Stromfresser-Apps und Akkufails den Garaus machen

Smartphones: Die zehn Gebote für eine längere Akkulaufzeit

Die meisten Smartphones sind wie Leistungssportler: Wer viel leistet, verbrennt auch viel Energie. Nicht nur Apple-Nutzer im Besitz eines iPhone 4S können ein Lied davon singen. Grund genug, einmal den Akkuverbrauch genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn schon mit einfachen Mitteln kann man den Akku deutlich entlasten.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Apps fürs Akku-Management
  2. 2Stromvampir-Apps aus der Cloud
  3. 3Apps richtig beenden
  4. 4Bildschirm und SIM-Karte optimieren
  5. 5Das WLAN richtig einstellen
  6. 6GPRS, UMTS, GSM, GPS und Bluetooth
  7. 7Von synchronisierten Daten und neugierigen Accounts
  8. 8Der richtige Umgang mit dem Lithium-Akku
  9. 9Der Akku-Kälteschock
  10. 10Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Apps fürs Akku-Management

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Anwendungen unterscheiden sich in ihrem Stromverbrauch. Insbesondere Audio- und Video-Streams, Downloads, aufwendige Grafikspiele und Online-Anwendungen bedienen sich ungeniert an den Energiereserven. Deatillierte Informationen zum Stand von Akku und Stromverbrauch erhält man mittels einer passenden App. Für das iPhone bietet sich die App Battery HD+ an. Bei Android-Handys kann man unter "Einstellungen", "Anwendungseinstellungen" und "Akkuverbrauch" schnell Übeltäter ausfindig machen und unter "laufende Dienste" eine Liste aller Anwendungen samt Laufzeit finden. Mit dem Juice Plotter bekommt man den eigenen Verbrauch auch übersichtlich als Diagramm aufgeschlüsselt.

Stromvampir-Apps aus der Cloud

Nicht alle Apps sind vollständig lokal auf dem Smartphone gespeichert. Viele greifen auch auf Daten in einer Cloud zu. Derartig ausgelagerte Apps erweisen sich als wahre Stromvampire und wer sparsam unterwegs sein möchte, sollte auf die intensive Nutzung solcher Apps verzichten.

Um WLAN, Apps und Netzwerke auf Sparsamkeit zu trimmen, kann man bei Android die App JuiceDefender verwenden. Die App gibt dem Nutzer zahlreiche Möglichkeiten, den Energieverbrauch einzuschränken. Android-Nutzer können mit JuiceDefender Prioritäten für unterschiedliche Apps und Akkuzustände einstellen. So können Apps, die auf eine Cloud zugreifen wollen, in Zeiten von Stromknappheit im Zaum gehalten werden. Apps, die man nie nutzt, sollten generell vom Smartphone verbannt werden. Allein schon dem Speicher zuliebe.

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