Grundlagen der Dienstverwaltung von Windows
Im Hintergrund: Konfiguration der Windows-Dienste
Nicht jedes Programm, das auf dem PC läuft, kann der Nutzer sofort sehen: Neben den Applikationen, die er bewusst selbst startet, werden schon beim Systemstart zahlreiche Anwendungen geladen. Für die meisten Prozesse, die im Hintergrund automatisch gestartet und angehalten werden, ist ein Windows-Dienst verantwortlich.
Inhaltsverzeichnis
- 1Die Verwaltung
- 2Dienst-Kontrolle
- 3Eintrag anlegen
- 4Fazit
Moderne Betriebssysteme sind hochgradig modular aufgebaut, damit je nach Bedarf einzelne Komponenten geladen oder beendet werden können - je nachdem, was der Nutzer gerade so macht. Zentrales Element für die Modularisierung von Windows sind die sogenannten Dienste. Sie erledigen viele wichtige Aufgaben.
Die Verwaltung
Nutzer, die sich einen Überblick über alle eingerichteten Dienste verschaffen möchten, müssen dazu in die MMC (Microsoft Management Console) wechseln - auch Computerverwaltung genannt. Dort gibt es einen eigenen Punkt für Dienste und Anwendungen, in dem sich die Dienste-Verwaltung befindet. Auf den ersten Blick wirkt sie etwas unübersichtlich: Microsoft präsentiert dem Nutzer in einer schnöden Tabelle alle Dienste mit Name, Beschreibung, Status, Start- und Anmeldetyp an. Unerfahrene Nutzer sollten sich zum Einstieg zunächst die am Ende der Übersicht angezeigten Windows-Dienste ansehen - zum Beispiel den Windows Defender oder die Windows Firewall. Auf Wunsch kann die angezeigte Liste beliebig nach Spalten sortiert werden.



Anstelle kostenpflichtiger Tuning-Programme helfen auch die passenden Systemeinstellungen beim Verbessern der Arbeitsgeschwindigkeit von Windows 7. Dazu zählt das Abschalten aufwändiger Grafikeffekte und nicht benötigter Dienste genauso wie das Entfernen verwaister Einträge in der Registrierung. In der Regel genügen wenige Mausklicks zum Einrichten eines genügsameren und schlankeren Systems.
Windows bringt mit "msconfig" zwar bereits einen Dienst für die Überwachung des Autostarts mit, Autoruns 10 geht dabei jedoch weiter in die Tiefe und listet neben Programmen auch Treiber, Codecs und Windows-Dienste auf. Nach dem Abwählen nicht benötigter Einträge beansprucht der Neustart weniger Zeit.
Wer unter Linux einen Webserver konfigurieren möchte, kann das in wenigen Minuten über die Paketverwaltung des Systems erleben. Unter Windows und Mac OS X ist das jedoch deutlich schwieriger. Anwendungen wie XAMPP greifen Nutzern unter die Arme und erleichtern auch die Integration von Skriptsprachen.
Seit jeher versteckt Microsoft die wichtigsten Werkzeuge der Systemsteuerung in der Computerverwaltung. Wer seine Windows-Festplatte zum Beispiel neu aufteilen möchte, findet dort eine passende Funktion.
Wer einen Computer aus der Ferne herunterfahren möchte, muss kein Zauberer sein: Windows bietet schon ab Werk alles, was dazu nötig ist. Netzwelt zeigt, wie entferntes Herunterfahren und Neustarten funktioniert.
Wer das Betriebssystem Windows Server 8 einsetzt, kommt in den Genuss eines neuen Diensts: Microsoft bietet ab sofort die Möglichkeit, sämtliche Sicherungskopien eines Systems in der Datenwolke zu speichern.
Im Hintergrund laufende Windows-Dienste oder andere Programme können das Betriebssystem verlangsamen und ärgern damit den Benutzer. Abhilfe schaffen nützliche Tools, mit denen diverse Einstellungen angepasst werden können.




