iTune-Konkurrent
Google Music: MP3-Shop mit Gratissongs und angebundenem Streaming-Dienst
Google erweitert seinen Musik-Streaming-Dienst Google Music. Ab sofort können Nutzer über den Android Market auch Musik kaufen und nicht mehr nur ihre eigenen Songs hochladen. Googles iTunes-Konkurrent verspricht viele Gratismusikproben und die Integration von Social Media-Funktionen.
So können Nutzer ihren Freunden auf Google+ gekaufte Lieder oder sogar ganze Alben empfehlen. Der Clou: Die Freunde können den jeweiligen Song oder das jeweilige Album einmal komplett anhören - ohne einen Cent zu bezahlen. Zudem können wie bei iTunes 90 Sekunden eines jeden Liedes kostenlos Probe gehört werden. Wie der US-amerikanische Technikblog Engadget berichtet, wird es jeden Tag auch einen Gratissong geben. Den Anfang macht dabei ein Stück von David Bowie.
Exklusive Gratis-Inhalte
Darüber hinaus hat Google Deals mit einigen Künstlern geschlossen, diese bieten zum Teil unveröffentlichtes Material exklusiv über Google Music an - manchmal sogar kostenlos. So können Google Music-Nutzer sich beispielsweise den ersten Song vom neuen Busta Rhymes-Album gratis laden oder aber kostenlose Live-Alben von Shakira oder Pearl Jam anhören. Bezahlt wird via Kreditkarte, T-Mobile-Kunden haben aber auch die Möglichkeit, über ihre Telefonrechnung zu bezahlen.
Insgesamt stehen Nutzern 13 Millionen Songs von EMI, Universal und Sony sowie diversen Independent Labels zur Verfügung, 8 Millionen Songs sind aktuell bereits online. Google bietet zusätzlich Künstlern die Möglichkeit, sich über einen sogenannten Artist Hub vorzustellen und ihre Musik selbst zu vertreiben.
Cloudspeicher für 20.000 Songs
Wie in der bisherigen Beta-Version von Google Music haben Nutzer weiterhin die Möglichkeit, bis zu 20.000 Songs kostenlos online bei Google zu speichern und sie dann entweder über ihren Browser oder über ihr Android-Handy weltweit abzurufen. Wiedergabelisten können ebenfalls hochgeladen werden, Veränderungen an der Liste überträgt Google automatisch auf alle Geräte.
Nichts geändert hat sich an der Rechtesituation. Der Dienst steht weiterhin nur US-Nutzern zur Verfügung. Ein weltweiter Start steht noch in den Sternen. Auch wenn Rob Wells von Universal Music auf der Pressekonferenz sagte, er freue sich auf den globalen Start, wollte Google gegenüber Engadget hierfür keinen Termin nennen.


Internetspeicher für Lieblingssongs: Google will Medienberichten zufolge noch am Dienstag seinen neuen Musikdienst Google Music vorstellen. Ähnlich wie beim Konkurrenten Amazon können Nutzer damit eigene Stücke im Internet speichern und von anderen Geräten aus abrufen.
Cash Music soll Musikern eine Plattform mit Werkzeugen bieten, damit sie ihre Werke selbst vermarkten können. Mithilfe von Crowdfunding sollen die Funktionen weiter ausgebaut werden.
Google lädt für Mittwoch, 16. November, die US-Presse nach Los Angeles. Vermutlich wird der Hersteller hier eine neue Version von Google Music vorstellen. Sie soll Gerüchten zufolge einen eigenen MP3 Store mit Musik von Universal enthalten.
Das Wall Street Journal berichtet, dass Google in zwei Wochen einen eigenen Musikdownload-Store online stellen will und diesen mit dem Sozialen Netzwerk Google+ verknüpfen wird. Noch scheinen jedoch einige wichtige Lizenzen der Plattenfirmen zu fehlen.
Mit Google Music hat auch der gleichnamige Suchmaschinenkonzern einen eigenen Musikdienst in Deutschland gestartet. Highlight des ganzen ist definitiv die kostenlose Scan & Match-Funktion von 20.000 Songs.
Google will iTunes angreifen. Im Musik Markt tummeln sich aber zahlreiche Mitbewerber mit einem breiteren Musikangebot. Dennoch hat Google Music gute Chancen, eine iTunes-ähnliche Erfolgsgeschichte zu werden.
Der Musikdienst Google Music ist ab dem 13. November auch in Deutschland verfügbar. Zum Debüt kommt er auch gleich mit der neuen Scan & Match Funktion. Nutzer speichern per Abgleich bis zu 20.000 Songs in der Cloud.




