6-Zoll-Touchscreen

Belohnungen für Leseratten: Kobo eReader Touch Edition im Test

Leicht, mobil, viel Lesestoff auf einmal: E-Book-Reader bieten einige Vorteile gegenüber dem gedruckten Buch. Der Kobo eReader Touch Edition zeichnet sich durch einen Touchscreen, eine strukturierte Rückseite sowie ein Belohnungssystem für fleißige Leser aus. Wie sich das digitale Lesegerät in der Praxis schlägt, zeigt der netzwelt-Test.

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Kobo eReader Touch Edition: Das E-Ink-Display des Kobo eReader Touch Edition misst sechs Zoll und lässt sich per Berührung bedienen. Die Rückseite des E-Book-Readers ist für besseren Halt strukturiert. Dank einer Funktion namens Reading Life wird der Nutzer mit Auszeichnungen fürs Lesen belohnt. Zum Video: Kobo eReader Touch Edition

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Display und Setup
  2. 2Die Bedienoberfläche
  3. 3Die Bedienung beim Lesen
  4. 4Reading Life
  5. 5Fazit: So macht Lesen Spaß
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Der Kobo eReader Touch Edition bietet auf der Vorderseite ein schlichtes Design. Lediglich das Hersteller-Logo und eine einzige physikalische Taste - die zum Startbildschirm führt - sind vorne angebracht. Oben rechts ist noch der An-/Ausschalter in das Gehäuse eingelassen. Die Rückseite des E-Book-Readers fällt dagegen direkt ins Auge: Sie ist mit einer Wabenstruktur versehen, die für einen besseren Griff sorgen soll. Der E-Book-Reader ist in vier Farben erhältlich: Weiß mit lilafarbener, blauer oder silberner Rückseite sowie komplett in Schwarz.

Display und Setup

Der Kobo eReader Touch Edition besitzt einen sechs Zoll großen Touchscreen, der mit der E-Ink-Pearl-Technologie arbeitet. Dadurch wird eine Beschaffenheit wie die von Tinte auf Papier simuliert, sodass das Lesen mit einem E-Book-Reader dem Lesen eines Buchs sehr nahe kommt. Der Bildschirm verfügt über große Blickwinkel und die Schrift ist auch bei hellem Licht gut lesbar. 

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Der Kobo eReader Touch Edition liegt gut in der Hand, die mit Waben strukturierte Rückseite erhöht die Griffigkeit ein wenig. Durch das geringe Gewicht und die Bedienung per Touchscreen, die sich für Rechts- und Linkshänder einstellen lässt, kann der E-Book-Reader auch mit einer Hand bequem gehalten und bedient werden. 

Schaltet der Nutzer den Kobo-Reader zum ersten Mal ein, so wird er aufgefordert, ein Setup durchzuführen. Hierfür muss zunächst die Software für den Rechner heruntergeladen und der E-Book-Reader anschließend über das beigelegte USB-Kabel mit dem PC verbunden werden. Dann erstellt der Nutzer ein Konto bei Kobo. Bis jetzt erfolgten im Test die Anweisungen auf Englisch. Die Sprache lässt sich aber nach dem Setup einfach über die Einstellungen des Readers auf Deutsch ändern.

Als erstes fällt auf, dass kleinere Schrift teilweise etwas ungleichmäßig wirkt - als ob beim traditionellem Druck die Tinte bei einigen Buchstaben vom Papier nicht gut aufgenommen wurde. Allerdings tritt dies nicht bei größerer Schrift auf, wie sie bei den E-Books voreingestellt ist. Der Eindruck variiert zudem ein wenig je nach ausgewählter Schriftart. Der Touchscreen reagiert schnell auf Berührung und Eingaben. Mit der virtuellen Tastatur kann sehr gut getippt werden, Tippfehler kommen so gut wie nicht vor.

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