Nahezu randloses Display

Nokia HumanForm: Verformbares Zukunfts-Handy im Tränendesign

Nokia hat gerade erst seine ersten Smartphones mit Windows Phone 7.5 vorgestellt, in den Forschungszentren des Unternehmens geht die Entwicklung aber ungebremst weiter. In einem Blogbeitrag zeigt Nokia nun beispielsweise ein Smartphone mit flexiblem Display.

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Das Konzept-Handy wird intern als HumanForm, zu deutsch: menschliche Form, bezeichnet - auch wenn es wenig mit dem menschlichen Aussehen zu tun hat. Eher ähnelt das Nokia HumanForm einer Träne und bietet ein nahezu randloses Display. Es soll sich problemlos verformen und biegen lassen. Das Verformen kann dabei auch zum Steuern des Gerätes oder bestimmter Funktionen verwendet werden. Mehr noch: Das Smartphone reagiert auch auf Bewegungen: Schüttelt der Nutzer es, lädt es beispielsweise die Social-Media-Apps. Auf Fingereingaben reagiert das Smartphone natürlich weiterhin, sogar der Rand, der dadurch zu einer Art Scrollbalken wird. Weiterhin soll das Smartphone auch nonverbale Kommunikation verstehen - so kann der Nutzer auf dem Display zeichnen und die Bilder an einen Kontakt senden.

Biegsame Handys ab 2012

Das Nokia HumanForm ist nicht das erste flexible Konzept-Handy von Nokia. Bereits 2008 stellte der Hersteller zusammen mit der Universität Cambridge ein Konzept-Handy namens Morph vor. Das Smartphone basierte auch auf Nanotechnologie und ging sogar soweit, dass der Nutzer es beispielsweise in einen Armreif verwandeln konnte. Auch auf der diesjährigen Nokia World war ein biegsames Smartphone zu sehen.

Die ersten Smartphones dieser Art könnten bereits im nächsten Jahr in den Handel kommen. Samsung hat angekündigt, dass seine flexiblen Displays im nächsten Jahr in die Massenproduktion gehen und wohl zunächst in einem Smartphone zum Einsatz kommen werden.

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