Ab rund 250 Euro
Günstiges NAS-System: Buffalo Link Station Pro Duo im Test
Die Link Station Pro Duo von Buffalo fällt gegenüber der kürzlich von netzwelt getesteten DiskStation DS212+ von Synology in Sachen Funktionsumfang und Bedienung deutlich ab. Dafür wird das System aber mit Festplatten ausgeliefert. Sparfüchse können so eine Menge Geld sparen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Hardware
- 2Anleitung und Installation
- 3Software
- 4Protokolle und Einsatzmöglichkeiten
- 5App-Zugriff für unterwegs
- 6Stromverbrauch und Geräuschpegel
- 7Lese- und Schreibgeschwindigkeit
- 8Fazit
Buffalo verkauft seine kleine, schwarze Link Station Pro Duo in drei Versionen mit zwei, vier oder sechs Terabyte Speicherkapazität. Die günstigste Variante ist zu einem Straßenpreis ab rund 250 Euro erhältlich. Ohne Festplatten ist das System leider nicht zu haben.
Allerdings nehmen die beiden eingebauten HDD-Schächte auch zwei Festplatten im Austausch mit jeweils ein, zwei oder drei Terabyte an. Der Einbau ist allerdings wenig komfortabel: Buffalo verbaut in der Link Station Pro Duo einen klapprig wirkenden Blechmechanismus zum Ein- und Ausschub der Platten. Kabel im Gehäuse muss man glücklicherweise nicht anschließen.
Hardware
Ausgestattet ist die 1,7 Kilogramm schwere Link Station Pro Duo mit einer 1,6 Gigahertz schnellen Marvell 6282 CPU sowie 256 Megabyte Arbeitsspeicher. Auf der Vorderseite zeigen drei LEDs den Betriebszustand des Netzwerkspeichers an.
Einen Gigabit-Ethernet-Anschluss und einen USB 2.0-Port zur Einbindung weiterer Festplatten im LAN verbaut Buffalo auf der Rückseite. Der Ein-und Ausschalter lässt sich bei Bedarf in den Modus "Auto" stellen, sodass sich das NAS-System zusammen mit dem angeschlossenen Rechner ein- und wieder ausschaltet.
NAS-System Buffalo LinkStation Pro Duo im Test
Der Hersteller liefert die LinkStation Pro Duo mit zwei Festplatten aus. (Bild: netzwelt)
Der Mechanismus zum Auswechseln der Festplatten wirkt klapprig. (Bild: netzwelt)
Der Hersteller verkauft das System wahlweise mit zwei, vier oder sechs Terabyte. (Bild: netzwelt)
Der Netzwerkspeicher ist knapp 20 Zentimeter lang und lässt sich daher problemlos auf dem Schreibtisch oder in der Büroecke abstellen. (Bild: netzwelt)
Auf der Rückseite stehen ein USB 2.0- und ein Gigabit-Ethernet-Anschluss zur Verfügung. (Bild: netzwelt)
Der Netzwerkspeicher unterstützt unter anderem UPnP und DLNA. (Bild: netzwelt)
Die Weboberfläche ist übersichtlich, aber recht schlicht aufgebaut. (Bild: Screenshot)
Der Netzwerkspeicher dient auch zur Einrichtung eines Webservers - zum Beispiel für den mobilen Zugriff. (Bild: Screenshot)
Anleitung und Installation
Eine kurze Anleitung in Papierform erläutert die Installation des Netzwerkspeichers, per Link Navigator-Programm von der beiliegenden CD-ROM geht dies einfach und schnell von der Hand. Vorkenntnisse sind nicht erfoderlich.
Eine ausführliche Dokumentation für die Buffalo Link Station Pro Duo liegt ebenfalls (nur) auf dem mitgelieferten Silberling bei.

Geschwindigkeitsangaben von Buffalo bezeihen sich wohl auf die theoretische Datenrate der USB2 Schnittstelle. Andererseits schafft meine Linkstation Live (600MHz CPU) schafft direkt am Rechner jedenfalls bis...