Neue Version der beliebten Linux-Distribution

Fedora Core 16: Das Betriebssystem für die Cloud

Fedora Core 16 ist die jüngste Version des Betriebssystems mit Linux-Kernel, das auf Servern genauso gut läuft wie auf einem Desktop-PC oder Notebooks. Im Gegensatz zu Ubuntu und Co. konzentriert sich Fedora "Verne" auf Cloud Computing und die möglichst effiziente und sichere Ausführung virtueller Maschinen.

?
?


Inhaltsverzeichnis

  1. 1Fedora Verne
  2. 232- oder 64-Bit
  3. 3Kernel und Cloud
  4. 4Gnome und KDE
  5. 5Fazit
Werbung

Cloud Computing ist nur ein Schlagwort, unter dem die großen Spieler der IT-Branche Leistungen anbieten, die wie Wasser und Strom nach Verbrauch abgerechnet werden. Grundlage für die meisten Cloud-Angebote sind das quellenoffene Betriebssystem Linux und Programme zur Virtualisierung, wie zum Beispiel Xen.

Fedora Verne

Fedora ist eines der bekanntesten Betriebssysteme auf Basis von Linux und zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es mit einer einzigen Version sowohl Server als auch Desktop-Rechner abdeckt, während Ubuntu und Co. eigenständige Versionen dafür anbieten. Nach knapp sechs Monaten Entwicklungszeit folgt "Verne" nun "Lovelock": Die Entwickler haben Fedora Core 16 zum Download freigegeben, nachdem die Betaphase ohne größere Schwierigkeiten verlaufen ist. Fedora Verne kann wie gewohnt in Form einer DVD, die für eine vollständige Installation vorgesehen ist, oder diverser Live-Medien heruntergeladen werden.

32- oder 64-Bit

Das Fedora-Team hat die verfügbaren Medien dabei an die jeweilige Architektur des Zielsystems angepasst - Nutzer sollten also vor dem Download Bescheid wissen, ob in ihrem Rechner ein 32- oder 64-Bit-Prozessor steckt. (Im Zweifel ist die 32-Bit-Variante immer lauffähig, allerdings kann sie nicht mehr als vier Gigabyte an Arbeitsspeicher adressieren.) Die Installationsprozedur von Fedora 16 hat sich nicht geändert, immer noch ist Anaconda für die Konfiguration des Systems zuständig. Im Gegensatz zu Ubuntu 11.10 integriert Fedora Verne den aktuellen Linux in Version 3.1 - genau wie OpenSUSE 12.1, dessen Veröffentlichung für den 16. November geplant ist.

Fedora Verne bringt die Cloud-Plattform OpenStack mit. (Bild: Screenshot)
Fedora Verne bringt die Cloud-Plattform OpenStack mit. (Bild: Screenshot)

Links zum Thema


Alle netzwelt-Specials

Datenschutz Collusion Tracking-Cookies auf der Spur

Das AddOn Collusion für Firefox und Chrome zeigt in Echtzeit, welche Seiten für wen Daten sammeln und wie die Online-Werbebranche zusammenhängt....

Maus Microsoft Surface Release-Termin steht fest

Nun steht es fest: Microsofts Tablet-PC Surface wird am 26. Oktober in den Läden stehen. Das bisher geheime Datum veröffentlichte das Unternehmen...



Forum