Nächste Version mit angepasster Gnome-3-Oberfläche

Linux Mint 12: Bald beliebter als Ubuntu?

Ubuntu setzt mit Unity seit "Natty Narwhal" auf eine selbst entwickelte Desktop-Oberfläche, weil die Entwickler mit Gnome 3 nicht zufrieden waren - im Gegensatz zu vielen anderen Distributionen. Linux Mint schlägt für für die kommende Version 12 einen anderen Weg ein: Gnome 3 ist enthalten, aber mit der Optik von Gnome 2.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Linux Mint Lisa
  2. 2Gnome-Desktop
  3. 3Suchen im Netz
  4. 4Fazit
  5. 5Aktuelles Ranking
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Das Betriebssystem Ubuntu ist bei Privatpersonen so beliebt wie keine andere Distribution. Seit Jahren führt das Linux-System aus dem Hause Canonical die Rangliste von Distrowatch an, Konkurrenten wie OpenSuse oder Fedora folgen erst viele Plätze dahinter. Einzig Linux Mint kann dem Marktführer gefährlich werden.

Linux Mint Lisa

Linux Mint liegt - je nach Statistik - relativ dicht hinter Ubuntu, was die Beliebtheit bei Privatpersonen angeht. Aufgrund der Tatsache, dass Ubuntu mit Canonical viele treue Nutzer verärgert hat und Linux Mint durch die Ableitung von Ubuntu kompatibel zu diesem ist, verwundert die Popularität nicht besonders. Die kommende Version 12 wurde vor wenigen Tagen als Release Candidate freigegeben und soll Ubuntu endlich vom Thron stoßen. Die Freigabe der fertigen Distribution - Codename Lisa - ist bereits für Ende November geplant.

Für Anwender, die Linux Mint 12 bereits heute ausprobieren möchten, stehen entsprechende Medien für die Installation bereit. Wie gewohnt kann der Nutzer zwischen 32- und 64-Bit-Version und der CD-/DVD-Variante wählen. Die Systemanforderungen halten sich mit 512 Megabyte Arbeitsspeicher, empfohlen sind ein Gigabyte, einem halbwegs schnellen Prozessor und einem Bildschirm mit 800 x 600 Pixeln Auflösung im Rahmen.

Linux Mint 12 startet Anwendungen über eine neuartiges Menü. (Bild: Offizielle Website)
Linux Mint 12 startet Anwendungen über eine neuartiges Menü. (Bild: Offizielle Website)

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