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Canon Ixus 230 HS im Test: Farbenfrohe Kompaktkamera
Achtfacher Zoom, optischer Bildstabilisator und sechs Gehäusefarben

von Jan Johannsen Uhr veröffentlicht

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Canon zeigt mit der Ixus 230 HS mal wieder, dass Kompaktkameras nicht immer schwarz oder silbern sein müssen. Jenseits des farbenfrohen Gehäuses lockt die Kamera unter anderem mit einem achtfachen Zoombereich.

Kompakt, elegant und gute Bilder: Die Canon Ixus 230 HS steht nicht nur in sechs bunten Gehäusefarben zur Auswahl, sondern verfügt auch über gute Kameratechnik und lässt sich unkompliziert bedienen.

Achtfacher Zoom und drei Zoll großer Bildschirm

Canon baut in die Ixus 230 HS einen rückseitig belichteten CMOS-Bildsensor ein, der bei einer Standardfläche von 1/2,33 Zoll eine Auflösung von 12,1 Megapixeln liefert. Die Weiterverarbeitung der Fotodaten übernimmt ein Digic-4-Bildprozessor.

Das Objektiv der Ixus 230 HS bietet dem Fotografen einen achtfachen Zoom und verfügt über einen optischen Bildstabilisator, der für einen ruhigen Bildausschnitt sorgt. Umgerechnet ins Kleinbildformat reicht die Brennweite von 28 bis 224 Millimetern. Das Objektiv bewegt sich schnell und lässt sich in relativ großen Schritten fein einstellen. Der Autofokus stellt Motive unverzüglich scharf.

Neben einer Vollautomatik bietet die Canon Ixus 230 HS dem Fotografen eine Programmautomatik, in der er zahlreiche Einstellungen selbst vornehmen kann, sowie 25 Szenenprogramme inklusive Zeitlupenfunktion und Panorama-Assistent.

Der drei Zoll große Bildschirm auf der Rückseite der Ixus 230 HS dient als Sucher sowie zur Bildwiedergabe. Der Monitor mit einer Auflösung von 430.000 Pixeln bietet ein detailreiches Bild und große Blickwinkel, die fast das Maximum von 180 Grad erreichen.

Canon Ixus 230 HS im Test

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Der rückseitig belichtete CMOS-Sensor verfügt über eine Auflösung von 12,1 Megapixeln.

Versteckte Menü-Taste

Die Canon Ixus 230 HS lässt sich fast mit einer Hand bedienen, aber eben nur fast. Die Taste zum Starten des Menüs sowie der Schieberegler für den Aufnahmemodus befinden sich ungewöhnlicherweise an der Seite der Kamera. Sie erreicht der Fotograf nur, wenn er den Fotoapparat mit der linken Hand festhält.

Alle anderen Bedienelemente der Ixus 230 HS erreicht der Nutzer mit den Fingern der rechten Hand. Auf der Oberseite befinden sich nur der Einschaltknopf und der Auslöser, inklusive umliegender Zoomwippe. Auf der Rückseite bietet die Kamera einen zusätzlichen Aufnahmeknopf für Videos, eine Taste zum Starten der Bildwiedergabe sowie einen Vier-Wege-Steuerring.

Über den Steuerring hat der Fotograf unter anderem direkten Zugriff auf die Belichtungskorrektur, das Blitzlicht, das Erscheinungsbild des Displays und die Fokusart. Weitere Aufnahmeeinstellungen lassen sich relativ schnell über die Seitenleiste verstellen, die sich nach einem Druck auf die “Func.Set”-Taste in der Mitte des Steuerrings öffnet.

Die verschiedenen Tasten weisen klare Druckpunkte auf, nur der Steuerring fällt für größere Daumen etwas zu klein aus und lässt sich nur ungenau drücken. Genauer gestaltet sich die Bedienung mit den Fingerspitzen, beziehungsweise -nägeln.

Gute Bilder mit kleinen Schönheitsfehlern

Die Canon Ixus 230 HS liefert Bilder mit einer hohen Detailgenauigkeit und natürlich wirkenden Farben. Die Konturen sind klar und deutlich zu erkennen und die Kontraste angenehm umgesetzt. Allerdings fällt die Bildqualität in den Randbereichen nicht so gut aus wie im Zentrum der Aufnahme.

Ein leichtes Bildrauschen lässt sich bereits bei einer Lichtempfindlichkeit von ISO 200 in einigen Bildbereichen erkennen, wenn der Fotograf die Aufnahmen in Originalgröße betrachtet. Bei ISO 400 treten die Störungen auf dem ganzen Bild auf. Ab ISO 1.600 fällt das Bildrauschen auch auf, wenn die Fotos auf ein Viertel der ursprünglichen Größe verkleinert sind. Sie eignen sich aber selbst bei ISO 3.200 noch für die private Verwendung.

Canon Ixus 230 HS Testbilder

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Zimmerbeleuchtung aus, Blitzlicht ein: ISO 400, Blende 3.0, 1/15 Sekunde.

Videos nimmt die Canon Ixus 230 HS in Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Die Filme verfügen über eine sehr hohe Detailgenauigkeit und natürlich wirkende Farben. Der Autofokus und der automatische Weißabgleich arbeiten zügig und liefern brauchbare Ergebnisse. Das interne Mikrofon nimmt einen gut verständlichen Ton auf und dem Nutzer steht die gesamte Brennweite des Objektivs zur Verfügung.

HDMI, USB und sechs Gehäusefarben

Die Canon Ixus 230 HS steckt in einem Metallgehäuse, dass einwandfrei verarbeitet erscheint und über einige dezente, aber gleichzeitig erfrischende Ecken und Linien verfügt. Auch ohne spezielle Haltevorrichtungen liegt die Kamera sicher in der Hand. Der Fotograf hat zudem die Auswahl zwischen sechs Gehäsefarben: Silber, Schwarz, Hellblau, Hellgrün, Lila oder Pink.

Die Ixus 230 HS speichert Fotos und Videos auf einer SD-, SDHC- oder einer SDXC-Karte ab. Die Stromversorgung stellt ein Lithium-Ionen-Akku sicher. An der rechten Gehäuseseite befinden sich zudem hinter einer Kunststoffabdeckung eine Mini-HDMI- und eine Mini-USB-Schnittstelle.

Fazit: Kleine Schönheitsfehler

Canon bietet mit der Ixus 230 HS eine elegante und schicke Kompaktkamera an, die nicht nur äußerlich was her macht, sondern dem Nutzer auch eine gute Bildqualität, eine unkomplizierte Bedienung sowie vernünftige Komponenten bietet.

Die unverbindliche Preisempfehlung von Canon für die Ixus 230 HS beträgt 249 Euro. Im Internet verkaufen Online-Händler die Kamera derzeit für rund 210 Euro.

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Canon zeigt mit der Ixus 230 HS mal wieder, dass Kompaktkameras nicht immer schwarz oder silbern sein müssen. Jenseits des farbenfrohen Gehäuses lockt die Kamera unter anderem mit einem achtfachen Zoombereich.

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Canon Ixus 230 HS im Test: Farbenfrohe Kompaktkamera
Die elegante und farbenprächtige Kompaktamera Ixus 230 HS von Canon verfügt über einen achtfachen Zoom und überzeugt auch mit inneren Werten.
http://www.netzwelt.de/news/89440-canon-ixus-230-hs-test-farbenfrohe-kompaktkamera.html
2011-11-13 16:34:26
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2011/6214.jpg
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Canon Ixus 230 HS im Test: Farbenfrohe Kompaktkamera