Produktion soll 2012 aufgegeben werden

Samsung: Netbooks stehen vor dem Aus

Samsung will ab 2012 offenbar keine Netbooks mehr produzieren. Die Entscheidung hat der Konzern seinen Partnern in einer E-Mail mitgeteilt, die dem französischem Blog blogeee.net zugespielt wurde. Der Nachricht zufolge sollen die 10,1 Zoll-Netbooks durch so genannte Ultrabooks und Modelle mit Bilddiagonalen von 11,1 und 12 Zoll ersetzt werden.

Samsung will ab 2012 offenbar keine Netbooks mehr produzieren. (Bild: netzwelt)
Samsung will ab 2012 offenbar keine Netbooks mehr produzieren. (Bild: netzwelt)
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Samsung Deutschland bietet aktuell neun Netbook-Modelle aus den Serien N150 und NC10 auf seiner Homepage an. Mit dem Samsung 900X3A und dem Samsung 900X1B hat der Hersteller bereits zwei Ultrabook-ähnliche Geräte veröffentlicht, noch bevor Intel die Geräteklasse offiziell vorstellte. Beide Modelle zeichnen sich durch eine kompakte Größe und ein niedriges Gewicht aus. Mit ihren Ultrabooks wollen verschiedene Hersteller Apples MacBook Air Konkurrenz machen. Außerdem sollen sie auch über Eigenschaften von Tablet-PCs, etwa schnelle Startzeiten, verfügen.

Konkurrenz durch Tablet-PCs

Die ersten Netbooks kamen in Deutschland 2008 auf den Markt. Die Geräteklasse zielte vor allem auf Privatanwender und sollte eine kostengünstige Alternative zu höherpreisigen Notebooks sein. Hauptunterschiede zum Notebook sind Leistungsfähigkeit, Ausstattung und Größe. Netbooks sind zwischen 7 und 10,1 Zoll groß und für das Surfen im Internet ausgelegt. Daher sind sie nicht so leistungsstark wie andere Laptops und besitzen beispielsweise kein DVD-Laufwerk.

Durch den vom Apple iPad verursachten Boom der Tablet-PCs ging das Interesse an Netbooks aber deutlich zurück. Mobile Rechner sind von diesem Tablet-Boom generell stark betroffen. Die Verkaufszahlen brachen laut den Marktforschern von Gartner um 12,6 Prozent ein, vor allem Netbooks entwickelten sich zum Ladenhüter, hier sank der Umsatz um 40 Prozent.

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