Helios 400 von Schreiner

Gadget-Globus: Erster Quadrocopter mit Pusher-Antrieb

Quadrocopter erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und halten immer mehr Einzug im privaten Bereich. So sorgte zum Beispiel die AR.Drone von Parrot für viel Aufmerksamkeit. Schreiner bietet mit dem Helios 400 einen deutlich teureren Quadrocopter an, der aber bereuts fertig montiert und eingestellt zum Nutzer kommt.

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Der Helios 400 von Schreiner wird fertig eingestellt und programmiert ausgeliefert. (Bild: Schreiner)
Der Helios 400 von Schreiner wird fertig eingestellt und programmiert ausgeliefert. (Bild: Schreiner)
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Bei derzeit erhältlichen Quadrocoptern fällt für Nutzer oftmals noch einiges an Bastelarbeit an, bis das Fluggerät auch startklar ist. Genau hier sieht Schreiner den Vorteil seines Helios 400, denn der Nutzer muss eigentlich nichts mehr machen, außer den Empfänger einsetzen und schon kann der Flug beginnen. Der Hersteller wirbt damit, dass der Helios "perfekt eingeflogen" ankommt.

Bis zu 80 km/h schnell

Dadurch wird von Seiten des Nutzers kein Programmieren oder Einstellen mehr verlangt. Außerdem soll es sich um ein qualitativ hochwertiges Produkt "Made in Germany" handeln. Eine Besonderheit des Helios 400 ist zudem der Antrieb: Laut Schreiner handelt es sich um den ersten Quadrocopter mit Pusher-Antriebskonzept. Die Motoren bei dem Quadrocopter sind hängend angebracht.

Auch einige Informationen zur Leistung des Helios 400 gibt Schreiner an. Bis zur Sichtgrenze steigt der Quadrocopter in vier Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit wird mit 80 Kilometern pro Stunde angegeben. Da die maximale Nutzlast ein Kilogramm beträgt, eignet sich der Helios 400 auch zum Anbringen einer Kamera. Außerdem kündigt Schreiner Tuningsets und ein Zubehörprogramm an, das sich derzeit in Vorbereitung befindet. Der Quadrocopter verfügt über verschiedene Flugmodi, die sich in Funktion und Flugstabilisierung unterscheiden.

Ab 1.150 Euro erhältlich

Schreiner bietet den Helios 400 in drei unterschiedliche Ausstattungsvarianten an. Ohne Empfänger ist der Quadrocopter für rund 1.150 Euro erhältlich. Mit einem Graupner HOTT-Empfänger steigen die Kosten auf 1.200 Euro, soll es zusätzlich noch ein Graupner MX 16 HOTT-Sender sein, werden insgesamt 1.450 Euro fällig. Auch über eine entsprechende iPhone-App lässt sich der Helios 400 steuern.

Zum Vergleich: Die AR.Drone von Parrot, die sich ebenfalls mit iOS-Geräten steuern lässt, ist für rund 300 Euro erhältlich.

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