Kräftemessen der Maskottchen

Im Kurztest: Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012

Die Countdown-Clock im Zentrum Londons tickt. In gut achteinhalb Monaten finden in der englischen Hauptstadt die 30. Olympischen Sommerspiele statt. Doch so lange wollen Nintendo und Sega offenbar nicht warten und legen einen klassischen Frühstart hin. Schon jetzt gehen ihre Maskottchen Mario und Sonic auf virtuelle Medaillenjagd - vorerst exklusiv auf der Wii. Ab Februar 2012 brennt das olympische Feuer auch auf dem 3DS.

Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen London 2012 - Launch Trailer: Dieser Trailer zeigt die verschiedenen Sport-Disziplinen, in denen sich Spieler in Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen London 2012 beweisen können. Benötigt wird zum Spielen eine Nintendo Wii. Zum Anschauen des Trailers jedoch nur ein Internet-fähiges Gerät, das das Video darstellen kann. Zum Video: Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen London 2012 - Launch Trailer

Die Idee, die beiden bekanntesten Ikonen und ältesten Rivalen der Videospielhistorie im höchsten sportlichen Wettkampf aufeinandertreffen zu lassen, hat sich für Nintendo und Sega bezahlt gemacht: Über 19 Millionen Mal wurden die beiden bislang veröffentlichten Spiele zu den Spielen in Peking und Vancouver verkauft. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an den London-Ausflug. Die goldgelbe Plastikhülle gibt die Richtung vor.

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Jedes der beiden Traditionsunternehmen schickt zehn Helden und Schurken ins Rennen um die Medaillen. Und davon gibt es eine Menge zu holen. Insgesamt 21 Disziplinen stehen zur Auswahl - und nur ein Drittel davon ist in der Leichtathletik angesiedelt: Weitsprung, 100 Meter Sprint, Hürden- und Staffellauf sowie Speer-, Hammer- und Diskuswurf kennt man größtenteils aus dem Vorgänger. Dazu gesellen sich zahlreiche Exoten und Neuzugänge: Badminton, Tischtennis, Synchronschwimmen, Fechten oder das Schießen mit der Pistole etwa. Letzters erfordert nicht nur eine ruhige Hand, sondern auch eine schnelle Auffassungsgabe. Denn bei jedem Durchgang ändern sich die Bedingungen, wird die Zeit zum Zielen knapper. Mal bewegen sich die Scheiben, mal wollen sie in einer bestimmten Reihenfolge geschossen werden.

Aber auch am Stufenbarren, auf dem Trampolin oder der Bodenmatte darf sich die Rasselbande austoben. Klar, dass es ein tumber Kraftmeier wie Bowser bei der rhythmischen Sportgymnastik etwas schwerer hat als Prinzessin Peach. Dafür hat der Dino einen gewaltigen Bums, der sowohl beim Fußball als auch beim Beachvolleyball zum Einsatz kommt. Wer will, kann aber auch mit dem eigenen Mii-Avatar antreten und diesen mit freigeschalteten Kleidungsstücken für die jeweiligen Wettbewerbe optimieren.

Darüber hinaus warten noch zehn Traum-Events, die wenig olympischen Charakter, dafür aber eigene Regeln und ein enormes Spaßpotenzial besitzen. Mal düst man auf einem überdimensionierten Diskus durch die Luft und sammelt wie bei den "Sonic"-Spielen goldene Ringe ein, mal versucht man im magischen Weitsprung die Marke von 300 Metern zu knacken.

Natürlich lässt sich das alles im Alleingang bestreiten. Doch "Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012" läuft erst in geselliger Runde zu Höchstform auf. Dem Party-Gedanken zollt ein London-Modus Tribut, in dem bis zu vier Spieler durch die Straßen der Metropole hecheln und versuchen, in unterschiedlichen Minispielen und zufällig ausgewählten Disziplinen so schnell wie möglich bestimmte Sticker einzusammeln.

Grafisch ist das alles hübsch bunt, wenngleich nicht sonderlich berauschend umgesetzt. Zum virtuellen London-Sightseeing gibt's das übliche Gesäusel der Charaktere. Was zählt, ist jedoch die Steuerung. Und die funktioniert in den meisten Fällen tadellos. Das Rütteln, Schütteln, Drehen, Schwingen und In-die-Luft-reißen ist leicht zu erlernen und dürfte selbst Gelegenheitsspieler nicht überfordern - zumal sich das Gros der Disziplinen allein mit der Wiimote steuern lässt und nur eine Handvoll die Kombination mit dem Nunchuck-Controller vorsieht.

Im Kurztest: Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012

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Im Kurztest: Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 - Sega und Nintendo verkürzen mit ihrem Game "Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012" die Wartezeit auf die "echten" Spiele. (Bild: Sega / Nintendo)
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Sega und Nintendo verkürzen mit ihrem Game "Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012" die Wartezeit auf die "echten" Spiele. (Bild: Sega / Nintendo)

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Im Kurztest: Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 - Mario scheint sich siegessicher. Ober er beim Sprint gegen Sonic Land sieht? (Bild: Sega / Nintendo)
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Mario scheint sich siegessicher. Ober er beim Sprint gegen Sonic Land sieht? (Bild: Sega / Nintendo)

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Im Kurztest: Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 - Neben 21 olympischen Wettbewerben gibt es auch wieder zehn Traumdisziplinen. (Bild: Sega / Nintendo)
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Neben 21 olympischen Wettbewerben gibt es auch wieder zehn Traumdisziplinen. (Bild: Sega / Nintendo)

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Im Kurztest: Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 - Im London-Party-Modus hechelt man durch die Stadt und sucht nach Stickern. (Bild: Nintendo)
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Im London-Party-Modus hechelt man durch die Stadt und sucht nach Stickern. (Bild: Nintendo)

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Im Kurztest: Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012


Fazit: "Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012" ist ein ebenso familientaugliches wie spaßiges Sportspiel, bei dem es mehr aufs richtige Timing als auf Kraft ankommt - und das dennoch höllischen Muskelkater verursachen kann.

Datenblatt

Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012
SpielnameMario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012
HerstellerSega
VertriebNintendo
GenreSport
Erhältlich ab18.11.2011
Preisca. 60 Euro
EAN Code5055277013685
SchwierigkeitFür Einsteiger und Fortgeschrittene
Alterab 0 Jahren
Multiplayer2-4
Sonstiges 
Bewertung Grafikgut
Bewertung Steuerunggut
Bewertung Soundbefriedigend
Bewertung Spielspasssehr gut
Bewertung Gesamtsehr gut
SystemWii

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