Einführung in die Windows PowerShell 2.0

Befehlsgewalt: PowerShell, die bessere Kommandozeile für Windows

Linux-/Unix-Betriebssysteme sind für den Betrieb eines Servers deshalb so beliebt, weil sie problemlos ohne eine grafische Oberfläche betrieben werden können - die Kommandozeile macht es möglich. Microsoft bietet seit einiger Zeit seine PowerShell an, mit der auch Windows-Anwender ihren Computer steuern können.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Sinn und Zweck
  2. 2Anwendungen
  3. 3Shell-Skripte
  4. 4Fazit
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Das freie Betriebssystem Linux dominiert klar den Server-Markt, Windows hat dagegen kaum eine Chance - und dafür gibt es einen einfachen Grund: Jahrelang bot nur Unix/Linux eine leistungsfähige Kommandozeile, um Rechner ohne grafische Oberfläche zu steuern. Microsoft hat aus diesem Grund die PowerShell entwickelt.

Sinn und Zweck

Die Windows PowerShell sollte Anwendern des Betriebssystems aus Redmond eine ähnlich leistungsfähiges Kommandozeile an die Hand geben, wie es in Unix/Linux längst üblich ist. Dabei zielt Microsoft nicht nur auf den Betrieb eines Servers ab, sondern auch auf anspruchsvolle Privatpersonen, denen der Funktionsumfang der klassischen Kommandozeile (cmd.exe) in Windows nicht mehr genügt.

Die erste Version der PowerShell wurde im April 2006 freigegeben und wird noch heute unterstützt. Sie läuft auf Windows XP, Windows Server 2003/2008 und natürlich unter Windows 7. Die Windows PowerShell 2.0 ist nicht als direkter Nachfolger der ersten Version zu verstehen, sondern eher als Ergänzung: Sie basiert auf dem .NET Framework und erlaubt daher die Ausführung .NET-basierter Anwendungen. Sie wird zusammen mit Windows 7 ausgeliefert.

Für Skripte bietet Microsoft ein Entwicklungsumgebung an. (Bild: Screenshot)
Für Skripte bietet Microsoft eine Entwicklungsumgebung an. (Bild: Screenshot)

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