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LinkedIn: Soziales Netzwerk nicht nur für Geschäftsleute
Alternative zum deutschen Marktführer Xing

von Markus Franz Uhr veröffentlicht

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Immer mehr Nutzer wandern von den VZ-Netzwerken zu Facebook ab, während das US-Netzwerk LinkedIn dem hiesigen Marktführer Xing stetig zusetzt. Das Netzwerk richtet sich besonders an professionelle Nutzer.

LinkedIn ist das führende Profi-Netzwerk aus den USA. (Quelle: Screenshot)

Die Hamburger Xing AG betreibt unter gleichen Namen ein Soziales Netzwerk, das sich primär an Personen mit professionellem Anspruch richtet und aus dem Geschäftsleben nicht mehr wegzudenken ist. Leider setzt der Konkurrent LinkedIn dem hiesigen Marktführer immer mehr zu, weil er auf dem internationalem Parkett längst deutlich mehr Nutzer hat.

Facebook jagt dem langjährigen deutschen Marktführer, den VZ-Netzwerken aus Berlin, immer mehr Nutzer ab, da Surfer traditionell von der größten Plattform am stärksten angezogen werden, weil sie dort tendenziell eher ihre Freunde finden. Mit dem gleichen Problem hat das Business-Netzwerk Xing zu kämpfen.

Die Anmeldung

Aufgrund der Expansion des US-Konkurrenten LinkedIn scheint sich die Geschichte nun zu wiederholen. Für professionelle Nutzer lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf das Soziale Netzwerk, um eventuell ein weiteres Profil neben dem Xing-Konto anzulegen. LinkedIn ist auf internationaler Ebene viel beliebter als Xing und hat sich besonders in den USA und Asien längst als führende Plattform etabliert. Nutzer müssen lediglich ihre E-Mail-Adresse und den vollständigen Namen angeben, um ein neues Konto anzulegen. Auf Wunsch können sie sich alternativ mit ihrem Facebook-Konto bei LinkedIn anmelden, um sich keine weiteren Zugangsdaten merken zu müssen. Nach Eingabe der persönlichen Daten fragt LinkedIn, ob das neue Mitglied Angestellte/r, Stellensuchende/r oder Student/Schüler ist. Auch für Selbstständige gibt es ein entsprechendes Feld.

Die Anmeldung bei LinkedIn ist auch per Facebook-Konto möglich. (Quelle: Screenshot)

Daten und Profile

Sehr ungewöhnlich ist, dass zwingend die Postleitzahl des Wohn- oder Arbeitsorts dem Netzwerk mitgeteilt werden muss. Nach der obligatorischen Bestätigung der E-Mail-Adresse des Nutzers kann dieser endlich mit der erstmaligen Anmeldung bei LinkedIn beginnen. Dabei präsentiert ihm das Netzwerk zunächst eine Seite, auf der er die Unterschiede zwischen Standard- und Premium-Mitgliedschaft (ab 25 Dollar im Monat) sehen kann. Die wichtigsten Vorteile zahlender Kunden sind die erweiterte Suchfunktion, die Ablage von Profilen in Ordnern und die Möglichkeit, Nachrichten an solche Nutzer zu senden, mit denen man noch nicht befreundet ist. Für die meisten Nutzer genügt aber dennoch ein Standard-Konto. Die Anpassung des Nutzerprofils und die sonstige Aufmachung des Sozialen Netzwerks (Gruppen, Stellenmarkt, etc.) ist Xing und Facebook sehr ähnlich und bedarf keiner besonderen Erklärung. Alle Einsteiger werden sich schnell zurechtfinden.

Freunde finden

Natürlich ist es während der Anmeldung zu LinkedIn möglich, Kontakte aus dem E-Mail-Postfach einzulesen und anhand ihrer Adressen zu überprüfen, ob sie bereits Mitglied bei LinkedIn sind. Mit der Möglichkeit, Nutzer ohne bestehende Mitgliedschaft zu LinkedIn einzuladen, sollten Nutzer extrem vorsichtig umgehen, um nicht als Spam-Versender auf der schwarzen Liste des ein oder anderen Empfängers zu landen. Neben Windows Live Hotmail, Google Mail, Yahoo und AOL unterstützt LinkedIn auch GMX, Web.de, Apples MobileMe sowie zahlreiche andere Dienste. Um eine große Zahl von Profilen im Blick zu behalten, ist der Profil-Organizer ein überaus praktisches Werkzeug: nicht nur wegen der angesprochenen Sortierung in Ordnern, sondern auch wegen der Möglichkeit zur Beobachtung wichtiger Mitglieder. Mit der Netzwerk-Statistik können Nutzer von LinkedIn wichtige Informationen über ihre Freunde herausfinden, zum Beispiel zu ihrer Region oder Branche.

Die Aufmachung von LinkedIn erinnert stark an Facebook und Co. (Quelle: Screenshot)

Fazit

LinkedIn erfüllt die hohen Ansprüche professioneller Nutzer sehr gut, allerdings können Nutzer - wie bei Xing - nur mit einem kostenpflichtigen Konto das Potential des Sozialen Netzwerks optimal ausschöpfen. Wer ein Konto parallel zu Xing pflegt, muss nicht groß umlernen, auch zu Facebook gibt es viele Parallelen.

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Immer mehr Nutzer wandern von den VZ-Netzwerken zu Facebook ab, während das US-Netzwerk LinkedIn dem hiesigen Marktführer Xing stetig zusetzt. Das Netzwerk richtet sich besonders an professionelle Nutzer.

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LinkedIn: Soziales Netzwerk nicht nur für Geschäftsleute
Immer mehr Nutzer wandern von den VZ-Netzwerken zu Facebook ab, während das US-Netzwerk LinkedIn dem hiesigen Marktführer Xing stetig zusetzt. Das Netzwerk richtet sich besonders an professionelle Nutzer.
http://www.netzwelt.de/news/89509-linkedin-soziales-netzwerk-nur-geschaeftsleute.html
2011-11-17 10:57:43
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2011/linkedin-fuehrende-profi-netzwerk-usa-bild-screenshot9900.jpg
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