Action- und Outdoorkamera mit verbesserter Bildqualität
GoPro HD Hero2 im Test: Für spektakuläre Videoaufnahmen
Egal ob auf dem Land, zu Wasser oder in der Luft, wer seine sportlichen Leistungen mit einer Kamera festhalten will, kommt um die HD Hero2 von GoPro kaum herum. In der neuesten Ausführung bietet die Action- und Outdoor-Kamera eine bessere Bildqualität, zusätzliche Funktionen und zeitgemäße Anschlüsse.
GoPro HD Hero2: Bedienung und Design sind nahezu unverändert geblieben, aber die Nutzer werden sich sowieso vor allem über die bessere Bildqualität der Action- und Outdoor-Kamera HD Hero2 von GoPro freuen. Zum Video: GoPro HD Hero2
Inhaltsverzeichnis
- 1Reduzierte Kompaktkamera mit kleinen Extras
- 2Zwei Tasten reichen aus
- 3Besser als je zuvor
- 4Die Halterungen sind der Clou
- 5Fazit: Gelungene Verbesserungen
Reduzierte Kompaktkamera mit kleinen Extras
In Sachen Ausstattung lässt sich die GoPro HD Hero2 nur schwer mit anderen Kompaktkameras vergleichen. Denn ihre vergleichsweise magere Ausstattung reicht für ihre gewöhnlichen Einsatzgebiete völlig aus. In der Regel wird die Kamera an einer Halterung befestigt und nimmt von dort eine komplette Videosequenz auf. Schnappschüsse oder Aufnahmen aus der Hand bilden eher die Ausnahme.
Der CMOS-Bildsensor der GoPro HD Hero2 fällt mit 1/2,3 Zoll so groß aus wie in den meisten Kompaktkameras. Der Chip nimmt Fotos mit einer Auflösung von elf Megapixeln auf und soll bei Zeitraffer-Aufnahmen jetzt auch alle 0,5 Sekunden ein Bild schießen. Bei Videos erreicht er eine Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln mit 30 Bildern in der Sekunde.
Das Objektiv der HD Hero2 weist einen fixen Fokus und eine feste Blende von f2.8 auf. Beim Sichtfeld kann der Nutzer ab sofort zwischen einem 170-Grad-Weitwinkel, 127 Grad oder 90 Grad wählen.
Einen Bildschirm oder einen Sucher besitzt die Kamera nicht. Auf eine Gesichtserkennung oder verschiedene Aufnahmeprogramme müssen die Nutzer ebenfalls verzichten - was den meisten aber nicht schwer fällt.
Zwei Tasten reichen aus
Die Bedienung der GoPro HD Hero2 erfolgt über zwei Tasten. Mit dem Knopf auf der Vorderseite schaltet der Nutzer die Kamera ein und aus, zusätzlich gelangt er im Menü mit ihr zum jeweils nächsten Auswahlpunkt. Will er diesen anwählen oder Einstellungen verändern, muss er auf die Taste auf der Oberseite drücken, die bei Aufnahmebereitschaft als Auslöser fungiert.
GoPro HD Hero2 im Test
Nach Angaben des Herstellers hat sich die Bildschärfe verdoppelt und Fotos sind jetzt elf statt fünf Megapixel groß.
Neu hinzugekommen ist der Audio-Eingang, Mini-USB und TV-Ausgang sind altbewährt.
Wie bisher mit SD(HC)-Speicherkarten-Steckplatz, neu ist der Mini-HDMI-Anschluss.
GoPro bietet die HD Hero2 in drei verschiedenen Kits mit unterschiedlichen Halterungen für Outdoor-Aktive, Motorsportler oder Surfer an.
Die HD Hero2 weist eine lange Auslöseverzögerung auf und die Navigation durch das Menü gestaltet sich langwierig und erfordert ein Mindestmaß an Selbstdisziplin und Geduld. Beides stört aber nur bedingt, da die Kamera vor jedem "Stunt" in Ruhe eingestellt und eingeschaltet werden kann, bevor die geplante Action startet.
