Polarisationstechnik wie im Kino

LG A520 im Test: 3D-Notebook mit leichter Spezialbrille

LG bietet mit dem A520 sein erstes Notebook mit 3D-Bildschirm an. Der Hersteller setzt dabei auf die Polarisationstechnik, die auch im Kino zum Einsatz kommt. In der Konsequenz ergibt sich daraus der Einsatz von leichten und günstigen Polarisationsbrillen statt Shutterbrillen.

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LG A520: Günstige und leichte Polirisationsbrillen statt schwerer und teurer Shutterbrillen - LG hat sich bei seinem ersten 3D-Notebook für die nutzerfreundlichere 3D-Technik entschieden. Zum Video: LG A520

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Monitor in Standardgröße mit hoher Auflösung und 3D-Bild
  2. 2Core i7, Geforce und Blu-ray 
  3. 3Gute Hardware, schwacher Akku und lauter Lüfter
  4. 4Große Tasten mit wenig Zwischenraum
  5. 5Metallgehäuse mit zahlreichen Schnittstellen
  6. 6Fazit: Gut, teuer und nicht perfekt
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Monitor in Standardgröße mit hoher Auflösung und 3D-Bild

Der 15,6 Zoll große Bildschirm des LG A520 verfügt über eine Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Die spiegelnde Anzeige bietet einen horizontalen Blickwinkel von fast 180 Grad - der vertikale fällt mit rund 90 Grad nur halb so groß aus.

Räumlich wirkende Bilder erzeugt der Bildschirm mithilfe der sogenannten Polarisationstechnik. Ähnlich wie bei einer Wackelpostkarte zeigt der Monitor gleichzeitig zwei Bilder an, die aber durch die zugehörige Spezialbrille immer nur ein Auge sieht. Im Kopf des Betrachters entsteht so ein realistisches 3D-Bild - vorausgesetzt die Position des Displays ist korrekt auf die Augen ausgerichtet.

Im Test lässt sich auf dem Bildschirm des A520 ein guter räumlicher Effekt erkennen, der natürlich auch immer vom Ausgangsmaterial abhängig ist. Objekte im Vordergrund heben sich zum Beispiel deutlich vom Hintergrund ab und wirken anfassbar. Das Bild gewinnt insgesamt an Tiefe und Personen wirken deutlich realer - dies gilt auch für animierte Charaktere. Die Polarisationstechnik strengte die Augen weniger an als die bisher üblichen Shutterbrillen und die Brillen sind auch für Brillenträger angenehmer zu tragen. Die 2D-zu-3D-Umwandlung erwies sich im Test allerdings als noch nicht ganz ausgereift und blieb deutlich hinter echtem 3D-Material zurück.

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