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Vielseitige Speicherzentrale: NAS-System Synology DS212+ im Test Für rund 280 Euro ohne Festplatten

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Netzwerkspeicher bieten großes Speichervolumen und ermöglichen auch den Zugriff von unterwegs. Netzwelt hat sich sechs aktuelle Systeme angeschaut und startet mit der DS212+ von Synology.

Alle reden von Cloud Computing - dabei lässt sich die persönliche Datensammlung auch zu Hause speichern und ist trotzdem von überall zugriffsbereit. Dies ermöglichen Netzwerkspeicher, auch NAS genannt. Netzwelt testet sechs Systeme verschiedener Hersteller, beginnend mit der DiskStation 212+ von Synology.

Der taiwanische Hersteller hat eine Reihe seiner NAS-Systeme aufgefrischt, darunter auch die DiskStation 212+. Die Zwei-Schacht-Lösung kommt jetzt mit Wake-on-LAN-Funktion und USB-3.0-Anschlüssen; sie soll weniger Strom verbrauchen und Laufwerksgeräusche besser dämpfen.

Mit der DS212+ richtet sich der Hersteller an kleine und mittelgroße Unternehmen. Im Handel ist das NAS-System für rund 280 Euro erhältlich. Wie bei Synology üblich, werden die Netzwerkspeicher des Herstellers ohne Festplatten ausgeliefert.

Vielseitige Speicherstation: NAS-System Synology DS212+ im Test

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Der 1,25 Kilogramm schwere Netzwerkspeicher kommt im schwarzen Kunststoffgehäuse daher. (Bild: netzwelt)

Gehäuse 

Das DS212+ kommt im schlichten schwarzen Kunststoffgehäuse daher. Festplatten sind dank ausziehbarer Laufwerkschächte leicht austauschbar. Eine kleine Blende in Klavierlackoptik schützt die HDDs nach außen ab.

Praktisch: Dank Hot Swappable-Technik kann der Nutzer die Festplatten auch im laufenden Betrieb entnehmen. Angeraten wird dies vom Hersteller aber nicht.

Hardware

Im Inneren treibt eine Marvell-CPU die Hardware an. Der Prozessor ist mit seinen 2,0 Gigahertz deutlich schneller als die anderen NAS-Systeme im Test. Dies trifft auch auf den Arbeitsspeicher zu, der 512 Megabyte beträgt.

Auf der Vorderseite zeigen vier LED den Betriebszustand an (Status, LAN, Disk 1, Disk 2), zwei Tasten dienen zum Ein- und Ausschalten des Systems. Zudem stehen ein SD-Kartenslot und ein USB-2.0-Port für externe Speichermedien zur Verfügung.

Auf der Rückseite verbaut Synology zwei USB-3.0-Schnittstellen, je einen Gigabit-Ethernet- und eSATA-Port sowie den Netzteilanschluss. Den Großteil der Rückseite nimmt aber der Lüfter zur Kühlung der Festplatten ein.

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Alexander Zollondz
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