Partielle Verschlüsselung der Festplatte von Steganos
Safe 12: Digitaler Panzerschrank für Festplatten-Daten
Immer mehr Nutzer wechseln vom klassischen Desktop-PC zum Notebook. Doch was passiert mit den persönliche Daten, wenn das Gerät im Zug liegen gelassen oder gestohlen wird? Damit die Privatsphäre auch dann gewahrt bleibt, sollte jeder Anwender seine Festplatte verschlüsseln - beispielsweise mit Steganos Safe.
Inhaltsverzeichnis
- 1Steganos Safe
- 2Verschlüsselung
- 3Daten verstecken
- 4Sicheres Löschen
- 5Fazit
Das Kennwort für das eigene Windows-Konto bietet nur trügerische Sicherheit: Geht der Computer verloren, ist es ein Kinderspiel für erfahrene Nutzer, die Benutzeranmeldung zu umgehen und alle privaten Dateien zu öffnen. Dazu benötigt man lediglich ein handelsübliches Linux, das auf eine CD oder USB-Sticks passt.
Steganos Safe
Abhilfe schafft hier nur die Verschlüsselung der Daten - dann ist es selbst Geheimdiensten praktisch nicht möglich, einen Blick auf die auf dem Rechner gespeicherten Daten zu werfen. Windows bringt mit BitLocker bereits eine Verschlüsselung mit, die allerdings nur grundlegende Funktionen bereitstellt - wer etwas mehr Flexibilität und Komfort möchte, kann stattdessen auf Steganos Safe zurückgreifen. Das Programm kostet in der aktuellen Version 12.0 exakt 29,95 Euro. Als Betriebssystem kommen Windows XP Home oder Professional (inklusive Service Pack 2), Windows Vista und Windows 7 (jeweils in der 32- und 64-Bit-Variante) in Frage. Eine Linux- oder Mac-Version der Anwendung wird von Steganos nicht angeboten.

Verschlüsselung
Steganos Safe 12 kann 30 Tage lang ohne Kosten getestet werden. Die Installation der Applikation bedarf keiner besonderen Erklärung, jedoch muss der Rechner (auch unter Windows 7) nach der Konfiguration erst einmal neu gestartet werden, bevor die eigentliche Verschlüsselung der Festplatte starten kann. Um Dokumente sicher auf dem PC abzulegen, müssen Nutzer einen virtuellen Safe in der Anwendung erstellen, der - sofern er geöffnet ist - als ganz normale Festplatte im Windows-Explorer erscheint. Das Hauptfenster von Steganos Safe zeigt eine Übersicht aller bisher angelegten Safes und ist zu Beginn natürlich noch komplett leer.
Ein praktischer Assistent hilft Nutzern, ein neues Laufwerk zu erstellen: Neben der Bezeichnung fragt das Programm nach der gewünschten Größe des Safes, die durch den freien Speicherplatz auf dem Ziellaufwerk begrenzt wird. In Version 12 hat der Hersteller die Unterstützung für große Tresore ausgebaut, damit sie jetzt bis zu ein Terabyte (1024 Gigabyte) fassen können. Das Passwort des neuen Safes sollte natürlich möglichst sicher sein - und da nicht alle Nutzer von selbst auf gute Passwörter kommen, hilft auch dabei der Assistent. Damit ein Kennwort nicht gemerkt werden muss, kann Steganos Safe ein Schlüsselmedium erzeugen.


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insgesamt 1 BeitragSteganos Produkte enthalten (wie vermutlich fast alle kommerziellen Verschlüsselungslösungen) Hintertüren für Regierungen und Geheimdienste. Diese Aussage stammt zumindest von einem Entwickler der Firma. Zu sehen...