch das letzte Fünkchen Unterhaltung aus einer Aufnahme herauszuholen. Nutzer, die selbst am PC ein Lied bearbeiten möchten, benötigen nicht unbedingt die teuren Profi-Programme.
Drei Editionen
Die meisten Programme für den privaten Einsatz sind so stark automatisiert, dass ohne große Mühe auch sehr gute Ergebnisse in Studioqualität erzeugt werden können. Ein gutes Beispiel dafür ist Music Maker MX, das in mehreren Varianten angeboten wird: Die Standard-Version (60 Euro) hat MAGIX für Nutzer vorgesehen, die nur grundlegende Funktionen benötigen und einen Einstieg in die Musikbearbeitung am PC suchen. Sofern der Nutzer etwas mehr mit dem Programm unternehmen möchte, kann er zur Premium-Variante (100 Euro) greifen, die unter anderem CD-Booklets erstellen kann. Das Spitzenprodukt nennt sich MAGIX Music Maker MX Production Suite und kostet mit 300 Euro fast schon so viel wie ein Profi-Programm von Steinberg.

Die Oberfläche
Für interessierte Nutzer gibt es zum Glück eine Testversion, um MAGIX Music Maker MX erst einmal in aller Ruhe auszuprobieren. Nach der Installation erleben Nutzer ihre erste negative Überraschung: Der Start des Programms benötigt bis zu 15 Sekunden, selbst auf einem schnellen System - vergleichbare Produkte laden in weniger als der Hälfte der Zeit. Dafür ist die Oberfläche des Music Maker deutlich schöner als bei Sequel und Co.: Im Vordergrund steht ganz klar der Bereich mit den Tonspuren, auf dem Instrumente, Gesang und andere Elemente arrangiert werden. Unter den Spuren liegen die Wiedergabesteuerung und der Soundpool, in dem Nutzer vorgefertigte Instrumente, Loops, Beats und mehr für eigene Stücke verwenden können.
Band und Export
Diese sind - je nach gewählter Version - mehr oder weniger umfangreich und ermöglichen es, in Minuten aus einer Gesangsaufnahme ein fertiges Lied mit Begleitung zu kreieren. Music Maker bietet Nutzern sozusagen eine virtuelle Band, die vollkommen ohne Star-Allüren funktioniert. Der Import eigenen Materials gelingt ohne Schwierigkeiten entweder anhand auf dem PC gespeicherter Dateien oder einer Audio-CD. Apropos: Schon in der Basis-Version gibt es die Möglichkeit, aus eigenen Stücken direkt eine CD zu brennen. Wer sein Werk lieber im Internet freigeben möchte, dürfte sich über die flexible Export-Funktion freuen, die YouTube, Twitter, SoundCloud und Facebook unterstützt. Der MP3- und WAV-Export ist für Music Maker kein Problem.

Fazit
Im Vergleich zu ähnlichen Produkten ist MAGIX Music Maker bewusst schlicht gehalten, was Nutzer aber in keinster Weise bei der Bearbeitung von Musik einschränkt. Die Möglichkeit, erst mit der Standard-Version zu beginnen und sich langsam zur Suite vorzuarbeiten, macht einen Wechsel des Programms unnötig.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Audio-Bearbeitung und Musikproduktion.
