Für rund 280 Euro ohne Festplatten
Vielseitige Speicherzentrale: NAS-System Synology DS212+ im Test
Alle reden von Cloud Computing - dabei lässt sich die persönliche Datensammlung auch zu Hause speichern und ist trotzdem von überall zugriffsbereit. Dies ermöglichen Netzwerkspeicher, auch NAS genannt. Netzwelt testet sechs Systeme verschiedener Hersteller, beginnend mit der DiskStation 212+ von Synology.
Inhaltsverzeichnis
- 1Gehäuse
- 2Hardware
- 3Anleitung und Installation
- 4Software
- 5Protokolle und Serverdienste
- 6Apps
- 7Stromverbrauch und Geräuschpegel
- 8Lese- und Schreibgeschwindigkeit
- 9Fazit
Der taiwanische Hersteller hat eine Reihe seiner NAS-Systeme aufgefrischt, darunter auch die DiskStation 212+. Die Zwei-Schacht-Lösung kommt jetzt mit Wake-on-LAN-Funktion und USB-3.0-Anschlüssen; sie soll weniger Strom verbrauchen und Laufwerksgeräusche besser dämpfen.
Mit der DS212+ richtet sich der Hersteller an kleine und mittelgroße Unternehmen. Im Handel ist das NAS-System für rund 280 Euro erhältlich. Wie bei Synology üblich, werden die Netzwerkspeicher des Herstellers ohne Festplatten ausgeliefert.
Vielseitige Speicherstation: NAS-System Synology DS212+ im Test
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Bild vergrößern Der 1,25 Kilogramm schwere Netzwerkspeicher kommt im schwarzen Kunststoffgehäuse daher. (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 10
Bild vergrößern Kompakt: Wie viele andere Zwei-Schacht-Systeme passt das Synology-System bequem unter den Schreibtisch oder in die Büroecke. (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 10
Bild vergrößern Auf der Rückseite sticht der große Lüfter hervor. Zudem sind zwei USB 3.0-Anschlüsse und eine eSATA-Schnittstelle verbaut. (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 10
Bild vergrößern Festplatten lassen sich leicht in die Kunststoffschächte einsetzen. (Bild: netzwelt) - Bild 5 von 10
Bild vergrößern HDDs liefert der Hersteller allerdings nicht mit. Sind die beiden Festplatten eingebaut, schützt eine Abdeckung das Gehäuseinnere. (Bild: netzwelt) - Bild 6 von 10
Bild vergrößern Anmeldung fürs Server-Betriebssystem: Standardmäßig ist ein Admin-Konto ohne Passwort eingerichtet. (Bild: netzwelt) - Bild 7 von 10
Bild vergrößern Synology rüstet seine Netzwerkspeicher mit einem eigenen, auf Java Script basierendem Betriebssystem aus. (Bild: netzwelt) - Bild 8 von 10
Bild vergrößern Besonders hilfreich: Der DiskStation Manager führt durch die Einrichtung einzelner Funktionen. (Bild: netzwelt) - Bild 9 von 10
Bild vergrößern Ordner kann man aus dem Betriebssystem heraus einem neuen Windows-Laufwerk zuordnen. (Bild: netzwelt) - Bild 10 von 10
Bild vergrößern Die Systemsteuerung ermöglicht den Zugriff auf viele Funktionen des NAS-Systems. (Bild: netzwelt)
Gehäuse
Das DS212+ kommt im schlichten schwarzen Kunststoffgehäuse daher. Festplatten sind dank ausziehbarer Laufwerkschächte leicht austauschbar. Eine kleine Blende in Klavierlackoptik schützt die HDDs nach außen ab.
Praktisch: Dank Hot Swappable-Technik kann der Nutzer die Festplatten auch im laufenden Betrieb entnehmen. Angeraten wird dies vom Hersteller aber nicht.
Hardware
Im Inneren treibt eine Marvell-CPU die Hardware an. Der Prozessor ist mit seinen 2,0 Gigahertz deutlich schneller als die anderen NAS-Systeme im Test. Dies trifft auch auf den Arbeitsspeicher zu, der 512 Megabyte beträgt.
Auf der Vorderseite zeigen vier LED den Betriebszustand an (Status, LAN, Disk 1, Disk 2), zwei Tasten dienen zum Ein- und Ausschalten des Systems. Zudem stehen ein SD-Kartenslot und ein USB-2.0-Port für externe Speichermedien zur Verfügung.
Auf der Rückseite verbaut Synology zwei USB-3.0-Schnittstellen, je einen Gigabit-Ethernet- und eSATA-Port sowie den Netzteilanschluss. Den Großteil der Rückseite nimmt aber der Lüfter zur Kühlung der Festplatten ein.







Beiträge
insgesamt 5 BeiträgeHier findest Du eine Liste mit den vom Hersteller empfohlenen - bzw. offiziell unterstützten - Festplatten: www.synology.de/support/hd.php?lang=deu&product_id=90
Hallo! Welche Festplatten werden für die Synology DS212+ empfohlen - 6 GB in Summe würde ich gerne einbauen! LG Mike
Ihre gemessenen Geschwindigkeitswerte erscheinen mir als nicht wirklich plausibel... Besitze selbst eine DS209 und überlege den Wechsel auf die 212+... Bei der 209 hab ich selbst Datenraten jenseits der...
Vielen Dank, super Bericht. Entscheidung ob 211+ oder 212+ ist eindeutig für das 212+ gefallen. ;-)
danke, netter Bericht! aber bitte die read/write werte in MB/s angeben und nicht Megabit!