Sechs Tipps für den sicheren Internetzugang
Aufgepasst: Sicher surfen an öffentlichen Hotspots
Anwender ohne günstige Surf-Flatrate greifen unterwegs gerne auf öffentliche Hotspots zu, um mit Notebook oder Handy zu surfen. Dabei vernachlässigen die meisten Nutzer allerlei Gefahren, mit denen sich Betrüger Zugriff auf fremde Daten verschaffen. Netzwelt zeigt, wie man den größten Risiken aus dem Weg geht.
Alle großen Hotelketten bieten ihren Kunden einen Internetzugang per Hotspot, auch an Bahnhöfen und in den hiesigen Filialen der Fastfood-Kette McDonalds gibt es entsprechende Zugangspunkte. Selbst im ICE oder im Flugzeug ist es möglich, mit einem WLAN-fähigen Endgeräte online zu gehen - allerdings nicht ohne große Gefahren.
Maximale Sicherheit
Öffentliche Hotspots suggerieren dem Nutzer eine trügerische Sicherheit - schließlich kann jede Person, die sich im gleichen Netzwerk befindet, nicht verschlüsselte Verbindungen anderer Endgeräte mithilfe von Tools wie Wireshark mitlesen. Es kann dabei sogar vorkommen, dass mit dem Notebook ein neuer Zugangspunkt angelegt wird, der prominente Namen - zum Beispiel "Telekom" und ähnlich - ausnutzt, um gezielt Anwender in die Falle zu locken. Mit relativ einfachen Mitteln können sich Nutzer vor solchen Angriffen schützen.
Tipp 1: Einige aktuelle Smartphones und Notebooks verbinden sich automatisch mit jedem öffentlichen Netzwerk, das nicht durch ein Kennwort geschützt wurde. Diese Funktion sollten Nutzer unbedingt deaktivieren - dann ist es nicht möglich, dass ein Angreifer ein freies WLAN ohne Online-Zugang als dreiste Falle auslegt.
Tipp 2: Für eine optimale Sicherheit ist es ratsam, auch die Verbindung mit bekannten WLANs zu unterbinden. In allen Desktop- und Smartphone-Betriebssystemen ist es möglich, nur ausgewählte Netzwerke zu speichern - und in dieser Liste sollte nur der heimische DSL-Router auftauchen, auf keinen Fall zum Beispiel die Telekom.
Tipp 3: Grundsätzlich gilt die Regel, dass der Anwender im Vorteil ist, der das WLAN am Zielort aus der Liste der verfügbaren Netzwerke manuell auswählt. Wenn der Nutzer zuvor an der Hotel-Rezeption oder der Cafe-Theke nach der korrekten WLAN-Kennung fragt, wird die Gefahr vermieden, im falschen Netzwerk zu landen.

Tipp 4: Zur Grundausstattung jedes Systems gehört natürlich eine Firewall, damit Dienste im lokalen Netzwerk für dritte Rechner nicht sichtbar sind. Dabei muss es sich nicht unbedingt um einen HTTP-Webserver oder die Datei-Freigabe handeln, auch viele Instant-Messaging-Anwendungen sind über ein WLAN erreichbar.
Tipp 5: Beim Surfen an einem Hotspot sollten Nutzer darauf achten, dass bei der Anmeldung bei Facebook oder ihrem E-Mail-Anbieter die Verbindung durch eine SSL-Verschlüsselung geschützt wird. Nur damit werden die Zugangsdaten sicher übertragen, sodass sie niemand im selben WLAN-Netzwerk mitschneiden kann.
Tipp 6: Selbst die Verwendung einer Suchmaschine gibt mitunter Aufschluss über die Identität des Nutzers - man sollte also vorsichtig sein und überlegen, welche Web-Dienste ohne SSL-Verschlüsselung unbedingt am Hotspot eingesetzt werden müssen. Das Online-Banking sollte auf keinen Fall über ein öffentliches WLAN-Netz erfolgen.
Fazit
In den meisten Fällen ist die Buchung einer Surf-Flatrate die bessere Alternative, um unterwegs ganz auf die Nutzung öffentlicher Hotspots zu verzichten. Derartige Tarife und Tarifoptionen kosten bei den vier führenden Mobilfunk-Anbietern kaum mehr als zehn Euro, auch das Tethering ist in den meisten Tarifen möglich.


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insgesamt 1 BeitragFür maximale Sicherheit gibt es noch VPN. HOTSPLOTS bietet allen Nutzern HOTSPLOTS VPN an. Das kann sogar an Hotspots anderer Anbieter genutzt werden. Online-Banking kann sehr wohl sicher über...