Flaches Gehäuse und Linux-Betriebssystem

Asus EeePC X101 im Test: Günstiges Netbook mit MeeGo

Mit dem EeePC X101 kehrt Asus zu den Ursprüngen der Netbooks zurück. Auf dem leichten und flachen Laptop installiert der Hersteller wie schon beim ersten EeePC eine Linux-Variante. Die Wahl fiel auf MeeGo, woraus sich sowohl Vor- als auch Nachteile ergeben. Bei der Hardware regiert der Rotstift und sorgt für einen attraktiven Preis.

Asus EeePC X101: Asus installiert auf dem EeePC X101 die Linux-Variante MeeGo. Das Netbook überzeugt darüber hinaus als dünnes Leichtgewicht, kassiert aber Abzüge für die langsame Hardware. Zum Video: Asus EeePC X101

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Flach, leicht und sparsam
  2. 2Auslaufmodell MeeGo
  3. 3Tippen und die Hände ablegen
  4. 4Kleiner Akku und wenige Anschlüsse
  5. 5Fazit: Verlockend, aber nicht empfehlenswert
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Flach, leicht und sparsam

Der EeePC X101 ist nicht nur flacher als ein typisches Netbook, sondern mit einem Gewicht von rund 920 Gramm auch leichter. Trotzdem bietet er dem Nutzer einen 10,1 Zoll großen Bildschirm mit einer Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln. Die entspiegelte Anzeige weist vergleichsweise große Blickwinkel auf, so dass auch drei Personen nebeneinander sie erkennen können.

In Sachen Hardware-Ausstattung muss der Nutzer beim EeePC zugunsten des Gewichts und der Bauform sowie des Preises zu Abstrichen bereit sein. So handelt es sich bei dem verbauten Atom Prozessor N435, der mit 1,33 Gigahertz getaktet ist, nicht um den leistungsstärksten Netbook-Chip von Intel. Bei der Arbeit mit dem Gerät macht sich dies immer wieder durch Pausen und lange Ladezeiten bemerkbar.

Der Grafikchip GMA3150 ist im Atom-Chip integriert und ebenso netbooktypisch wie der ein Gigabyte große Arbeitsspeicher. Untypisch ist dagegen der mit acht Gigabyte knapp bemessene Flashspeicher des X101. Zum Surfen und zur Textbearbeitung reicht der Speicherplatz aus, große Musik- und Filmsammlungen müssen von externen Datenträgern abgespielt oder aus dem Netz gestreamt werden.

Auslaufmodell MeeGo

Asus installiert auf dem EeePC X101 die Linux-Variante MeeGo, die aus dem Zusammenschluss von Intels Moblin und Nokias Maemo hervorgegangen ist und unter anderm auch auf dem Nokia N9 läuft. Die Gewöhnung an die Benutzeroberfläche gestaltet sich aufwendiger als beim Wechseln zwischen Windows, Mac OS X oder Ubuntu. Hat man sich erstmal eingewöhnt, ist der Aufbau des Betriebssystems jedoch logisch und sinnvoll.

Asus EeePC X101 im Test

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Asus EeePC X101 im Test - Flach und leicht - Das Netbook steckt in einem extrem flachen Gehäuse und bringt weniger als ein Kilogramm auf die Waage. Als Betriebssystem installiert der Hersteller MeeGo-Linux.
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Das Netbook steckt in einem extrem flachen Gehäuse und bringt weniger als ein Kilogramm auf die Waage. Als Betriebssystem installiert der Hersteller MeeGo-Linux.

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Asus EeePC X101 im Test - Bildschirm - Der 10,1 Zoll große Bildschirm verfügt über eine Auflösung von 1.024 x 600 Pixel.
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Der 10,1 Zoll große Bildschirm verfügt über eine Auflösung von 1.024 x 600 Pixel.

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Asus EeePC X101 im Test - Tastatur - Wie es sich für ein Netbook gehört ist alles etwas kleiner. Schreiben klappt aber gut.
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Wie es sich für ein Netbook gehört ist alles etwas kleiner. Schreiben klappt aber gut.

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Asus EeePC X101 im Test - Bildschirmneigung - Der Bildschirm lässt sich um etwa 45 Grad nach hinten neigen.
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Der Bildschirm lässt sich um etwa 45 Grad nach hinten neigen.

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Asus EeePC X101 im Test - Anschlüsse - MicroSD(HC)-Kartenlesegerät, Audio-Schnittstelle und USB-Anschluss.
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MicroSD(HC)-Kartenlesegerät, Audio-Schnittstelle und USB-Anschluss.

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Asus EeePC X101 im Test - USB - Ein USB-Anschluss und die Seitenansicht bei geschlossenem Deckel.
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Ein USB-Anschluss und die Seitenansicht bei geschlossenem Deckel.

