Für rund 280 Euro
Netzwerkspeicher: Iomega StorCenter ix2 Cloud Edition im Test
Das iomega-NAS ist wie das kürzlich getestete LG N2A2 ohne Festplatte nicht zu haben. Vorteilhaft sind der Leistungsumfang des Netzwerkspeichers und der Preis. Als nachteilig erweisen sich die eingebauten Festplatten, deren Betriebsgeräusche recht laut sind.
Inhaltsverzeichnis
- 1Gehäuse
- 2Hardware
- 3Anleitung und Installation
- 4Software
- 5Protokolle und Soziale Netzwerke
- 6Serverdienste
- 7Stromverbrauch und Geräuschpegel
- 8Lese- und Schreibgeschwindigkeit
- 9Fazit
Der iomega StorCenter ix2-200 ist ein Zwei-Platten-System, das mit einer Kapazität von zwei, vier oder sechs Terabyte erhältlich ist. Die Einstiegsvariante kostet rund 180 Euro in Online-Shops. Wie beim Buffalo Link Station Pro Duo und LG N2A2 ist das NAS ohne HDD nicht zu haben. Iomega richtet sich mit dem Gerät an kleine Unternehmen und Privatanwender.
Das Betriebssystem ist auf den mitgelieferten Festplatten gesepeichert, so dass sich das NAS nicht für den Einbau neuer Festplatten eignet. Der Ausbau ist über die Laufschächte aber relativ einfach möglich. Iomega kündigte gegenüber netzwelt an, dass die kommende Generation an Netzwerkspeichern des Herstellers flexibler zu handhaben sein werde und demnach auch ein HDD-Wechsel möglich ist.
Standardmäßig voreingestellt sind die Laufwerke übrigens im RAID 1-Verbund. Der Datenstand wird also auf beiden Platten identisch gehalten. Andere Konfigurationen können über die Web-Oberfläche eingestellt werden.
Gehäuse
Eingebaut sind die Festplatten in einem robusten Gehäuse, dass anders als ein Großteil der anderen Netzwerkspeicher im Test komplett aus Metall besteht. Allerdings wird es bereits nach kurzer Zeit im Betrieb sehr warm.
Auf der Vorderseite zeigen vier LEDs den Betriebszustand des NAS an. Zum Ein- und Ausschalten dient ein Netzschalter, zum Einspielen von Daten von USB-Laufwerken eine "QuikTransfer-Taste". Darunter befindet sich eine USB-Schnittstelle.
Zwei weitere USB-Ports stehen auf der Rückseite zur Verfügung. Ein Gigabit-Ethernet-Port bindet das iomega-NAS ins LAN ein.
Iomega StorCenter ix2 Cloud Edition im Test
Das Metallgehäuse des Netzwerkspeichers von iomega ist zwar robust. wird aber im Betrieb recht schnell warm. (Bild: netzwelt)
Auf der Vorderseite zeigen vier LEDs den Betriebszustand an. Daneben sind ein Netzschalter, ein Button für den schnellen Datentransfer und ein USB 2.0-Port zur Verfügung. (Bild: netzwelt)
Das iomega-NAS zählt zusammen mit dem Buffalo-System zu den kleinsten Geräten im Test. (Bild: netzwelt)
Zwei USB 2.0-Ports, Gigabit-Schnittstelle verbaut der Hersteller auf der Rückseite. (Bild: netzwelt)
Das NAS wird mit Festplatten ausgeliefert. Ein HDD-Austausch wäre leicht durchzuführen, ist aber vom Hersteller nicht vorgesehen. (Bild: netzwelt)
Die Festplatten sitzen in zwei Laufwerkschächten, die über zwei Schrauben auf der Gehäuseunterseite zu lösen sind. (Bild: netzwelt)
Iomegas Storage Manager bietet eine schnelle Übersicht über erstellte Ordner auf dem NAS. (Bild: Screenshot)
Die Navigation ist in zwei Spalten unterteilt - links eine Übersicht über alle Funktionen, rechts Zugriff auf die entsprechenden Parameter. (Bild: Screenshot)
Für die Installation eines internetbasierten Datenhubs muss zunächst am Router eine Port-Weiterleitung konfiguriert werden. (Bild: Screenshot)
In den Freigaben können Schnittstellen zu Webdiensten wie Facebook aktiviert werden. (Bild: Screenshot)
In der Ansicht "Alle Funktionen" erhält man eine ungeordnete Übersicht über sämtliche Anwendungen des NAS. (Bild: Screenshot)
Mit der App iomega Link lädt man Dateien aufs NAS oder herunter, greift auf Freigaben zu, spielt Multimedia-Dateien ab. (Bild: Screenshot)
Server im gleichen Netzwerk erkennt die App automatisch, aber auch manuell lassen sich Netzwerkspeicher hinzufügen. (Bild: Screenshot)l
Das Miniprogramm bietet auch eine simple Abspielfunktion für freigegebene Medien. (Bild: Screenshot)
