Beats Audio on Board

Ohrenschmaus: HTC Sensation XE im Test

Nur fünf Monate nach dem Erscheinen des Flaggschiffmodells HTC Sensation bringt HTC mit dem Sensation XE eine Neuauflage auf den Markt. Die XE-Variante mit den stylischen roten Beats-Kopfhörern ist dabei vor allem für audiophile Smartphone-Nutzer interessant.

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HTC Sensation XE: Das HTC Sensation XE ist das erste Smartphone, das von der Kooperation mit Beats Audio kooperiert. Zum Video: HTC Sensation XE

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Tonstudio für die Ohren
  2. 2HTC Sync bald auch für Mac
  3. 3Übertaktetes Sensation
  4. 4Verbesserte Akku-Leistung
  5. 5Starke Kamera
  6. 6Preis
  7. 7Fazit
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Das HTC Sensation XE ist das erste Smartphone des Herstellers mit der Beats-Audiotechnologie. HTC hatte Mitte August eine strategische Partnerschaft mit dem Kopfhörer-Hersteller verkündet. Insidern zufolge soll HTC einen dreistelligen Millionenbetrag in das Unternehmen des legendären Rappers Dr. Dre und seines Partners, des Musik-Produzenten Jimm lovine, investiert haben.

Tonstudio für die Ohren

Die beiden hatten 2006 das Unternehmen Beats Electronics gegründet. Ihr Ziel: Ein neues Klangerlebnis via Kopfhörer schaffen. Die Beats-Kopfhörer sollen das gesamte Sound-Spektrum reproduzieren, so wie es Künstler und Produzenten in professionellen Tonstudios hören. Gelingen soll dies durch eine Kombination aus Hard- und Software. Beim Hardware-Teil handelt es sich um die speziellen Beats-Kopfhörer. Dem HTC Sensation XE liegen die In-Ear-Kopfhörer iBeats in einer speziellen HTC-Version bei. Im Handel kosten die iBeats knapp 100 Euro.

Dementsprechend hochwertig sind die Kopfhörer verarbeitet, beispielsweise weisen sie ein Metallgehäuse auf. Leider handelt es sich bei den Kopfhörern aber um keine Tangle-Free-Variante. Vor Kabelsalat ist der Nutzer also nicht geschützt. Ebenfalls fehlen Stäbchen zur Reinigung der In-Ear-Kopfhörer. Dafür sind aber die In-Ear-Aufsätze in fünf verschiedenen Größen im Lieferumfang enthalten, sodass für jedes Ohr eine passende Größe vorhanden sein sollte.

Die Software-Komponente stellt das Beats-Audioprofil dar. Es aktiviert sich automatisch, wenn der Nutzer die Kopfhörer einsteckt und Musik hört oder Videos schaut. Über die Benachrichtigungsleiste lässt sich das Profil aber auch deaktivieren. Das Beats-Audioprofil arbeitet auch mit anderen Kopfhörern zusammen. Das beste Klangerlebnis erzielt der Nutzer aber, wenn er das Audioprofil mit den Kopfhörern verwendet.

Im netzwelt-Test war erwartungsgemäß ein deutlicher Unterschied bei der Wiedergabe zwischen normalem Kopfhörern und den Beats-Kopfhörern auszumachen, noch deutlicher wurde dieser, wenn das Beats-Audioprofil aktiviert wurde. Die Bässe klingen mit Beats-Audioprofil jeweils etwas satter, die Höhen klarer. Insgesamt wirkt die Musik deutlich kraftvoller. Dies hat aber auch Nachteile: Die Stücke wirken teils zu basslastig, insbesondere bei hohen Lautstärken ist der Sound auch bereits unangenehm laut. Für sensible Ohren könnte die Eingangslautstärke zudem etwas geringer sein. Es fehlen des Weiteren umfangreiche Einstellmöglichkeiten für die Klangqualität, der Nutzer hat nur die Wahl zwischen Beats-Audiotechnik an und Beats-Audiotechnik aus.

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