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Asus EeePC X101 im Test - Unterseite - Am schwierigsten war das freilegen der Schraube.
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Am schwierigsten war das freilegen der Schraube.


Mit dem Chromium-Browser, Media-Player, OpenOffice-Anwendungen, Zugang zu Dropbox, einigen Spielen und zahlreichen weiteren Standard-Programmen ist der EeePC X101 gut für die Bedürfnisse der meisten Nutzer gerüstet. Weitere Software steht im Asus App Store zum Download bereit.

Die Installation von MeeGo birgt allerdings eine große Problematik: Intel hat die Arbeit an dem Projekt eingestellt und es bei der Linux Foundation mit LiMo vereint. Die neuen Programmversionen sollen unter dem Namen tizen erscheinen. Wie der Support für das X101 in Zukunft aussieht, ist bei Asus nicht zu erfahren. Dabei sind schon jetzt Sicherheitslücken des Betriebssystems bekannt, die geschlossen werden müssten.

Tippen und die Hände ablegen

Wie bei allen Netbooks fällt auch beim EeePC X101 von Asus die Tastatur klein aus. Zwischen den kompakten Tasten ist aber noch ausreichend Platz, sodass sich zielgenau tippen lässt. Der Hub fällt zwar kurz aus, verlangt vom Nutzer aber einen großen Kraftaufwand, um bis zum gut spürbaren Druckpunkt zu gelangen.

Die Handballenauflagen fallen angenehm groß aus und der Nutzer kann seine Hände wirklich auf ihnen ablegen, was für ein Netbook nicht selbstverständlich ist.

Das Touchpad reagiert ohne Verzögerung auf Berührungen und geht nahtlos in eine große Touchpad-Taste über, die nur durch einen kleinen Streifen optisch und dezent fühlbar abgetrennt ist. Der Nutzer muss für Links- und Rechtsklicks in den Ecken mit großem Kraftaufwand drücken. Dafür lässt der deutliche und knackige Druckpunkt keine Zweifel über erfolgreiche Eingaben aufkommen.

Kleiner Akku und wenige Anschlüsse

Asus stattet den EeePC X101 mit einem kleinen Lihtium-Ionen-Akku mit drei Zellen aus, der bei einer Kapazität von 2.600 Milliamperestunden unabhängig von der Betriebsart rund drei Stunden lang Strom liefert. Schaltet der Nutzer das WLAN aus und reduziert die Bildschirmhelligkeit, verlängert sich die Laufzeit.

Das Netbook arbeitet in seinem ordentlich verarbeiteten Kunststoff-Gehäuse ruhig und leise vor sind hin. Dem Nutzer stehen insgesamt zwei USB-Anschlüsse und ein Audio-Anschluss sowie ein MicroSD(HC)-Kartenlesegerät zur Verfügung. Ins Internet gelangt der EeePC X101 per WLAN.

Fazit: Verlockend, aber nicht empfehlenswert

Größe, Gewicht und der günstige Preis machen den Asus EeePC X101 zu einem Netbook, das sich ideal als Zweitgerät für unterwegs anbietet. Allerdings mindert die langsame Hardware den Spaß an der Nutzung und streng genommen handelt es sich bei MeeGo um ein Auslaufmodell ohne Perspektive.

Die unverbindliche Preisempfehlung von Asus für den EeePC X101 liegt bei 169 Euro und derzeit halten sich die Online-Händler an die Vorgabe des Herstellers.

Etwas größer als das X101, aber ebenfalls mit MeeGo bietet Acer das Aspire One D257 an. Asus hat mit dem EeePC R011PX selbst noch ein Netbook mit der Linux-Variante Ubuntu im Angebot.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 7 Beiträge

Für den Stick müssen in dem Fall erstmal Linux-Treiber installiert werden. Deine Tochter muss hierfür zunächst herausfinden, von welchem Hersteller der USB-Stick ist und anschließend schauen ob es für diesen...

Hallo, meine Tochter hat sich ein Asus Eee PC x101 gekauft und kommt mit dem MeeGo mehr recht als schlecht klar. Sie ist jetzt in Indien und hat versucht einen Internet-Stick an das Netbook anzuschließen aber...

Danke für die Infos habs bestellt.Vielleicht in naher Zukunft noch eine 32 GB Micro SD und 2 GB Ram dazu und dann ist es fürs Surfen perfekt:-)

Zitat: ... Mich würde interessieren ob kleine Flash spiele wie Facebook Spiele, Farmville ect darauf laufen ... Flash funktioniert mit Meego. Facebook-Spiele sind kein Problem...

Zitat: Ich habe das Ding seit einiger Zeit und kann die Kritik hier nicht ganz verstehen. Verwende es Internet Surfen, Mails, Facebook, Musik, Office, usw. und kann nicht klagen. . ...

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