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Proxy-Server-Hack: Apples Siri lernt neue Befehle Sprachsteuerung geknackt

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Der Entwickler Pete Lamonica erweitert die Funktionalität von Siri mit einem Proxy-Server. In einem Video zeigt er, wie Siri sein WLAN-Heizungsthermostat kontrolliert.

Neue Erweiterung für Siri: Mithilfe eines Proxy-Servers wird Apples Sprachassistent befähigt, Heizungsthermostate zu steuern. Der Quellcode steht als Download zur freien Verfügung. Programmierer können den Server für eigene Entwicklungen nutzen.

Die Sprachsteuerung Siri kann mehr, als Apple zulässt. Das zeigt der Entwickler Pete Lamonica. Er hat einen Proxy-Server entwickelt, über den sich ein Heizungsthermostat per Sprache steuern lässt. Lamonica demonstriert die Fähigkeiten in einem Web-Video.

Der Proxy-Server schaltet sich dabei zwischen das iPhone und den Siri-Server von Apple. Die zurückgeleiteten Anfragen interpretiert der Server dann und gibt entsprechende Befehle aus.

Sprachsteuerung geknackt

Lamonica gibt in dem Video einen kurzen Überblick über seine Lösung und demonstriert anschließend den Leistungsumfang der Proxy-Lösung anhand der Steuerung eines Heizungsthermostates. Bei dem Bauteil handelt es sich um ein Thermostat, das per WLAN ansprechbar ist. Zur Kontrolle muss sich das iPhone im selben Funknetz befinden wie das Thermostat. Lamony veröffentliche den Server-Quellcode auf Github.

Lamonica nutzt für seinen Hack die jüngsten Ergebnisse der Entwickler von Applidium. Die iOS-Programmierer hatten das Sprachprotokoll geknackt, das Apple bei Siri einsetzt und hierzu weitergehende Informationen veröffentlicht.

Werkzeuge stehen zur freien Verfügung

Demmnach setzt Apple auf eine https-Verbindung, um Sprachdaten zu versenden. Eingebunden sind diese offenbar über den freien Codec Speex. Applidium teilte mit, dass der Hack auch den Einsatz von Siri auf anderen iOS-Geräten und Desktop-Macs ermögliche.

Auch Applidium hat den Quellcode seiner Software auf Github veröffentlicht. Entwickler können auf dieser Basis die freie Programmierung für Apples Sprachassistenten fortführen. Allerdings steht zu befürchten, dass das Unternehmen die durch den Hack identifizierte Lücke alsbald wieder schließt.

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Alexander Zollondz
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