Dokumente bis A3 mit der Maus einscannen

2 in 1: Maus-Scanner LSM-100 von LG im Test

Das noch niemand früher auf die Idee gekommen ist: LG hat nach eigenen Angaben die erste Maus mit integriertem Scanner gebaut. Mit der LSM-100 lassen sich kleine und große Dokumente schnell und unkompliziert digitalisieren - vorausgesetzt, der Schreibtisch ist aufgeräumt und der Nutzer hat eine ruhige Hand.

LG LSM-100: Visitenkarten, Zeichnungen oder Baupläne in A3: Mit dem Maus-Scanner LSM-100 von LG lassen sich schnell und unkompliziert Dokumente digitalisieren. Zum Video: LG LSM-100

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Anschließen, Installieren, Scannen
  2. 2Kein Handschmeichler
  3. 3Kein Hochglanz, aber praktisch
  4. 4Hohe Ansprüche müssen nicht erfüllt werden
  5. 5Fazit: Für den schnellen Scan zwischendurch
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Anschließen, Installieren, Scannen

Windows erkennt die LG LSM-100 automatisch, sobald der Nutzer sie an einem USB-Anschluss einsteckt. Die zum Scan nötige Software liefert der Hersteller auf CD-ROM mit. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist ein kleines Mauspad, dessen durchsichtige Oberseite sich aufklappen lässt. Kleine Zettel, Visitenkarten, Ausweise oder andere flache Gegenstände lassen sich unter ihr fixieren und bequem einscannen, ohne dass die Maus an den Ecken und Kanten hängen bleibt.

Kein Handschmeichler

Nach der Installation der "Smart Scan"-Software startet der Nutzer das Programm und die Digitalisierung durch einen Druck auf die Scan-Taste an der linken Seite der LG LSM-100. Anschließend muss er die Maus ruhig und am besten gleichmäßig über die Vorlage bewegen.

LG LSM-100 im Test

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LG LSM-100 im Test - Maus mit Scanner - LG kombiniert eine Maus mit einem kleinen Handscanner.
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LG kombiniert eine Maus mit einem kleinen Handscanner.

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LG LSM-100 im Test - Scan-Taste - Den Scanvorgang startet der Nutzer mit einem Druck auf die "Scan"-Taste, die jedoch zu weit vorne liegt.
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Den Scanvorgang startet der Nutzer mit einem Druck auf die "Scan"-Taste, die jedoch zu weit vorne liegt.

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LG LSM-100 im Test - Der Scanner - Ein Spiegel, eine Kamera und fünf Leuchtdioden bilden den Scanner in der Maus.
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Ein Spiegel, eine Kamera und fünf Leuchtdioden bilden den Scanner in der Maus.

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LG LSM-100 im Test - Mauspad - Mit diesem Mauspad lassen sich zum Beispiel Zettel bequem einscannen, ohne dass die Maus an den Ecken hängen bleibt.
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Mit diesem Mauspad lassen sich zum Beispiel Zettel bequem einscannen, ohne dass die Maus an den Ecken hängen bleibt.

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LG LSM-100 im Test - Handling - Man kann mit der Maus arbeiten, aber sie ist kein Handschmeichler.
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Man kann mit der Maus arbeiten, aber sie ist kein Handschmeichler.

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LG LSM-100 im Test -  Scrollrad - Natürlich verfügt auch diese Maus über ein Scrollrad.
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Natürlich verfügt auch diese Maus über ein Scrollrad.

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LG LSM-100 im Test - Nur mit Kabel - Der Hersteller bietet den Maus-Scanner nur mit Kabel an.
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Der Hersteller bietet den Maus-Scanner nur mit Kabel an.


Die Software fügt die aufgenommenen Einzelbilder zu einer großen Aufnahme zusammen. Bewegt der Nutzer den Maus-Scanner zu schnell oder ruckartig, treten Fehler im Scan auf. Hebt er die LSM-100 an, bricht die Digitalisierung ab.

Die Scan-Taste befindet sich leider zu weit vorne an der Maus. Hält der Nutzer die LSM-100 bequem in der Hand, erreicht er sie nicht, sondern muss umgreifen. Damit er sie zum Ende des Scanvorgangs wieder mit dem Daumen erreicht, ohne den Maus-Scanner zu verreißen, muss er zudem seinen Handballen oben drauf legen und mit den Fingern vorne über fassen.

Kein Hochglanz, aber praktisch

Der Laser-Sensor der LSM-100 verfügt über 1.200 dpi, liefert aber nur Scans mit maximal 320 dpi aus. Nominell gelten 300 dpi als gut für den Druck geeignet, doch die Aufnahmen des Maus-Scanners von LG erfüllen nicht die Ansprüche der Hochglanzwelt. Aber man darf den Handscanner auch nicht mit einem stationären Flachbett-Scanner vergleichen. Zur Archivierung von Dokumenten oder zum schnellen Versenden von zum Beispiel Ausweiskopien reicht die Qualität völlig aus.

Testscan einer Visitenkarte mit dem Maus-Scanner LSM-100 von LG.
Testscan einer Visitenkarte mit dem Maus-Scanner LSM-100 von LG.

Hohe Ansprüche müssen nicht erfüllt werden

Der Maus-Scanner LSM-100 von LG verlangt eine gewisse Ausstattung, um mit einem Rechner zusammenzuarbeiten. Konkret nennt der Hersteller einen mit 1,2 Gigahertz getakteten Intel-Core-2-Duo- oder einen mit 1,7 Gigahertz getakteten AMD-Athlon-64-X2-Prozessor. Der Arbeitsspeicher sollte mindestens ein Gigabyte groß sein und ebensoviel Platz sollte auf der Festplatte noch frei sein. Als Grafikkarte sollte mindestens eine Nvidia Geforce 8400 GS, eine ATI Radeon X1300 oder ein Intel GMA X3000-Chip vorhanden sein. 

Im Test beschwerte sich die Software zwar, funktionierte aber auch auf einem eigentlich zu schwachen All-in-One-PC mit Intels Atom-Prozessor und der Ion-Grafikplattform von Nvidia ohne spürbare Einschränkungen.

Fazit: Für den schnellen Scan zwischendurch

LG bietet mit dem Maus-Scanner LSM-100 ein durchaus praktisches Werkzeug an, jedoch werden viele Nutzer den Scanner in der Maus nur selten benötigen. Das Gerät eignet sich zwar auch zur Digitalisierung von großen Dokumenten bis zum A3-Format, spielt aber seine Stärke vor allem bei kleinformatigen Vorlagen aus, die schnell verschickt werden müssen.

Die unverbindliche Preisempfehlung von LG für den LSM-100 beträgt 129 Euro. Online-Händler verkaufen den Maus-Scanner derzeit schon für rund 90 Euro.

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