Entspiegelter 23-Zoll-Bildschirm mit Full-HD-Auflösung

LG D2342P im Test: 3D-Monitor für alle Grafikkarten

LG setzt in Sachen 3D komplett auf die Polarisationstechnik und so kann der Nutzer auch auf dem Full-HD-Monitor D2342P mit einer leichten und günstigen 3D-Brille Bilder mit räumlicher Wirkung sehen. Der Bildschirm überzeugt trotz einiger Einschränkungen auch im 2D-Betrieb mit einem guten Bild.

LG D2342P: Trotz aller Begeisterung für 3D sind 3D-Bildschirme immer noch ein Nischenprodukt. LG versucht jetzt mit Polarisationstechnik und dem D2342P mehr Menschen zum Kauf zu bewegen. Zum Video: LG D2342P

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Mattes Display mit Full-HD-Auflösung
  2. 23D-Bild mit Polarisationstechnik
  3. 3Wenig Bewegung und unkomplizierte Bedienung
  4. 4Drei Bildanschlüsse und ein TÜV-Siegel
  5. 5Fazit: Gutes 3D-Bild ohne hohe Anforderungen
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Mattes Display mit Full-HD-Auflösung

Der LG D2342P verfügt über ein 23 Zoll großes TN-Panel mit einer Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Der Bildschirm ist entspiegelt und erreicht nach Angaben des Herstellers eine Helligkeit von 125 bis 250 Candela pro Quadratmeter, ein statisches Kontrastverhältnis von 1.000:1 sowie eine Reaktionszeit von fünf Millisekunden. Die LED-Hintergrundbeleuchtung hält den Stromverbrauch in Grenzen und sorgt für eine gleichmäßige Farbwiedergabe.

Durch das matte Display treten beim D2342P zwar kaum Reflexionen auf, aber im Gegenzug wirkt das Schwarz leicht gräulich und das Rot und Weiß verwaschen. Grün und Blau erscheinen nicht matt und wenn nicht gerade ein glänzender Bildschirm neben dem 3D-Monitor steht, fallen die flauen Farben gar nicht auf.

Davon abgesehen bietet der LG D2342P ein fehlerfreies Bild mit guter Geometrie und so gut wie nicht wahrnehmbaren Verzerrungen. Das Display arbeitet mit einer hohen Geschwindigkeit und schaltet Pixel sehr schnell ab. Leichte Farbunterschiede sind zu erkennen und der Farbverlauf ist einwandfrei. Schrift lässt sich angenehm lesen, nur der Kontrast könnte in hellen Bereichen noch ausgeprägter sein. Die Blickwinkel liegen vertikal und horizontal jeweils zwischen etwa 130 und 140 Grad.

3D-Bild mit Polarisationstechnik

LG arbeitet beim D2342P mit der sogenannten Polarisationstechik um 3D-Bilder auf den Monitor darzustellen. Die Technologie kommt auch im Kino und den 3D-Fernsehern des Herstellers zum Einsatz. Sie funktioniert ähnlich wie Wackelpostkarten. Der Bildschirm zeigt zwei Bilder an, von denen der Nutzer mithilfe der Polfilter-Brille mit jedem Auge nur eines sieht. Die Oberfläche der Anzeige versperrt ihm die Sicht auf das andere Bild. Im Kopf entsteht aus diesen zwei Blickwinkeln ein räumlich wirkendes Bild.

LG D2342P im Test

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LG D2342P im Test - 3D durch Polarisation - Der Bildschirm erzeugt mit Hilfe der Polarisationstechnik ein 3D-Bild, dass der Betrachter mit einer Spezialbrille sehen kann. (Bild: netzwelt)
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Der Bildschirm erzeugt mit Hilfe der Polarisationstechnik ein 3D-Bild, dass der Betrachter mit einer Spezialbrille sehen kann. (Bild: netzwelt)

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LG D2342P im Test - Größe und Auflösung - Das 23 Zoll große Display des Bildschirms ist entspiegelt und verfügt über eine Full-HD-Auflösung. (Bild: netzwelt)
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Das 23 Zoll große Display des Bildschirms ist entspiegelt und verfügt über eine Full-HD-Auflösung. (Bild: netzwelt)

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LG D2342P im Test - Brille gehört dazu - Ein Polarisationsbrille sowie ein Polarisations-Clip für Brillenträger gehören zum Lieferumfang. (Bild: netzwelt)
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Ein Polarisationsbrille sowie ein Polarisations-Clip für Brillenträger gehören zum Lieferumfang. (Bild: netzwelt)

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LG D2342P im Test - Ergonomie - Der Bildschirm lässt sich nur um bis zu fünf Grad nach vorne neigen und nicht drehen oder in der Höhe verstellen. (Bild: netzwelt)
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Der Bildschirm lässt sich nur um bis zu fünf Grad nach vorne neigen und nicht drehen oder in der Höhe verstellen. (Bild: netzwelt)

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LG D2342P im Test - Neigung - Der Bildschirm lässt sich um 15 Grad nach hinten neigen. (Bild: netzwelt)
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Der Bildschirm lässt sich um 15 Grad nach hinten neigen. (Bild: netzwelt)

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LG D2342P im Test - Rückseite - Der Bildschirm bleibt auf seinem Sockel und lässt sich nicht an einer Wandhalterung befestigen. (Bild: netzwelt)
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Der Bildschirm bleibt auf seinem Sockel und lässt sich nicht an einer Wandhalterung befestigen. (Bild: netzwelt)

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LG D2342P im Test - Anschlüsse - HDMI, DVI oder VGA - bei den Anschlüssen hat der Nutzer die Wahl. Nur Exoten aus der Mac-Welt wie DisplayPort oder Thunderbolt fehlen. (Bild: netzwelt)
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HDMI, DVI oder VGA - bei den Anschlüssen hat der Nutzer die Wahl. Nur Exoten aus der Mac-Welt wie DisplayPort oder Thunderbolt fehlen. (Bild: netzwelt)

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LG D2342P im Test - Bedienung - Die Tasten sind nicht beschriftet, aber das OnScreen-Menü erscheint direkt über ihnen. (Bild: netzwelt)
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Die Tasten sind nicht beschriftet, aber das OnScreen-Menü erscheint direkt über ihnen. (Bild: netzwelt)


Der LG D2342P bietet einen guten 3D-Effekt, der das Auge nur wenig anstrengt, aber natürlich auch stark von der Qualität des Ausgangsmaterials abhängt. Damit das Monitorbild dreidimensional erscheint, muss der Nutzer in einem 90-Grad-Winkel auf den Bildschirm blicken, da schon bei geringen Abweichungen der 3D-Effekt verlorengeht.

Die Polarisationstechnik stellt an die Hardware geringere Anforderungen als die bisher weit verbreitete 3D-Vision-Technologie von Nvidia. Zudem erzeugen Grafikkarten aller Hersteller auf dem D2342P räumliche Bilder und nicht nur einige Geforce-Modelle. Für die Wiedergabe von 3D-Inhalten legt LG dem Bildschirm die Software TriDef 3D bei, die genau auf diesen Monitor abgestimmt ist.

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